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    EU-Länder verschärfen Montag Strafmaßnahmen gegen Syrien

    Zwei westliche Journalisten in dem Land getötet

    Die EU-Länder wollen am Montag bei einem Treffen der Außenminister die Strafmaßnahmen gegen Syrien verschärfen. Beschlossen werden sollen ein Landeverbot von syrischen Frachtflügen sowie Einschränkungen für den Handel mit Gold und anderen Edelmetallen, wie EU-Diplomaten sagten. In der syrischen Protesthochburg Homs wurden eine US-Journalistin und ein französischer Fotograf getötet.

    Auch die Guthaben der syrischen Zentralbank in der EU sowie manche Transaktionen der Bank werden den Angaben zufolge gesperrt. Sieben weitere Personen sollen zudem mit Einreiseverboten und Vermögenssperren belegt werden. Die EU will mit den Sanktionen den Druck auf Damaskus erhöhen und ein Ende der Gewalt gegen die Oppositionsbewegung erzwingen.

    Die 56-jährige Marie Colvin von der britischen "Sunday Times" und der 28-jährige Rémi Ochlik von der Agentur IP3 Press wurden nach Angaben syrischer Regierungsgegner von einer Granate der Armee tödlich getroffen. Beide hielten sich ohne Genehmigung der syrischen Behörden in Homs auf. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton verurteilte die Tötung der beiden Journalisten als "Verbrechen". Augenzeugen berichteten, bis zu vier weitere ausländische Reporter seien verletzt worden. Darunter war die Französin Edith Bouvier von der Zeitung "Le Figaro".

    Der französische Staatschef Nicolas Sarkozy reagierte empört auf den Tod der beiden Journalisten: "Jetzt reicht es, das Regime muss gehen." Außenminister Alain Juppé machte die syrischen Behörden verantwortlich und forderte sie auf, den freien Zugang zu den Verletzten zu gewährleisten. Paris und London bestellten Syriens Botschafter ein.

    Homs steht seit Anfang Februar unter Dauerbeschuss der syrischen Armee. Am Mittwoch wurden dort nach Angaben der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte 24 Zivilisten getötet. In der Provinz Idleb im Nordwesten waren es demnach acht.

    Russland stellte sich hinter einen Aufruf des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), in Homs und anderen umkämpften Gegenden eine tägliche zweistündige Kampfpause zur Versorgung der Bevölkerung einzuhalten. Zugleich wies Moskau einen Vorschlag Frankreichs zur Einrichtung humanitärer Korridore zurück.

    Die Sprecherin des oppositionellen Syrischen Nationalrats, Basma Kodmani, forderte die Einrichtung von "Schutzzonen" und erklärte, eine Militärintervention könne die "letzte Option" sein. "Wir haben die Wahl zwischen zwei Übeln: Militärintervention oder Bürgerkrieg", sagte sie. In Genf erörterten Vertreter des Nationalrats mit dem IKRK Möglichkeiten zur Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Hilfsmitteln.

    Quizaction

     

    24 Kommentare

    • Bo  •  vor 2 Monaten
      Der oppositionelle Nationalrat Syriens neigt zu der Meinung, dass eine fremde militärische Intervention der einzige Weg ist, die seit fast einem Jahr andauernde Zusammenstöße der bewaffneten Seiten zu stoppen.

