Der Autofahrerclub ADAC lehnt die vielfach geforderte Regulierung des Spritpreises an Tankstellen ab. Modelle wie in Österreich oder Westaustralien dürften zwar dazu führen, dass sich die Preise seltener als bislang ändern, erklärte der ADAC bei der Vorstellung einer Studie zu Benzinpreise. Die Preise sänken dadurch der Untersuchung zufolge allerdings nicht. Im Gegenteil könnten Benzin und Diesel als Folge einer solchen Regulierung sogar teurer werden, warnte der Verband.
Bei dem westaustralischen Modell müssen die Mineralöl-Unternehmen täglich um 14.00 Uhr den Kraftstoffpreis für den nächsten Tag bei einer behördlichen Stelle melden. In Österreich wiederum sind Preiserhöhungen nur einmal pro Tag zulässig, Preissenkungen hingegen jederzeit. Der ADAC forderte, anstelle solcher Regulierungsvorgaben die Informationen für Verbraucher zu verbessern. So sollten etwa Online-Preisinformationssysteme Autofahrer über die Tankstellen-Preise in ihrer Umgebung informieren.


