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    "Horror-Haus" am Kreisverkehr - hier kracht's dauernd

    Kerstin Zienc steht am Samstag (11.02.2012) in Herten neben der Unfallstelle (Bild: d …Sie wohnten gerade zwei Monate in dem Haus, da krachte es das erste Mal: Eine Familie im Ruhrgebiet wohnt neben einem Kreisverkehr. In sechs Jahren rasten schon vier Autos auf das Grundstück. Es gab sieben Verletzte. Wie wohnt es sich in solch einem Haus? 

    Eine Familie in Herten im Ruhrgebiet hat ein ungewöhnliches Problem - immer wieder krachen Autos gegen ihre Hauswand. Seit Kerstin Zienc mit Mann und Kind eingezogen ist, knallt es. Auf ihrem Grundstück in Herten sind in sechs Jahren vier Autos verunglückt. Zuletzt rammte am vergangenen Wochenende ein Wagen die Außenmauer des Wohnhauses. Die fünf Menschen im Fahrzeug wurden schwer verletzt. Zwei von ihnen musste die Feuerwehr sogar aus dem Fahrzeug herausschneiden. 

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    Kerstin Ziencs Nerven liegen nach dem jüngsten Unfall blank. "Es ist schon schwierig", sagt die 36-Jährige. Schon zwei Monate, nachdem die Familie in das Haus nahe eines Kreisverkehrs eingezogen war, habe es das erste Mal gekracht. "Die haben den Kreisverkehr zu nah an die Häuser gebaut", glaubt die junge Mutter. Die traurige Bilanz: Sieben Verletzte. Hinzu komme der Schaden am Haus, erzählt Zienc. In der Außenwand seien einige Risse, die nun ein Statiker untersuchen müsse. 

    Der zuständigen Kreisverwaltung ist das "Horror-Haus" bereits ein Begriff. Allerdings liegt die Ursache für die Situation der Ziencs offenbar Jahre zurück: "Dass es ein Unfallschwerpunkt ist, war mir nicht bekannt, bis da ein Kreisverkehr hingebaut wurde", sagt eine Sprecherin des Kreises. Sie selbst wohnte 25 Jahre lang in der Siedlung nebenan. Zusammenstöße habe es vorher nicht gegeben, sagt sie. Wegen der geringen Größe des Kreisverkehrs könne sie sich aber auch "nicht vorstellen", wie es zu den Unfällen kommen konnte. 

    Zumindest, wenn er vorschriftsgemäß befahren werde, sei der Kreisverkehr ungefährlich, sagt auch Jochem Manz, Sprecher des Kreises Recklinghausen. Auch baulich sei er völlig in Ordnung. 

    Die Tochter darf nur noch im Garten spielen
    Worte, die Kerstin Zienc und ihre Familie nicht besonders beruhigen dürften. Wichtig sei es jetzt aber vor allem, ihre Tochter zu schützen, sagt Zienc. Das neunjährige Mädchen dürfe nur noch hinter dem Haus im Garten spielen. Vor dem Gebäude werde das Mädchen von ihren Eltern begleitet. 

     Nach einem Gespräch mit dem örtlichen Bürgermeister seien sogar Steinpoller vor dem Haus aufgestellt worden. "Aber wie man sieht, hat es nichts gebracht", sagt Zienc. Sie hätten zwar zweimal das Schlimmste verhindert - beim jüngsten Unfall sei das Auto aber einfach zu schnell gewesen. 

     Kerstin Zienc malt sich seitdem aus, was hätte passieren können - selbst wenn sie nur Müll herausgebracht hätte. "Wir wären tot gewesen." Wie es für die Familie weitergeht, ist unklar. Ihr Mann wolle ausziehen, sie selbst sei aber noch unschlüssig. Ein weiteres Gespräch mit dem Bürgermeister will sie noch abwarten. 

    dpa

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    71 Kommentare

    • Benedikt  •  vor 3 Monaten
      und wieder sind die yahoo - nachrichten weiter zur "Bild" mutiert!

