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    Altmaier will die Energiewende rasch vorantreiben

    Berlin (dapd). Der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier will die Energiewende rasch voranbringen. Er werde schnell auf die Länder, die Wirtschaft und die Umweltverbände zugehen, sagte der CDU-Politiker am Dienstag vor einer Sitzung der Unions-Fraktion. Die drei Gruppen müssten das gewaltige Projekt gemeinsam angehen, betonte Altmaier, der erst am Dienstagmorgen zum Umweltminister ernannt worden war. "Wir brauchen einen nationalen Konsens über die Ziele", da es um mehr gehe "als um die Addition von Einzelinteressen."

    Er ergänzte, es gebe Millionen Menschen in Deutschland, denen Umweltbewusstsein ein großes Anliegen sei. "Ich will auch Sprecher und Lobbyist dieser Menschen sein." Altmaier sagte, sein Vorgänger Norbert Röttgen sei im Ministerium "von den Mitarbeitern sehr warmherzig verabschiedet" worden. Er selbst sei "sehr freundlich" aufgenommen worden.

    Röttgen war nach dem Wahldebakel der CDU in Nordrhein-Westfalen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am vergangenen Mittwoch als Bundesminister entlassen worden. Er nahm an der Fraktionssitzung am Dienstag teil.

    Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) verteidigte die Personalentscheidung vor der Sitzung erneut. "Die Bundeskanzlerin hat nachvollziehbar ihre Entscheidung getroffen. Wir brauchen jetzt eine Regierung, die stark und handlungsfähig ist." Kauder mahnte die Länder, ihre Blockade gegen eine Kürzung der Solarförderung aufzugeben. "Das muss jetzt mal vorankommen."

    dapd

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