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    "+1"-Button: Googles Offensive gegen Facebook gestartet

    Es ist nur eine winzig kleine Funktion, doch glaubt man Internetexperten, dann entscheidet ein kleines Feature auf einer Webseite darüber, welche Internetseite künftig am häufigsten besucht wird. Der Facebook-Button "Gefällt mir" ist ein genial einfaches, aber hochwirksames Tool. Viele Webseiten integrieren diese Kommentarfunktion, damit möglichst viele Nutzer die Inhalte empfehlen und andere Besucher auf die Webseite ziehen. Schließlich geht es um Milliarden schwere Werbeeinnahmen: Viele Klicks auf einer Webseite führen in der Regel zu steigenden Werbeeinnahmen. Nach dieser Faustformel finanziert sich das kostenlose Internet. Internetriesen wie Facebook und Google profitieren am meisten von steigenden Besucherzahlen.

    Daraus erklärt sich die Aufregung bei Google, mit dem eigenen Empfehlungstool "+1" Facebooks "Gefällt mir" den Rang abzulaufen. Ab sofort hat Google sein "+1"-Button auch für Webseiten außerhalb der USA geöffnet. In Deutschland ist das Zeitungsportal "Süddeutsche.de" von Anfang an dabei. In den kommenden Wochen wird Google nach und nach weitere Länder erschließen und dort Partnerschaften mit reichweitenstarken Webseiten schließen, die Googles "+1" auf ihren Seiten integrieren werden.

    Für die Suchmaschine Google ist der "+1"-Button weit mehr als lediglich ein Empfehlungsinstrument. Es soll die eigentliche Kernkompetenz von Google stärken, nämlich Nutzern bei der Internetsuche perfekt übereinstimmende Trefferlisten anzuzeigen. Google hat angekündigt, in Zukunft auch die Zahl der "+1"-Empfehlungen als einen von vielen Parametern in den komplizierten Suchalgorithmus aufzunehmen.

    Quizaction

     

    1 Kommentar

    • adil  •  vor 10 Monaten
      Das finde ich gut