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    18-Jährige in den USA wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt

    Verurteilte Mörderin beschreibt Tat als "ziemlich amüsant"

    Alyssa B., hier im Alter von 15 Jahren. Bild: dapdWeil sie ihre neunjährige Nachbarin erwürgt und erstochen hat, ist eine 18-Jährige im US-Staat Missouri zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Alyssa B. bekannte sich schuldig, die Neunjährige im Oktober 2009 getötet zu haben. Sie habe wissen wollen, wie es sich anfühle, einen Menschen zu töten, begründete sie die Tat.

    In ihrem Tagebuch beschrieb B. die Tötung ihres Opfers als "ziemlich amüsant". Zum Zeitpunkt der Tat war sie 15 Jahre alt. B. gab zu, ihre Nachbarin erwürgt und sie mehrfach in die Brust gestochen zu haben. Anschließend habe sie ihrem Opfer die Kehle durchgeschnitten. B. führte die Polizei zu dem Grab in einem Waldstück, wo sie die Leiche des Mädchens unter Blättern versteckt hatte.

    Bei ihrem Auftritt vor Gericht am Mittwoch in der Stadt Jefferson City waren die Hände der Angeklagten an ihre Hüfte gekettet. Auch ihre Füße waren in Ketten gelegt. Bei der Verurteilung des Teenagers war die Mutter des getöteten Mädchens anwesend.

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    "Ich weiß, dass Wörter niemals ausreichen können und sie niemals angemessen beschreiben können, wie schrecklich ich mich wegen alldem fühle", sagte B., um Fassung ringend. "Wenn ich mein Leben geben könnte, um sie (das Opfer) zurückzuholen, würde ich es. Es tut mir leid."

    Verteidigung führte Gewalttätigkeit auf Antidepressiva zurück

    Die Anwälte der 18-Jährigen hatten vor Gericht darauf hingewiesen, dass ihre Mandantin ein Antidepressivum nehme, wodurch bei ihr die Gewaltbereitschaft höher sei. B. habe jahrelang an Depressionen gelitten und einst einen Selbstmordversuch unternommen, indem sie eine Überdosis Schmerztabletten geschluckt habe.

    Die Staatsanwaltschaft sagte, B. habe mehrere Tage vor der Tötung der Neunjährigen zwei Gräber ausgehoben. Zudem belastete die Angeklagte eine Aussage eines Polizisten. Dieser erklärte vor Gericht, B. habe ihm gesagt, sie habe wissen wollen "wie es sich anfühlt", jemanden zu töten.

    In ihrem Tagebuch, das vor Gericht vorgelesen wurden, beschrieb B. ihre Gefühle über die Tötung ihrer Nachbarin. "Ich weiß im Moment nicht wie ich mich fühlen soll. Es war fantastisch. Sobald du das 'Oh-mein-Gott-ich-kann-das nicht'-Gefühl überwindest, ist es ziemlich amüsant", schrieb sie. "Ich bin aber jetzt gerade irgendwie nervös und zittrig. Okay, ich muss jetzt in die Kirche...lol (laut lachend)."

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    350 Kommentare

    • Ha Neul  •  vor 3 Monaten
      In dem Fall finde ich es wirklich mal gut, dass es in den USA nicht wie hier ein richtiges Jugendstrafrecht gibt. So jemand sollte wirklich nicht mehr rausgelassen werden, denn sie hat null Schuldeinsicht und ist damit einfach nur gefährlich.

      Arme Eltern... beider Mädchen im Übrigen.
      Ein Kind zu verlieren muss entsetzlich sein. festzustellen, dass es eine Mörderin ist, aber auch.
      • Raphaël vor 3 Monaten
        Das sehe ich auch so - gefährlich, weil scheinbar nicht normal. Mit 15 erscheint mir ihre Argumentation sehr daneben, es erinnert an ein kleines Kind von 3 oder 4 Jahren, welches noch testet, wo Recht und Böse sind...
        Na, in den USA gibt es ja noch die Todesstrafe, so werden zumindest die Überlebenden geschützt, das arme tote Mädchen bringt das aber nicht zurück!
      • max vor 3 Monaten
        Null Schuldeinsicht...ja klar...
        Ich zitiere: "Ich weiß, dass Wörter niemals ausreichen können und sie niemals angemessen beschreiben können, wie schrecklich ich mich wegen alldem fühle", sagte B., um Fassung ringend. "Wenn ich mein Leben geben könnte, um sie (das Opfer) zurückzuholen, würde ich es. Es tut mir leid."

        Ich bin nicht dafür sie frei zu lassen oder einen B.-Fanclub zu gründen, aber hier die Todesstrafe zu fordern ist primitiv. Was ist wenn es wirklich (teilweise auch) an den Nebenwirkungen ihrer Medikamente lag? Das ist garnicht so abwegig.

