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    „Wie ein Wunder“: Frau drei Tage nach Unfall gerettet

    Veronica McFoy war gerade auf dem Nachhauseweg, als sie mit ihrem Van von der Straße abkam und zehn Meter in die Tiefe stürzte. Obwohl die Frau aus Monongalia County im US-Bundesstaat West Virginia weniger als einen Kilometer von ihrem Haus entfernt war, musste sie drei Tage lang verletzt in ihrem Auto ausharren. Der Grund: Die dichte Vegetation am Unglücksort machte ihren Wagen für Retter unsichtbar.

    „Wie ein Wunder“: Frau drei Tage nach Unfall gerettet (Screenshot: 5 News/CBS)Wilford McFoy kann sein Glück immer noch nicht fassen. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich meine Frau noch einmal lebend wiedersehe“, so Veronicas Ehemann in der „CBS“-Nachrichtensendung „5News“. Drei quälend lange Tage musste seine verletzte Frau auf Rettung warten, drei quälend lange Tage voller Ungewissheit musste ihr Mann ertragen. Denn nachdem seine Frau nicht nach Hause gekommen war, hatte er mit dem Schlimmsten gerechnet - bis ein Nachbar ihm endlich die erlösende Botschaft überbrachte.

    Der verzeweifelte Ehemann kam gerade von einer Chemotherapie-Sitzung, als er von den Neuigkeiten erfuhr: "Ich verließ gerade das Krebszentrum, als mein Nachbar mich anrief", so McFoy. Seine Frau sei gefunden worden. "Ich dachte zuerst, sie sei tot". Zum Glück irrte er sich: Veronica lebte. „Es war wie ein Wunder“.

    Seine Frau wurde erst so spät gefunden, weil die üppige Vegetation am Unfallort das verunglückte Fahrzeug für Rettter unsichtbar machte. Veronica McFoy hatte sich erst nach drei Tagen mit letzter Kraft selbst aus ihrem Fahrzeug befreien können. „Sie schlug eines der Fenster an den Hintertüren des Wagens mit einer Rohrzange kaputt, die sie im Auto gefunden hatte. Sie krabbelte nach draußen und schleppte sich auf die Straße“, berichtete Wilford McFoy Reportern von „CBS“. Dort wurde sie von Passanten entdeckt, die schließlich den Rettungsdienst alarmierten.

    72 Stunden lang hatte sich die schwer verletzte 41-Jährige bei Bewusstsein gehalten. Regenwasser und im Auto zufällig gelagerte Mineralwasserflaschen verhinderten eine tödliche Dehydration der Frau. Wärmen konnte sie sich mit Decken.

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    Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht klar. Veronica McFoy befindet sich noch immer in ärztlicher Behandlung. Sie habe Frakturen an den Rippen, der Wirbelsäule und am Schlüsselbein, sei aber auf dem Weg der Besserung, heißt es bei „5News“.

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