      "horror-haus" als hausname, obwohl das haus eigenltich ja nix damit zu tun hat (eher der kreisverkehr und der name hört sich an wie eine geisterbahn)
      "wir wären tot gewesen" als überschrift... obowhl das nur kurz erwähnt wird.
      aber natürlich müssen diese mediengeilen pressefutzis von yahoo wieder ne horrorstory draus machen, fehlen ja nurnoch die bilder von blutüberströmten leichen...

      einfach nur respektlos!
      • J.M. vor 3 Monaten
        'Horror-Haus am Todes-Kreisel' wäre noch reisserischer gewesen. Die Journalisten von heute taugen einfach nichts.
      • Akku Pappa vor 3 Monaten
        Ich lass jetzt mal eine Furz in Richtung Yahoo, hoffentlich wird das dann ein schmackhaftes Thema !!!
    • Soldknecht-MEWW-  •  vor 3 Monaten
      Ein paar gute Panzersperren mit Fundament und man hat pranktische Kunst im Garten... andere Zahlen viel Geld für sowas....
      Und wenn man die Biester richtig zusamenbrät, dann halten sie auch einem 40-tonner stand.
      • Christopher vor 3 Monaten
        Haha korrekt ich hab das selbe gedacht, aber nicht gesehen dass Du schon die Idee hattest. Nach 6 Jahren hat man dann einen kleinen Autofriedhof vor den Panzersperren
      • Cerberus vor 3 Monaten
        oder gleich einen alten Russenpanzer für quer--schreckt schon optisch ab
      • Dirk vor 3 Monaten
        Lese oft deine Kommentare ,sind für mich nicht alle gut,aber mach weiter so
    • Stefan M  •  vor 3 Monaten
      Bei manchen Kommentaren hier (Barbara usw.) frage ich mich echt wie krank man sein muss. Yahoo bitte die Adressen dieser IRREN veröffentlichen, damit die schnell in eine Anstallt gebracht werden können. Geholfen kann ihnen da zwar keiner, die Menschheit ist aber von denen sicher.
    • bmw  •  vor 3 Monaten
      6 jahre 4 auto,s,
    • Sven Traube  •  vor 3 Monaten
      Zieht aus, dann köönt ihr auch wieder ruhig schlafen. der Blödman von Bürgermeister tut doch nix.....und es werden noch weitere Unfälle folgen.
    • Melanie  •  vor 3 Monaten
      HORROR !! ich will da nicht wohnen ihr.?
    • Sonja  •  vor 3 Monaten
      ..wenn er vorschriftsgemäß befahren werde, sei der Kreisverkehr ungefährlich..
      Ich schätze, die meisten Straßen sind ungefährlich und die meisten Unfälle wären vermeidbar, wenn man sie vorschriftsmäßig fährt.. was für ein sinnloser Satz
      • Barbara vor 3 Monaten
        Zu deinem letzten Satz kann ich nur sagen: Wie wahr! Nützt uns aber nix, weil eben nicht immer vorschriftsmäßig gefahren wird, was sich auch wohl niemals ändern wird...
    • Tina  •  vor 3 Monaten
      6 Jahre und 4 Autos! Na soviel ist das ja wohl auch nicht. Wir hatten mal an einer Hauptstraße gewohnt und da hat es wirklich regelmäßig geknallt. Das nun gleich ein "Horror Haus" zu nennen ist ja wohl mehr als übertrieben
      • Ufo vor 3 Monaten
        Da gab es aber auch keinen Yahoo-Reporter der damit seine Kohle verdienen wollte ... somit auch keine Feedbacks ...
      • Nicole vor 3 Monaten
        Hallo? Also wir wohnen seit 8 Jahren in unserem Haus und mir persönlich wäre EIN Auto, das mir an die Hausmauer fährt, schon zu viel. Wie kann man sagen, es sei nicht so viel, wenn in 6 Jahren 4 x ein Auto ins Haus fährt??? In welcher Welt leben wir eigentlich?
      • Yahoo! Benutzer vor 3 Monaten