        Stell dir vor du mußt Medikamente nehmen wegen... Husten, dann bekommst du als Nebenwirkung eine Psychose und bringst jemanden um.
        Sollte man dich dafür lebenslänglich einsperren oder sogar hinrichten?
      • Betti_bu vor 3 Monaten
        "Ich weiß, dass Wörter niemals ausreichen können und sie niemals angemessen beschreiben können, wie schrecklich ich mich wegen alldem fühle", sagte B., um Fassung ringend. "Wenn ich mein Leben geben könnte, um sie (das Opfer) zurückzuholen, würde ich es. Es tut mir leid. ..aber lesen kannste schon :D?!
    • sven  •  vor 3 Monaten
      In Deutschland wäre Sie im Jugendknast gelandet und nach 8 Jahren wieder auf freiem Fuss gekommen
      • Iris vor 3 Monaten
        ...ev. schon nach 2 Jahren.......
      • Janine vor 3 Monaten
        ich denke auch in Deutschland wäre sie wegen ihrem geistes eher in eine Anstalt gekommen
      • huhu vor 3 Monaten
        den nach drei tagen der negste opfer
    • oliver  •  vor 3 Monaten
      Oje oje oje, die hat sich ihr Leben schon versaut bevor es richtig angefangen hat. Schreckliche Tat, ich bin sprachlos! Trotzdem sage ich aus unserem menschlichen Standpunkt heraus, dass ihr geholfen werden muss. Ihre Strafe hat sie ja jetzt, indem sie Lebenslänglich bekommen hat. Sie wird eine starke psychologische Therapie in Anspruch nehmen müssen, um ihr vor Augen zu führen, dass sie ein ernstes Problem hat. Und ich bin mir sicher, dass sie diese Tat im Laufe der Zeit immer mehr begreifen wird was sie da eigentlich getan hat. Sie wird ihr ganzes Leben lang daran zu knabbern haben und sie wird Höllenqualen durchmachen wegen dem. Psychisch verarbeiten wird sie dies nie mehr für den Rest ihres Lebens. Wenn sie es schafft am Leben zu bleiben, damit meine ich das sie vielleicht noch ein paar Suizidversuche wegen dieser Tat haben wird, hat sie es vielleicht irgendwann geschafft damit parallel zu leben. Dann sollte sie es als eine zweite Chance betrachten, damit leben zu müssen.
      Es ist sehr schwer für uns Außenstehende sich darüber ein schriftliches Urteil zu erlauben, denn es ist ein sehr sehr sehr sehr schwieriges Thema. Weil wir nicht in diesem kleinen kranken Kopf der Mädchens hineinblicken können....
    • Sabse  •  vor 3 Monaten
      zuviel schlechtes wiederfahren?
    • x  •  vor 3 Monaten
      Ja genau hier in Deutschland würde sie wahrscheinlich 3 Jahre bekommen wegen Unzurechnungsfähigkeit und Jugendalter
      • Arrow-and-Bow vor 3 Monaten
        Ich denke eher nicht - in diesem Fall.
        Auf alles schimpfen ist ja manchmal angebracht.
        Aber nicht immer.
      • Erwin Lindemann vor 3 Monaten
        Mit ihren "Reifeverzögerungen" wäre die nach ein paar Monaten wieder hier bei Yahoo! ganz unauffällig.
      • Amania5000 vor 3 Monaten
        @Arrow-And-Bow, @X hat gesagt, wie es ist. Kuscheljustiz à la Germany. Es gibt wenige gute Richter in Deutschland. Die meisten greifen nicht durch. Wir sind langsam ein Schildbürgerland geworden, in dem sich Kriminelle und Gestörte austoben können.
    • Lutz  •  vor 3 Monaten
      Bei uns wäre sie freigesprochen oder zu "zwölf Stunden gemeinnütziger Arbei bei freier Zeiteinteilung" verurteilt worden. Außerdem hätte sie auf Staatskosten ihr Abitur machen dürfen.
      • max vor 3 Monaten
        Nein, bei uns wäre sie für 10 Jahre in den Jugendknast gewandert.

        Und du hast vergessen die Todesstrafe zu fordern und eine "schöne" bildliche Beschreibung zu liefern wie du dir ihre Hinrichtung wünschst.
      • Don L vor 3 Monaten
        10 Jahre in Deutschland ist viel zu kurz für Mord..... teenie oder keinen teenie
      • Anton vor 3 Monaten
        @ max

        "Nein, bei uns wäre sie für 10 Jahre in den Jugendknast gewandert."

