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    Özdemir: Wulff-Affäre darf Staatsakt für NSU-Opfer nicht überlagern

    Berlin (dapd). Die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff droht nach Ansicht von Grünen-Chef Cem Özdemir den Staatsakt für die Opfer der Zwickauer Terrorzelle zu überlagern. Wulff sollte sich fragen, ob es bei der Trauerfeier wirklich um "ein würdiges Gedenken an die Opfer" gehe oder wieder um "Haltungsnoten für den Bundespräsidenten", sagte Özdemir der "Welt am Sonntag".

    Die Hinterbliebenen der Terroropfer sollen am 23. Februar im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt vom Bundespräsidenten empfangen werden. Die Veranstaltung dürfe nicht von einer unwürdigen Debatte überlagert werden, mahnte Özdemir. Um das höchste Staatsamt noch unbefangen auszuüben, müsste Wulff allerdings "schon übermenschliche Qualitäten haben".

    dapd

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    13 Kommentare

    • Willi  •  vor 3 Monaten
      Cem Özdemir, bei dem Namen wird es mir schon übel, dieser hinterlistige Flugmeilen Betrüger soll seine Koffer packen und zusammen mit Türken Wullf endlich unser Land verlassen. Wann endlich geht das Deutsche Volk auf die Barrikaden und entledigt sich dieser schleimigen, charakterlosen und nur auf den zum eigenen Vorteil bedachten Politiker aller Couleur. Was wir brauchen sind Deutsche Patrioten und Leute die sich fragen was Sie für Deutschland tun können und nicht wie die jetzige Politiker Kaste, wie man es am besten ausrauben kann.
      • SIEGFRIEDundROY ohne ROY vor 3 Monaten
        Lieber Willi,

        darf ich dich mal fragen, was um Himmels Willen du in "Nanjing, China" zu suchen hast... als "deutscher Patriot"? Du bist doch nicht etwa dabei, deinem "deutschen" Arbeitgeber zu helfen, Produktionskapazitäten von hier nach China zu verlagern, oder?

        Hoffentlich machst du nur Urlaub in diesem wundervollen Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Denn echte deutsche Patioten wie du werden HIER gebraucht!
    • Markus  •  vor 3 Monaten
      Man sollte die Wulff-Affäre auch nicht aus den Augen lassen. Wulff ist der schlechteste Bundespräsident aller Zeiten. Und das nicht erst seit der Affaire. Aber ich finde auch, daß es keinen Politiker interessiert, wenn Deutsche Opfer von "Südländern" werden, nur wenn es umgekehrt ist, dann ist der ganze Apparat in Aufruhr. Man denkt, Deutsche sind Menschen 2. Klasse im eigenen Land.
    • Eric  •  vor 3 Monaten
      Jetz kommen die zum Präsidenten? Warum interessierts eigentl. keinen Politiker wenn deutsche von "Südländern" umgebracht werden?
      • Andreas vor 3 Monaten
        Im gleichen Zeitraum 450, aber das wird totgeschwiegen, sonst müßte man erkennen das die Migration falsch angepakt wurde!!!
    • SIEGFRIEDundROY ohne ROY  •  vor 3 Monaten
      Da liegt doch letztenendes das ganze Dilemma: jeder öffentliche Auftritt Wulffs wird in Zukunft von dem Hintergrund der aktuellen Affäre stattfinden. Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind für immer verspielt. Aus und vorbei.
      Es ist unfassbar, dass ein im Grunde nicht ganz ungebildeter Mensch wie Wulff dies nicht einsieht und die Konsequenzen zieht. Das gilt umso mehr, als dass er in seiner Eigenschaft als Jurist eigentlich Bekanntschaft mit Begriffen wie Moral, Sitte, Glaubwürdigkeit usw. gemacht haben muss.
    • Harald  •  vor 3 Monaten
      Anwälte kann man bezahlen wie man will!Im Gegensatz zu Zahnärzten Herr Ödzdemir!
      Hurra -es reimt sich!
    • Kreuzritter  •  vor 3 Monaten
      man kann ja im beiprogramm den erdogan gem. der schariah steinigen. eine muslima auspeitschen usw.
    • A*N*N*A  •  vor 3 Monaten
      Andererseits ist nicht zu leugnen, dass das Gedenken der Opfer scheinheilig ist.
    • X Y  •  vor 3 Monaten
      Sagt mir einen Politiker welcher nicht wegen des eigenen Vorteils in die Politik geht. Das ist wie ein Zahnarzt welcher auch nicht wegen des Wohles seiner Patienten Zahnarzt geworden ist.
    • balibago1000  •  vor 3 Monaten
      Der sollte lieber ueber den Voelkermord der Tuerken an den Armeniern reden und nicht seine Taten und die von Wulff unter Teppich kehren aber Tuerken halten immer fest zusammen!
    • Tom  •  vor 3 Monaten
      natürlich ist die affäre wulff ein gefundenes fressen für die opposition.
      aber die ganzen moralapostel sollten sich doch erst mals an ihrer
      eigenen nase fassen. es ist sicherlich leicht jemanden zu verurteilen,
      als seine eigenen fehler einzugestehen. und ich bin sicher, daß auch
      die opposition jede menge leichen im keller liegen hat.
      allen voran die grünen. wulff hat einen großen fehler begangen.
      er hätte sich von anfang an zu seinen verfehlungen bekennen müssen.
      dann hätte diese affäre sicherlich nicht so hohe wellen geschlagen,
      wie es sie jetzt tut.
    • Hans Peter  •  vor 3 Monaten
      Wulff hat sich sicher etwas blöd angestellt. Aber gibt es juristische Anhaltspunkte?Wer treibt diese Geschichten immer weiter?Medien-Medien-Medien!Gibt es weitere Recherchen dass z.B. Kurt Beck aus RLP auch auf Kosten des Partykönigs für 4000,-EUR von Berlin nach Hamburg geflogen ist, zu einer Arcandorveranstaltung?Einflussmöglichkeiten lassen grüssen!Neeeh - passt nicht ins Medienschema!Abgesehen davon das maßgebliche RLP-Politiker klar gegen juristische Urteile höchster deutscher Gerichte verstossen haben!Und die Medien?Neeeh-ist scheinbar unbeutend! Also Sack zugemacht,es reicht dass Wulff drinsteckt, ach ja - wie übrigens genauso Köhler vor ca 2 Jahren!
      • SIEGFRIEDundROY ohne ROY vor 3 Monaten
        Lieber Hans Peter,

