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    Koalition diskutiert über europäische Ratingagentur

    Reaktion auf kritische Bewertung durch US-Agentur

    Nach den Drohungen der US-Ratingagentur Standard & Poor's, die Kreditwürdigkeit von Euro-Ländern und dem Euro-Rettungsfonds EFSF herabzustufen, wird in der Regierungskoalition die Forderung nach einer eigenen europäischen Ratingagentur wieder lauter. Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Michael Fuchs (CDU), sagte der "Bild", es sei notwendig, 2012 intensiv den "Aufbau einer unabhängigen europäischen Ratingagentur" voranzutreiben. Als Vorbild nannte Fuchs die Stiftung Warentest in Deutschland. Unterdessen forderte US-Finanzminister Timothy Geithner eine "möglichst hohe Brandmauer" gegen eine Ausbreitung der Krise.

    Auch FDP-Generalsekretär Christian Lindner machte sich für eine unabhängige Ratingagentur stark. Der Haushaltsexperte der Union, Norbert Barthle (CDU), dämpfte allerdings die Erwartungen. Man brauche einen langen Atem, viel Personal und große Investitionen, um eine Agentur so zu platzieren, dass sie auch wirklich anerkannt sei.

    Politiker und Bankenvertreter in Europa hatten mit Unverständnis und Empörung auf die Drohung der US-Ratingagentur Standard & Poor's reagiert, die Kreditwürdigkeit von Deutschland und 14 weiteren Ländern der Euro-Zone herabzustufen. Die Ratingagentur drohte auch dem Euro-Rettungsfonds EFSF mit dem Entzug seiner Topnote. In der EU wird schon länger über den Aufbau einer europäischen Agentur diskutiert. Die EU-Kommission befürwortet die Idee, will den Aufbau einer solchen Institution jedoch nicht selbst vorantreiben.

    Nach einem Treffen mit dem französischen Finanzminister François Baroin in Paris sagte Geithner, er wolle sicher sein, dass eine "möglichst starke Brandmauer" errichtet werde, um eine Ansteckung anderer Länder in der Krise zu verhindern. Baroin hob dabei die Absicht hervor, den dauerhaften europäischen Stabilitätsmechanismus ESM bereits 2012 und damit ein Jahr früher in Kraft treten zu lassen.

    Baroin verwies in diesem Zusammenhang auch auf eine stärkere Einbindung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und eine zeitweise Erhöhung der IWF-Mittel. Die USA lehnen einen höhere Beteiligung an den IWF-Geldern ab; im Gespräch sind daher bilaterale freiwillige Einzahlungen von europäischen Staaten und Schwellenländern beim IWF.

    Geithner bekräftigte zudem, dass er Vertrauen in die jüngsten Anstrengungen der Euro-Länder zur Beilegung der Schuldenkrise habe. Der US-Finanzminister hatte bereits am Dienstag bei einem Besuch in Berlin die aktuellen Pläne in der Euro-Zone gelobt. Er nahm dabei Bezug auf das Reformpaket der italienischen Regierung, auf Sparzusagen in Spanien und Griechenland sowie auf Bemühungen zur Schaffung eines "Fiskalpakts".

