WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Wegen Scherz über „Obama-Attentat“: Witzbold muss vor Gericht

    Einen folgenschweren Scherz hat sich ein Mann aus Utah erlaubt. Jeremiah H. hatte im August eine wohl scherzhaft gemeinte "To-Do-Liste" in der Reisetasche seines Kollegen versteckt. Punkt zwei auf der Liste: US-Präsident Obama zu töten. Der Zettel wurde auf einem Flughafen entdeckt - das FBI konnte nicht darüber lachen.

    „Obama-Attentat“: Witzbold muss vor Gericht (Bild: Getty Images)„1 – Flugzeug entführen, 2 – Obama töten“ war auf dem Zettel zu lesen, den Jeremiah H. seinem Kollegen, mit dem er im August zusammen bei der Air Force Base nördlich von Salt Lake City gearbeitet hatte, im Reisegepäck versteckt hatte. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Beim Sicherheitscheck vor seinem Delta Airlines Flug von Salt Lake City nach Arizona wurde der Schrieb von Sicherheitskräften allerdings entdeckt und daraufhin das FBI alarmiert, so die lokale „Deseret News“.

    Bei Terrordrohungen verstehen amerikanische Bundesbehörden bekanntlich keinen Spaß. Schnell konnte der Urheber der Botschaft ausgemacht werden. Und so muss sich H. Ende Mai in Salt Lake City wegen des Vergehens des Falschalarms vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: Er habe vorsätzlich eine falsche Warnung vor einer Flugzeugentführung in Umlauf gebracht.

    Lesen Sie auch: Zahnärztin zieht Ex-Freund aus Rache alle Zähne

    Der Übeltäter zeigt unterdessen wenig Reue. Sein Streich sei längst nicht so gravierend, wie man ihm vorwerfe, zitiert ein erstes Gerichtsprotokoll den 31-Jährigen. Schließlich habe er das Papier so platziert, dass es gut sichtbar aus der Reisetasche des Mannes herausragte, so H.

    Nähre Angaben zum Witzbold sind bisher nicht bekannt. Zumindest eine Zugehörigkeit zum Militär konnte inzwischen ausgeschlossen werden. Richard Essary, Sprecher der „Hill Air Force Base“ identifizierte H. als zivilen, also nicht-militärischen Mitarbeiter.

    Quizaction