      „Wir sind tatsächlich nah daran, eine militärische Intervention als einzige Lösung zu betrachten. Wir müssen zwischen zwei Übeln wählen: militärische Intervention oder Bürgerkrieg“, sagte eine Vertreterin des Raten am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Paris.
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      Klar, dies ist das Ziel der Opposition / Terroristen: Einmischung der NATO
      • Moser vor 2 Monaten
        und dann freie Bahn zu haben für Steinzeit-Islamisten.
      • Andreas Knopf vor 2 Monaten
        das sehe ich auch so
      • Andreas Knopf vor 2 Monaten
        schon ein sogenanter nationalrat,ist der hohn
        dann sollte man in deutschland auch ein paar nationalräte gründen und auf hilfe der nato warten:)
    • Galya  •  vor 2 Monaten
      Warum werden nur Aussagen von Aktivisten wahrgenommen? ist die Regierung zu ignorieren? Wollen wir bald grünes Licht für NATO-Einsatz?
      Warum geht es überhaupt?
      • alex vor 2 Monaten
        Ganz einfach. In Syrien befindet sich die letzte russische Marinebasis im Mittelmeer. Die amis wollen die unbedingt da rausekln. Nebenbei natürlich das Land abzocken und Öl abpumpen.
      • Liane vor 2 Monaten
        Genau, das ist es, was mich stört. Wir sehen und hören nur die eine Seite und ich höre zuviel "angeblich" und "nach Angaben von Menschenrechtlern". Wir sehen Handybilder und kriegen eine Interpretation dazu, ob die jedoch stimmt, keine Ahnung. Ich halte mich da mit Meinungen zurück.
      • Galya vor 2 Monaten
        Alex. es stimmt. Aber was hat DE davon? Oder wir sind US/GB Marionetten?
    • Klaus  •  vor 2 Monaten
      Da man wohl davon ausgehen kann, dass die Emailadresse von "Milan" aus Wien in Österreich dem Unternehmen Yahoo bekannt ist, fordere ich hiermit die zuständige Staatsanwaltschaft in Österreich auf, gegen diese Person wegen seiner hier gemachten Aussage zu ermitteln. Außerdem ersuche ich Yahoo darum, den Kommentar von "Milan" unverzüglich zu löschen. Alt -oder Neonazis haben hier nichts verloren!
      • Zoltan I vor 2 Monaten
        ...........und ich fordere ich hiermit die zuständige Staatsanwaltschaft in Stockach auf, für alles was dort Klaus heisst, eine Woche Internetsperre zu verpassen.....
      • KandiS vor 2 Monaten
        Siehst du Klaus man sollte es nicht verbieten da sich dann solche Leute erst mal wirklich outen wie Sie es mit der Demokratie und Menschenrechten halten.
        Du hast ja schon recht,aber du solltest nicht die psychologische Wirkung vergessen.
      • Bo vor 2 Monaten
        Klaus, du hast zu viel gesoffen.
    • Andreas Knopf  •  vor 2 Monaten
      ich kann das wort von den sogenannten korridoren nicht mehr höhren....humanitär noch dazu
      voralem nicht von den franzosen
      die nato soll mal die zahlen bekannt geben wieviel zivilisten durch ihren einsatz getotet wurden und wieviel von den kadafi leuten
      dann ist wundern angesagt......
    • Ahja Ähem  •  vor 2 Monaten
      EMBARGO !
    • Steffen  •  vor 2 Monaten
      wenn rußland das unterstützt, müßen wir auch die aktivisten unterstützen
    • Steinzeitscharia  •  vor 2 Monaten
      Syriren muß Gottesstaat werden koste es was es wolle !
    • r1levia  •  vor 2 Monaten
      Da sieht man mal wozu der "Arabische Frühling" geführt hat. Warum hält sich der Westen nicht einfach raus, die schlagen sich dann schon gegenseitig die Köpfe ein !
      • Defi Brilator vor 2 Monaten
        dann wird es aber schwer für die juden, den iran anzugreiffen. denen ist es lieber, assad wäre weg, und niemand mehr mit dem iran verbündet.
      • Keywan Omid vor 2 Monaten
        Welcher "arabische Frühling"??
        Der Westen ist doch für diesen ganzen Mist verantwortlich, zumindest was in Syrien und Libyen abgeht.
        In Ägypten hat man bei der Abschlachtung des Volkes lange zugesehen, weil der Diktator Mubarak ja ein guter Freund war, bis es nicht mehr ging.
        In Bahrain , Yemen und Saudi-Arabien kuckt man immer noch , weil die Diktatoren dort nach der Pfeife des westens tanzen und mit Segen des Westens foltern, unterdrücken und morden dürfen.
    • carlo  •  vor 2 Monaten
      ich weiss wirklich nicht welches Interesse hier die Schreiberlinge verfolgen. Bei keinem anderen Thema wird so viel gelogen wie beim Thema Syrien. Schade.
    • Defi Brilator  •  vor 2 Monaten
      aha, es sterben also assad soldaten, durch die friedlichen demonstranten.
      scheinen wohl alle eines natürlichen todes gestorben zu sein.

      nun sieht man ja, was diese aufständischen anrichten! und die toten zivilisten sind sicherlich auch nicht allein assad anzulasten.

      hat ja lange gedauert, bis die medien diese zahlen veröffentlichen!
      • Defi Brilator vor 2 Monaten
        jetzt sollte vielleicht auch mal differenziert werden, wer denn wieviele zivilisten auf dem konto hat. ich bin mir sicher, diese zahlen würde auch überraschen!
      • Keywan Omid vor 2 Monaten
        ja eben, friedliche Demonstranten können keine Panzer zerstören oder greifen keine Polizisten und Soldaten an.
        In Spanien und Griechenland werden derzeit friedliche Demonstranten niedergeknüppelt und in den USA werden Occupy-Anhänger ebenfalls festgenommen und eingesperrt.
        Das zum Thema Demokratie.