    eha/wes/uk/jvo/hei

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    84 Kommentare

    • jürgen  •  vor 5 Monaten
      wo sind die Europäischen Rating-Agenturen?
      was macht die Merkel eigentlich?
      • Galya vor 5 Monaten
        Wo? Sie dürfen keine eigene! Ratingsagenturen sind lizensiert ...for USA only!
      • Robert vor 5 Monaten
        Dumm labern und ihr Konto auf unsere Kosten füllen
      • Klaus vor 5 Monaten
        Ist gerade ALTERNAIVLOS!!!
    • ZG61  •  vor 5 Monaten
      Die europäische Ratingagentur wird dann eng mit der Farbabteilung von OBI zusammenarbeiten.
      Frisch angestrichen sehen die Negativzahlen dann gleich ganz toll aus.
      Gute Idee von der Koalition.
    • Harald R  •  vor 5 Monaten
      Die Ratingagentur macht ihrem Namen alle Ehre. Standard und Poors: (niedriger) Standard und Armselig - etwas frei übersetzt. Die sollten erstmal ihr eigenes Land, die USA herabsetzen denn dort liegt die Verschuldung weit höher. Aber das passiert nicht weil politisch motiviert. Die USA sind aber finanziell ein weitaus grösseres Risiiko.
      • Reza-Cyrus vor 5 Monaten
        Das ist eine sa.u.du.mme Antwort. Ratingagenturen bewerten nicht im Auftrag irgendeines Landes, sondern ausschließlich im Auftrag von Anlegern! Gerade bei S+P sind die Aktienmehrheiten nicht in den USA sondern in arabischen und asiatischen Staaten. Europa ist das größte finanzielle Risiko - kein anderer Wirtschaftsraum, kein Land hat jemals die eigenen Staatsanleihen als Ramsch eingestuft indem man die maximale Sicherheitsgarantie für solche auf 20 % regelrecht festschreibt. Bisher galten Staatsanleihen bei ANlegern als 100% Sicher und wurden durch entsprechende Gesetze auch so verkauft. Sie sind die gesamte Deckung für Anlagen in Lebensversicherungen und anderen Altervorsorgeverträgen. Damit sind alle bisher als Sicher zu bezeichnenden privaten Anlagen für die Zukunft als Risikobehaftet zu bezeichnen und zwar auf dem gleichen NIveau wie Hedgefonds! Die Ratingagenturen bewerten nur die Handlungsweise der Politik für das Risiko auf Anlagen!
      • lirpa vor 5 Monaten
        Kluger Kommentar
      • Douglas vor 5 Monaten
        Harald theoeretisch hast du schon Recht das die USA ein grosse Risiko ist, aber vergessen dürfen wir nicht das die USA verfügt über wahnsinnig viel Goldreserven die das Schulden ohne weiteres bedecken könnte. Diese betrifft auch viel andere Länder die, und das ist was ich nciht versteh, nicht auf ihre Goldreserven zurückgreifen um die Krise im Griff zu bekommen. Wahrscheinlich würde die rasche Verkauf von Gold die Preise so drucken das die Wert von Gold schnell auf die Nullpunkt zerdruckt. @ Reza-Cyrus, eigentlich seit Feb. 1936 bewerten Ratingagenture doch indirekt im Auftrag die US Regierung. Die waren ursprunglich ein Informationsquelle für Anlieger die US Eisenbahngesellschaften bis in Feb. 1936 der US Bankenübersicht die zugelassen hat als Quelle die Bonität. Die in 1933 begrundete FDIC, ein Arm die US Regierung, ist die Sicherheit für Investoren und Banken in die US und ist sehr stark verbunden mit die Ratingsagenture. Im kurzen die Arbeiten doch im Auftrag die Regierung dort.
    • Toni  •  vor 5 Monaten
      da gibts sicher trifftige Gründe für diese Entscheidung. Sicher werden wir diese erfahren. Fakt ist, dass die USA auch so herabgestuft wurde, und viel zu spät. Also seid froh dass es passiert, denn wenn die Wahrheit nicht ans Licht käme, würden noch mehr Katastrophen passieren, wieso kapiert das hier keiner????????? Je schlechter die Werte sind und je ungenauer sie bewertet werden, desto mehr Schaden richten sie an. Wenn diese Agentur den richtigen Wert erkannt hat und sagt, es sei zu hoch bewertet worden, ist es ein Schutz des Anlegers, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. In USA kam die Wahrheit zu spät ans Licht und seht was für eine Geldverschwendung, und nicht Verschwendung des reichen Bürgers sondern des einfachen Anlegers, der Vertrauen hatte und nicht Millionen zu verschenken. England sollte aufpassen wie sie damit umgehen, denn sie sind im gleichen Boot wie die anderen Europäer, egal ob Euro hin oder her. England möchte immer die Extra Wurst spielen, aber wie lange noch, das frage ich mich ernsthaft. England ist nicht besser als die Europäer, im Gegenteil, sie spielen mit eigenen Karten, dann sollen sie auch die Folgen ziehen. Ich finde den Zusammenhalt unter Europäern besser, aber England kann nicht gezwungen werden, trotzdem liegt England in Europäischen Gebieten, das können sie nicht ändern. Sie können nicht nach Indien oder sonstwo ziehen, diese Kolonialisten!
      • uns Tantje vor 5 Monaten
        @Toni ... bitte informiere dich etwas besser: England, also Großbritanien gehört zu Europa und auch nicht nur nur ein bisschen oder irgendwo dazwischen....
        .
      • Björn Hagen vor 5 Monaten
        Uns Tantje: ich finde das mit den Briten trifft so ziemlich den Kern der Sache. Die Briten wollen schon seit langem immer wieder eine Art Sonderstatus für sich in der EU beanspruchen und fürchten eine "Kontinentale Allianz" unter Deutscher Führung bzw. einen Alleingang der Euro-Länder, sollten sie nicht mitmachen wollen. Sie haben so sehr wie kaum ein anderes Land auf die Hochfinanz gesetzt und stehen darum jetzt besonders schlecht da, weil kaum reale Werte im Land geschaffen werden. Dumm für sie ist nur, dass sie kaum echte Mittel in der Hand halten um ernsthaft Druck auf die Euro-Länder auszuüben.
      • christian vor 5 Monaten
        @toni ..aber das Schwert wird stumpfer, jehäufiger es benutzt wird. Auf das amerikan. Downgrading haben die Märkte kaum reagiert
    • sabineffm  •  vor 5 Monaten
      die sollen lieber mal andere dinge lösen anstatt rumzudiskutieren - oder erarbeitet erika gerade ihre meinung für die nächste woche ?
      • helaselva vor 5 Monaten
        Unsere Bundeskanzlerin heisst Angela. Sie ist im Moment genau die Richtige. Stell Dir in der Situation mal manchen anderen vor.
      • Karl-Heinz B vor 5 Monaten
        SIE gehört weg - diesen Sche... kann jeder Kindergärtner! Bisher nur verzögert und nichts gemacht! Außer die Probleme größer! Aber solche Träumer wie Sie wählen ja diese Flaschen!
    • Cuin  •  vor 5 Monaten
      Es wundert mich, dass Standard & Poor´s Rating überhaupt so wichtig ist, denn offensichtlich ist es schon jetzt verfälscht. Die Kreditwürdigkeit der USA liegt seit diesem Jahr zwar bei AA+ mit Ausblick "Negativ", aber eigentlich müsste der Wert schon jetzt im Graben liegen. Das interessanteste an den USA ist, sie drucken jeden Tag neue grüne Scheine, die eigentlich nur grünes Papier sind, da der Dollar von nichts, dass einen materiellen Wert hat,gestützt wird. Und zudem werden diese Papierchen nicht etwa von der Regierung gedruckt, nein, die _leihen_ sich das "Geld" von einer privaten Bank, Laut einer offiziellen Statistik waren die USA 2010 zu ca. 42% an amerikanische Bürger verschuldet, die höchstwahrscheinlich solche Banken besitzen. Vielleicht gehörte S&P auch mal dazu, nur konnten die USA nicht länger einen so großen Beitrag einzahlen...?
    • Stinktier  •  vor 5 Monaten
      Vorbild Stiftung Warentest ?
      Na dann gute Nacht, Marie
    • Problemmanager  •  vor 5 Monaten
      Was ist eigentlich eine Ratingagentur?
      Eine (größere) Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter Beteiligung von Großbanken – mehr nicht! Da haben wir schon die Interessenlage und Abhängigkeit. Also sind deren Gutachten von Vorn herein zu hinterfragen.

