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    33 Jahre später: FBI sucht nach vermisstem Kind

    33 Jahre nach dem Verschwinden eines sechsjährigen Jungen in Manhattan sucht die US-Bundespolizei FBI wieder nach Überresten des Opfers. "Wir versuchen, die Nachforschungen auch im Interesse der Familie abzuschließen", wurde der FBI-Sprecher Tim Flanelly am Freitag von der "New York Times" zitiert. Grund ist das Versprechen des Oberstaatsanwaltes von Manhattan, die Suche nach vermissten Kindern auch nach Jahren weiterzuverfolgen.

    Bild: AFPManhattan sucht die US-Bundespolizei FBI wieder nach Überresten des Opfers. "Wir versuchen, die Nachforschungen auch im Interesse der Familie abzuschließen", wurde der FBI-Sprecher Tim Flanelly am Freitag von der "New York Times" zitiert. Grund ist das Versprechen des Oberstaatsanwaltes von Manhattan, die Suche nach vermissten Kindern auch nach Jahren weiterzuverfolgen. 

    Das Verschwinden des kleinen Etan Patz hatte vor drei Jahrzehnten eine weltweite Suchaktion ausgelöst. In den USA wurde sein Bild sogar auf Milchkartons gedruckt. 2001 hatte ein Richter in New York Etan für tot erklärt. 

    Von dem Einsatz mit Presslufthämmern und Schaufeln im Keller eines Mietshauses im Galerienviertel Soho erhofft sich die Polizei nun Kleiderreste oder auch Blutspuren des Jungen. Etan hatte im Mai 1979 den Fußweg von seiner Wohnung zum Schulbus erstmals allein zurücklegen dürfen. Er kam nie an der Haltestelle an. Sein Fall galt vielen Eltern in den USA als Warnung, ihre Kinder nicht allein auf die Straße zu lassen. 

    Das Haus, auf das sich die Fahnder jetzt konzentrieren, liegt weniger als einen Straßenblock von Etans damaliger Wohnung entfernt. Nach Angaben der Zeitung war der Keller bei der New Yorker Polizei Ende der70er Jahre als geheimer Ort für Sex-Treffen bekannt. 

    Als Hauptverdächtiger gilt ein Mann, der wegen sexueller Belästigung von Kindern bis November hinter Gittern sitzt. Er war mit Etans Babysitterin befreundet und gab im Verhör zu, den Jungen am Tag seines Verschwindens gesehen zu haben. Mit einer Entführung und Ermordung des Kindes habe er aber nichts zu tun.  (dpa)

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