        Wie wäre es wenn man diese Demonstranten mit Waffen ausrüsten wurde?
        Was würde die amerikanische, spanische und griechische Regierung davon halten?
    • Galya  •  vor 2 Monaten
      Laut unbestätigten Berichten aus Syrien kamen in der Stadt Homs zwei ausländische Journalistinnen – eine amerikanische und eine französische – ums Leben. Das Haus, wo sie sich aufhielten (nach einigen Angaben ist es ein provisorisches Mediazentrum), wurde von einem Artilleriegeschoß getroffen. Beide Journalistinnen besaßen Arbeitserfahrung in Gefahrenherden. Die eine von ihnen ist nach nicht überprüften Angaben die US-Bürgerin Marie Colvin, die für die britische Zeitung Sunday Times arbeitete. Der Name der zweiten Journalistin ist Remi Ochlik.
    • Bo  •  vor 2 Monaten
      In Syrien sind türkische Sondereinheiten, die von Israel zur Unterstützung der syrischen Opposition ausgebildet wurden, am Werk, so iranische Massenmedien.

      Nach ihren Angaben wurden von den syrischen Soldaten 50 türkische Ausbilder am letzten Wochenende festgenommen. Die türkischen Militärs sollen die Kämpfer der syrischen Opposition ausgebildet haben. Sieben Festgenommene haben eingestanden. dass ihnen terroristische Taktiken im israelischen Mossad-Aufklärungsdienst beigebracht worden waren.
    • Nikolaus  •  vor 2 Monaten
      Aktivisten oder Islamisten oder Terroristen?! Wer protestiert in Syrien?
      Bitte un zuverlässige Antworten!
    • Thomas  •  vor 2 Monaten
      Es dürfte mittlerweile klar sein, dass diese sogenannten Aufständischen selbst vor Kindermord nicht zurückschrecken um dem Syrischen Staat ins schlechte Licht zu rücken. traurig, dass es so viel Idioten gibt die immer noch glauben der Syrische Staat das eigene Volk tötet.
      Es ist sicher, das diese Journalisten von genau diesen Aktivisten getötet wurden denn was macht sich besser für den eigenen Zweck als getötete Journalisten.
    • Zoltan I  •  vor 2 Monaten
      Wenn Russland Assad unterstützt, (logisch, weil VÖLKERRECHTSKONFORM) müssen wir ebenso völkerrechtskonform Assad gegen die völkerrechtswidrigen, militärischen Einmischungen des Bündnisses EU-NATO-USA-Golfmonarchen-Al-Kaida unterstützen.
    • nachtfalke  •  vor 2 Monaten
      wer da noch rumläuft und dabei filmt ist selber schuld wenn er getötet wird
    • Zoltan I  •  vor 2 Monaten
      Zwei F – Journalisten (F: größte Kriegstreiber in der EU neben GB) getötet.

      Das ist ein gefundenes Fressen für die westliche Kriegstreiberei.

      Selbst, wenn die Franzosen von den Al-Kaida-Terroristen erschossen wurden, wird der Tod der Beiden von den West-Medien ungeprüft, gnadenlos verlogen Assad angelastet.

      Das ist dann ein sogar ein wahnsinnig nützlicher Freibrief für die antisyrischen Terroristen, auf alles zu schießen was sich bewegt oder nicht bewegt, um mit stündlich steigenden Horror-Meldungen über Tote ihre mediale Position in den verlogenen West-Medien (UN=USA) zu stärken.
    • Milan  •  vor 2 Monaten
      Diese Aktivisten moechte ich gerne nach Birkenau transportieren
    • Klaus  •  vor 2 Monaten
      Ich fordere Yahoo noch einmal nachdrücklich dazu auf, die Kommentarfunktion bei solch hochbrisanten Artikeln, wo es um die andauernde Verletzung ellementarster Menschenrechte geht, zu deaktivieren! Anhänger des Massenmörders Assad und seiner Tötungsmaschine, die täglich dutzende Zivilisten masakriert, haben hier auf einer deutschsprachigen Seite absolut nichts verloren !!!
    • halodri  •  vor 2 Monaten
      Schade, dass der "arabische Frühling" nicht auf die Türkei übergreift.....!? Die NATO ist schon vorort.....und somit könnten die 3 Mio. Gesindel, äh Aktivisten, zurück rufen!
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