      Brauchen wir eine Ratingagentur?
      Nein!

      Auch China hat eine Ratingagentur gegründet, um „dagegen zu halten“. Und – wem nützt diese Agentur? Niemandem! Die steht weder in Konkurrenz zu den drei großen Ratingagenturen aus den USA, noch ist sie von Bedeutung für die EU und andere Länder. Also nur eine „Trotzreaktion“, die irgendwann verpufft.
      So was brauchen wir nicht, es sei denn, - da nun unsere liebe alte FDP bald von der Bühne abtritt -, dass wir wieder mal für unsere verkrachten Politiker eine neue unnötige Geldquelle erschließen müssen.

      Was passiert, wenn niemand diese drei Ratingagenturen aus den USA ernst nimmt?
      Gar nichts!
      Die Bedeutungslosigkeit und das Fehlen der Notwendigkeit sind die Feinde dieser Agenturen. Angenommen, niemand reagiert auf diese Ratingmafia und niemand nimmt diese Banditen ernst, was passiert dann? NICHTS.

      Dass diese Ratingagenturen unseriös sind, belegt doch schon deren Vorgehensweise, ein Ranking darzustellen. Reiche Länder wie die Emirate in Vorderasien werden „heruntergerankt“, obwohl sie so reich sind, dass die nicht ein mal das Wort Staatsverschuldung kennen, die Schweiz oder Luxemburg – von der Fläche auch nicht größer, eher kleiner (Freund der Großbanken) - jedoch weit höher „gerankt“ werden.
      Das Risiko ist bei beiden Beispielen gleich. Ist in Vorderasien das Öl weg, sind es (wahrscheinlich) auch die Emirate, sind in der Schweiz u. Luxemburg das Geld weg, stehen auch die im Hemd da.