        Es ist ja nicht INS Haus gefahren... sondern an der Hauswand haengen geblieben.... :)
    • Groschi Barockmöbelfan  •  vor 3 Monaten
      So, wie sich die Verkehrssituation ergibt, rasen die Autos über dei Schlägel- und Eisenstraße oder von Süd über die Mühlenstraße in Herten von West viel zu schnell heran, brausen über den Kreisverkehr und kriegen die Kurve nicht, hier muß im Vorfeld ene Straßenverengung, Bodenwellen oder ähnliches, was den Verkehr bremst, hin.
      Beide Straßen sind schnurgerade und verleiten Unvernünftige zum Beschleunigen.
      • Melissa vor 3 Monaten
        hat jetzt aber nix mit dem kreisverkehrfall zu tun? in all den jahren in herten hatten wir nie nen Unfall. Schuld sind einzig und allein unvorsichtige Fahrer. Möchte keinen Fall aufwühlen, aber Herten ist doch langsam bekannt für Irre die ne Ausrede suchen...
    • Philipp  •  vor 3 Monaten
      Wie wäre es wenn man die Straße schon vor dem Kreisverkehr entschärft. Schikane oder Bodenwellen.
    • Schinken  •  vor 3 Monaten
      Ich an ihrer Stelle würde vor der Hauswand ein paar massive Felsbrocken aufstellen lassen, damit die Autos etwas abgeblckt werden.
    • Daniel  •  vor 3 Monaten
      Geht es um das Haus oder um den Kreisverkehr der verflucht ist? Vielleicht ja auch die Autofahrer sind verflucht? Wie wäre es wenn man den Kreisverkehr einfach weg lässt und ne normale Kreuzung hinbaut?
    • Subzero  •  vor 3 Monaten
      Jap, da würde ich auch den Betonmischer anschmeißen und eine Mauer hochziehen, oder besser eine Panzersperre, man weiß ja nie ;)
    • Marion  •  vor 3 Monaten
      Also nicht überall sind Kreisverkehre eine vernünftige Lösung......
    • Andrea  •  vor 3 Monaten
      Also ganz ehrlich...ich wäre schon allein meinem Kind wegen weggezogen!
    • Aleksandar  •  vor 3 Monaten
      Wie hier schon gesagt wurde: Ein Blitzer vor der Einfahrt am Kreisverkehr und im Garten selbst einige Panzersperren. 3 bis 4 Stück in einer Reihe, schön bemalt, davor oder/und dahinter einige Hecken oder sonst was... Da hält JEDES Fahrzeug auf! Aber das verlangt Eigeninitiative. Würd ich allerdiings tun. So hat man seine Sorgen weg, seine Ruhe und kann in Zukunft beobachten wie die ganzen idiotischen Raser sich selbst an einer der Panzersperren aufspießen :) Zudem werden die Kosten für den Blitzer sich mit Sicherheit refinanzieren...
    • Christopher  •  vor 3 Monaten
      Die sollten Panzersperren im Vorgarten aufstellen.
    • Iveco Truck  •  vor 3 Monaten
      Steinpoller bringen da nichts. Besser: Eine massiv gegossene Stahlbetonmauer, diese kann man dann ja mit einer Hecke aus Tannenbäumen verdecken!
    • Stephanie  •  vor 3 Monaten
      Wenn den Leuten das Haus gehört, ist das mit dem Ausziehen schwierig, da sie bei einem Verkauf wohl einen beträchtlichen Wertverlust hinnehmen müssten. Mieter dürften schwer zu finden sein.
      Überhöhte Geschwindigkeit im Kreisverkehr ließe sich mit einem gut sichtbaren Blitzer auf einfachste Weise verhindern...
    • Daniel M R  •  vor 3 Monaten
      Seltsam, die übelsten Kommentare wie die von "Schwe..." werden generell zugelassen, hingegen meine besonders klare Vorstellung darf ich hier wieder nicht nieder schreiben. Ab 3 Zeilen werde ich durch yahoo geblockt, zensiert und zwar wie immer schon !