        Aber nur als Deutsche! Mit ganz bestimmten "Migrationshintergründen" wäre sie in Dtl. wahrscheinlich mit einer Therapie davon gekommen!
    • anonym  •  vor 3 Monaten
      einfach nur krank und gehirnamputiert!!!
      da scheinen die eltern ja gehörig was verpasst zu haben ...
      ach ja ... drogen, alk, tabletten ... die meistbenutzten ausreden, um für eine grauenhafte tat glimpflicher davonzukommen.
      • Judith vor 3 Monaten
        oder auch.. Elternhaus?
    • kasparhauser  •  vor 3 Monaten
      Gut so, solche Individuen braucht keine Gesellschaft.
    • Humpert  •  vor 3 Monaten
      Unfassbar.. In so einem alter daran zu denken, wie es ist jemanden umzubringen Überhaupt daran zu denken jemanden das Leben zu nehmen. Armes Mädchen , das deswegen gehen musste. Aber auch armes Mädchen das da nun im Gefängnis sitzt, sie tut mir trotzdem Leid, nicht wegen dem Gefängnis sondern, wenn sie davor schon einen selbst Mord Versuch hinter sich hatte und anscheint Probleme. Wieso hat es niemand mit bekommen und ihr geholfen. Vielleicht wäre es dann ja nicht so weit gekommen.
    • Julia  •  vor 3 Monaten
      Man liest doch keine fremden Tagebücher! Also echt! Privatsphäre wird heutzutage wohl gar nicht mehr berücksichtigt...
      Wieso verurteilen die die Tat einer 15jährigen eigentlich mit lebenslanger Haft? Haben die extra gewartet bis sie 18 ist, damit sie nicht mehr ganz so jung ist?? Die sollten das Mädel mal eher in eine psychiatrische Einrichtung einweisen, um sie wieder auf die Beine zu bekommen. Was soll die im Knast?! Wie gut, dass es bei uns ein Jugendstrafrecht gibt. So was bräuchten die da hinten auch mal ganz dringend! Dann würde es solche hirnrissigen Verurteilungen nicht geben!
    • Lukas  •  vor 3 Monaten
      Was ist nur mit der Jugend los? Die Tat ist einfach nur furchtbar. Doch auch Eltern und Ärzte haben sich meiner Meinung nach MITSCHULDIG gemacht. Eltern müssen merken was mit ihrem Kind los ist. Ein Arzt der Antidrepessiva verschreibt und nicht mal ansatzweise merkt was mit seiner Patientin los ist - ist für mich auch etwas fragwürdig.
      Ein Leben ist vorbei - bevor es richtig begonnen hat. Gilt für Oper und Täter.
    • Matthias K  •  vor 3 Monaten
      Seid froh, dass die in USA ist und lebenslänglich bekommen hat, bei uns wäre die nach 10 Jahren wieder draußen.
    • Bernd  •  vor 3 Monaten
      Bestie
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      so menschen sind einfach gestört, da hat mann ja angst abends auf die strasse zu gehen
    • beniiii  •  vor 3 Monaten
      also meiner meinung nach hat dass nichts mit den eltern zu tun. es gibt so viele krimifilme wo nichts für kindern ist dass die seiner nachbarin mehrere stiche in die brust gestochen hat und dann die kehle geschnitten hat hat nichts damit zu tun dass die eltern daran schuld sind, ich nehme nich an dass eltern das dem kindern das beibringen sondern dass ist der internet und der fernsehen.ok elter sollten seinen kinder das verbieten aber was weisst du was er im zimmer mit dem freund sich anschaut?..die damals 15jährige hätte nie gesagt "ich wollte wissen wie sich das anfühlt",wenn sie sich nicht solche filme angeschaut hätte.
      KATASTROPHE was fernsehen,internet, alles anstellt.
    • tedescoitalo  •  vor 3 Monaten
      Kaum vorstellbar, daß Eltern, Angehörige, Schule und Freunde im Vorfeld wenig oder nichts bemerkt haben ? Mitschuld ist wohl ein zu großes Wort, denn wir kennen die
      Hintergründe nicht, aber es muss auch vorher schon eine Menge in ihrer Erziehung schief gelaufen sein.
      Sie muss auf jeden Fall büssen. Jedoch bedeutet Menschlichkeit auch Verzeihen. Wenn sie sich glaubhaft und zutiefst reuig zeigt, dann sollte man ihr - sagen wir in 15 Jahren ? - eine zweite Chance einräumen ---- wenn sie die Tat wirklich bereut.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      hatt wol spaß welche zu töten!
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      alter scheiß....wie kann man so. jmd umbringen weil man wissen will wie es sich anfühlt...omg wie bescheuert. aber die tut mir doch i-wie leid....
    • Tom  •  vor 3 Monaten
      Was würde die Menschheit ohne Mörder machen. Wäre doch irgendwie langweilig
    • Milan  •  vor 3 Monaten
      sie ist krank ! da hilft auch sicher kein Knast da sind teilweise die Eltern auch dran schuld , traurig um die Kinder und richtig was dagegen unternehmen tut man ja auch nicht da teilweise die Richter und die anderen beteiligten auch nicht bei sinnen sind.