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    Al-Kaida-Chef ruft zu Entführungen westlicher Bürger auf

    Al-Sawahiri: "Die Schlacht ist nicht vorbei"

    Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri hat Muslime zu Entführungen westlicher Staatsbürger ermuntert. "Ich rufe Muslime auf, Bürger aus Ländern zu verschleppen, die Kriege gegen Muslime führen", sagte er nach Angaben des auf die Auswertung islamistischer Internetseiten spezialisierten US-Unternehmens SITE in einem Video. Seine Landsleute in Ägypten rief al-Sawahiri zu einem "Volksaufstand" auf, "um die abgebrochene Revolution zu vollenden". "Die Schlacht ist nicht vorbei, sondern hat begonnen", sagte er.

    Die ägyptische Regierung unter dem aus der Muslimbruderschaft stammenden Präsidenten Mohammed Mursi bezeichnete al-Sawahiri als korrupt. Die Mehrheit der Muslime in seinem Heimatland wolle das islamische Schariarecht, eine Befreiung vom Einfluss der USA und einen Sieg der Palästinenser über Israel. US-Präsident Barack Obama sei ein "professioneller Lügner", sagte der Chef des Terrornetzwerks zudem. Obama stehe bereits auf der Seite der Verlierer, die Islamisten hingegen auf der Gewinnerseite.

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