        es sieht so aus, als hättest du die Funktion des Bundespräsidenten und die daraus resultierenden Bewertungsmaßstäbe nicht ganz verstanden - wie viele, viele Andere übrigens auch.
        Die "Affaire Wulff" mit etwaigen Unkorrektheiten anderer, "gewöhnlicher" Politiker zu vergleichen oder gar aufzuwiegen, ist mit Sicherheit nicht der richtige Lösungsansatz. Was man von Ministerpräsidenten, Wirtschaftsministern, Fraktionsvorsitzenden usw. schon quasi erwartet, kann und darf sich ein Bundespräsident aufgrund der besonderen Qualität dieses Amtes keinesfalls leisten.
        Aber informiere dich selbst, und google mal "Bundespräsident"...
    • Kramer Andreas  •  vor 3 Monaten
      sie dürften an wenigsten mit stein werfen hr özdemir also treten sie daann auch ab den ihre korruptheit schadete dem politischen ansehen genau so!
    • Manfred K  •  vor 3 Monaten
      Vielleicht sollten sich Özdemir, Gabriel, Kurt Beck und noch einige andere Genossen fragen, ob sie in der Politik überhaupt noch tragbar sind. Die Affäre überschattet zur Zeit z.,B. den Skandal Kurt Beck, der einige Landesmillionen in den Sand gesetzt hat bzw. die Aufträge seinen Freunden gegönnt hat.
      • SIEGFRIEDundROY ohne ROY vor 3 Monaten
        Es geht überhaupt nicht um die Frage, welche weiteren Politiker sich nicht ganz korrekt verhalten bzw. verhalten haben. Gewiss gibt es die im Dutzend billiger, und etwas anderes anzunehmen wäre naiv.
        Das Bundespräsidentenamt ist aber nicht irgendein beliebiges politisches Amt. Wer es innehat, ist gleichzeitig eine moralische Instanz. Er (oder sie) ist der personifizierte Hüter und Repräsentant der freiheitlich demokratischen Grundordnung, gleichsam das "gute Gewissen" das Staates.

        Der gegenwärtige Amtsträger hingegen hat ungefähr den Repräsentationswert und die Glaubwürdigkeit eines Papstes, der nebenbei einen Swingerclub betreibt.
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