WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Abholzung von Wäldern setzt weniger CO2 frei als gedacht

    Studie: Emissionen drei Mal kleiner als angenommen

    Die Abholzung tropischer Regenwälder trägt einer Studie zufolge weitaus weniger zur Klimaerwärmung bei als bisher gedacht. Mit 810 Millionen Tonnen pro Jahr sei zwischen 2000 und 2005 infolge der Zerstörung der Regenwälder drei Mal weniger Kohlendioxid freigesetzt worden als ursprünglich angenommen, hieß es in einer in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlichten Studie. Damit sei die Abholzung tropischer Regenwälder nur für ein Zehntel des gesamten CO2-Ausstoßes verantwortlich.

    Mehr als die Hälfte des CO2 seien bei der Entwaldung in Indonesien und Brasilien freigesetzt worden, erklärten die Forscher von Winrock International, einem privaten, nicht gewinnorientierten US-Institut für Umweltforschung. An der Studie waren demnach auch Wissenschaftler eines Forschungslabor der US-Raumfahrtbehörde Nasa und der Universität von Maryland beteiligt. Die Forscher werteten nach eigenen Angaben durch Satelliten gewonnene Daten aus. Dabei seien die Einflüsse der Wiederaufforstung nicht einbezogen worden.

    Quizaction