
Mit einer scharfen Warnung hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Äußerung eines italienischen Arztes zurückgewiesen, wonach das neuartige Coronavirus in Italien nicht mehr existiere. "Wir müssen ganz besonders vorsichtig sein, nicht den Eindruck zu vermitteln, dass das Virus von sich aus plötzlich beschlossen hat, weniger krank zu machen", sagte der WHO-Experte Michael Ryan am Montag in einer virtuellen Pressekonferenz in Genf. "Das ist überhaupt nicht der Fall."
Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Dienstag mit 182.028 angegeben - ein Plus von 213 seit dem Vortag. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 183.594 Infizierte. Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte 8522 Todesfälle und damit elf mehr als am Vortag, die JHU 8555 Tote. Die Zahl der Genesenen betrug laut RKI etwa 166.400.

Nach Ende der limitierten Teilnehmerzahl finden in Berlin Dutzende Demonstrationen statt - doch der Zulauf ist gering.

Bei einer Schlägerei vor einem Gastronomiebetrieb in Worms am Samstagabend, bei der auch Schüsse fielen, sind nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft mindestens acht Männer verletzt worden. Drei Männer hätten schwerere Verletzungen erlitten, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Mainz am Sonntag mit. Ein 54-Jähriger sei wegen einer Schusswunde noch in der Nacht operiert, ein 51-Jähriger sei mit einem Messer "erheblich am Arm verletzt" worden.

Seit Mitte März hat sich die britische Königin auf Schloss Windsor zurückgezogen. Sorgen um ihre Gesundheit müssen sich die Briten aber wohl nicht machen. Wie ein Foto beweist, geht die 94 Jahre alte Monarchin noch immer ihrer Lieblingsbeschäftigung Reiten nach.Seit Mitte Marz hat sich die britische Konigin auf Schloss Windsor zuruckgezogen. Sorgen um ihre Gesundheit mussen sich die Briten aber wohl nicht machen. Wie ein Foto beweist, geht die 94 Jahre alte Monarchin noch immer ihrer Lieblingsbeschaftigung Reiten nach.

Gerade erst hat er von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Korb für den im Juni in Washington geplanten G7-Gipfel bekommen - da kündigt US-Präsident Donald Trump eine Verschiebung und ein neues Format mit mehr Ländern an. Das Treffen könne im September oder auch erst nach der US-Präsidentschaftswahl im November stattfinden, sagte Trump am Wochenende. Weil die G7 ein "sehr überholtes" Format seien, wolle er unter anderem Russland dazu bitten.

Der Iran hat mit fast 3000 Neuinfektionen den höchsten Anstieg an Coronavirus-Fällen seit zwei Monaten verzeichnet. "Die Leute scheinen zu denken, dass das Coronavirus verschwunden ist, aber wir sind weit davon entfernt", sagte Gesundheitsminister Saïd Namaki am Montag in einem Fernsehinterview. Das Land könne "jederzeit" einen weiteren "gefährlichen Höchststand" erleben, warnte er.

6838 Menschen haben sich in Berlin bislang nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Alle aktuellen Entwicklungen und Zahlen im Blog.

Es ist fraglich, ob unsere infizierte Sprache völlig zu heilen sein wird. Doch nun sollten wir uns wieder den Kommaregeln widmen.

Von Tabus umstellt: In der Corona-Krise finden die Grünen nicht die richtigen Worte für die herrschende Systemkrise. Das ist fatal für die öffentliche Debatte.

Die USA werden irre an sich selbst – Präsident Donald Trump tröstet nicht, sondern heizt die Ausschreitungen weiter an. Was kann diese Gesellschaft noch aushalten?

"Auf einmal hat man Zeit, zu überlegen, was wirklich wichtig ist im Leben": Superstar Patrick Dempsey präsentiert sich im Interview von der nachdenklichen Seite. "Unsere Gesellschaft muss sich ändern", befindet der Mann, der als "McDreamy" zur Legende wurde.

Die Lockerung für Bars und Kneipen retten manche Wirte vor dem Ruin. Doch Gäste werden sich an neue Regeln gewöhnen müssen.

Wow, sind die erwachsen geworden: Diese Kinderstars haben sich zu kleinen Sexsymbolen entwickelt.

Zum ersten Jahrestag der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke haben führende Mitglieder der Bundesregierung einen verstärkten Kampf gegen Rechtsextremismus versprochen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Montag, auch die Erinnerung an Lübcke treibe ihn an, "jeden Tag das Menschenmögliche zu tun, um den Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus in Deutschland mit Nachdruck zu bekämpfen." Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) forderte schnelle Strafen für Hetze im Netz.

Unterricht in Klassenstärke wie vor der Corona-Krise? Viele Berliner Eltern finden das gut. Es gibt aber auch Argumente dagegen.

In Rheinland-Pfalz ist ein Kleinflugzeug in ein Hausdach gestürzt. Die Bewohner des Hauses kommen mit dem Schrecken davon - der Pilot verletzt sich schwer. Wann das Kleinflugzeug mit einem Kran geborgen werden kann, ist noch unklar.In Rheinland-Pfalz ist ein Kleinflugzeug in ein Hausdach gesturzt. Die Bewohner des Hauses kommen mit dem Schrecken davon - der Pilot verletzt sich schwer. Wann das Kleinflugzeug mit einem Kran geborgen werden kann, ist noch unklar.

Schlagstöcke, Tränengas und Gummigeschosse gegen wütende Demonstranten, Plünderungen und Brandstiftungen: Die Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen brutalen Polizeieinsatz haben zahlreiche Städte der USA auch über Pfingsten in Gewalt und Chaos gestürzt.

Prinz William und Herzogin Kate erwägen offenbar rechtliche Schritte gegen das britische "Tatler"-Magazin. Es geht um einen Artikel, der "falsche Darstellungen" enthalte.

Die Corona-Regeln verlangen kleine Gruppen und festes Personal. Viele Kitas sind an der Kapazitätsgrenze. Bald kommt ein neuer Jahrgang

Inmitten der Corona-Pandemie muss die Demokratische Republik Kongo einen erneuten Rückschlag im Kampf gegen das Ebola-Virus hinnehmen: Der zentralafrikanische Staat meldete einen neuen Ebola-Ausbruch im Nordwesten des Landes - nur wenige Wochen bevor es hoffte, das offizielle Ende der Epidemie im ganzen Land ausrufen zu können. In der Stadt Mbandaka seien bereits vier Menschen an Ebola gestorben, sagte Gesundheitsminister Eteni Longondo am Montag.

Berlin (dpa) - Die deutschen Behörden erlauben mehr Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus den Nachzug von Familienangehörigen.

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat die Gründung eines speziellen wissenschaftlichen Gremiums zur Beratung der Bundesregierung beim weiteren Vorgehen in der Corona-Krise gefordert. Dieser "Pandemierat" solle mit Experten aus unterschiedlichen Disziplinen besetzt sein und über den Sommer ein Gutachten erarbeiten, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe in einem am Montag veröffentlichen Interview. Die FDP-Fraktion plädierte stattdessen für ein "Wirtschaftskabinett".

Durch den ersten Pazifik-Tropensturm der Saison sind in El Salvador mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. "Amanda" verursachte dort schwere Überschwemmungen und Stromausfälle.

Auch in Berlin ist gegen Polizeigewalt in den USA demonstriert worden. Mehr als 2000 Menschen versammelten sich gegenüber der US-Botschaft zu einem Gedenken an den getöteten Schwarzen George Floyd. In Berlin sind Demonstrationen wieder ohne Teilnehmerbeschränkungen erlaubt.