      Die Gesellschaft entwickelt sich auch ohne Rankingagenturen – der Markt regelt sich von selbst.
      In diesem Sinne Problemmanager
      • Reza-Cyrus vor 5 Monaten
        Unsinn ohne wert!
      • rezidavus vor 5 Monaten
        biss nachher a las tarde und so
      • Problemmanager vor 5 Monaten
        (Reza-Cyrus)
        Deine Antwort ist ohne Wert, da nicht begründet. Etwa zu faul?
    • OnlyHuman  •  vor 5 Monaten
      Obwohl die Herabstufung berechtigt ist, frage ich mich schon die ganze Zeit, warum diesen Ratingagenturen soviel Macht zugesprochen wird. Die sind doch nur ein Haufen von Spinnern, die nicht mal ihr eigenes Land trotz der extrem hohen Schulden und starker Armut herabstufen wollen. Solange eine Ratingagentur nicht neutral bleibt, braucht man nicht auf sie zu hören, aber das begreifen ja die meisten Politiker nicht.
    • S. F.  •  vor 5 Monaten
      Jaaaaaaaaaaaaaaaa,natürlich,anstatt die Schei...........ssse in Amerika ab zuschaffen,will man nun einen Gegenstrom erzwingen,der auch wieder richtig Kohle kosten wird,denn diese Heinis werden das ja bestimmt ehrenamtlich erledigen.Vollpisser.Sie haben die Börsen in der Zange,ein Wort von diesen Wichsern,schon geht die Börse baden,das ist doch nicht normal
    • Robert  •  vor 5 Monaten
      Jawoll,macht eine Europäische Rating-Agentur auf,und stuft Amerika mit ihren Billionen Dollar-Schulden dann sofort in den Keller!!So eine hohe Schuldenlast am #$%$ hängen haben,aber über andere Länder und deren wesentlich niedrigeren Schulden herziehen.Was ist das doch für ein arogantes und eingebildetes Land.
    • Lotar  •  vor 5 Monaten
      S&P lenken doch nur von der Misere in der amerikanischen Finanzpolitik ab. Warum hier eine europäische Ratingagentur, die viel Geld kosten würde. Politker, ergreift endlich das Wort und wehrt euch doch endlich gegen diese Finanzmafia, lasst endlich eure Schlappschwänzigkeit zu hause.
    • M.  •  vor 5 Monaten
      Das Problem ist, dass wir hier genau wieder ein Beispiel haben, warum es so wichtig ist, dass wir unsere Probleme in Europa (gemeinsam) lösen und uns mehr und mehr unabhängig machen. Wir brauchen einen starken Wirtschaftsraum EUROPA, besser noch EUROPA-RUSSLAND.
      Was nutzt es, wenn Deutschland mit Rekordzahlen beim Export aufwartet, Exporte zum überwiegenden Teil bereits innerhalb der Europäischen Grenzen ablaufen, sich das europäische BIP kontinuierlich erhöht hat und wir inzwischen mit den USA auf Augenhöhe sind, wenn dann wieder eine untragbare Einflussname in Form von Ratings uns in unserer Entwicklung behindert. Ich habe langsam das Gefühl, dass das angesagte Ziel der Amerikaner war und ist, uns zu kontrollieren und "klein" zu halten und einige der Ressentiments, die hier bei anderen Schreibern durchscheinen, kann ich nur zu gut verstehen und würde sie überhaupt nicht einfach abtun. Schaut Euch das f*** föderalistische System an, was uns die Amerikaner nach dem Krieg in ihren Gnaden übergestülpt haben. Das war doch Absicht, um uns auszubremsen.
      Nein, wir brauchen wirklich ein neues Selbstbewußtsein und ein neues Währungssystem dazu neue Regeln der internationalen Handelsbeziehungen. Wir müssen uns einfach unabhängig machen von deren Protektionismus und von irgendwelchen amerikanisch/jüdischen Ratings. So und jetzt habe ich es gesagt und ich meine es auch so.
      Wir sollten anfangen, an unsere Stärke zu glauben und eher die enge Zusammenarbeit mit Russland und auch dem asiatischen Wirtschaftsraum suchen und den amerikanischen Einfluss weiter und weiter zurückdrängen.
      Den Aufbau einer eigenen unabhängigen Ratingagentur würde ich an der Stelle ausdrücklich begrüßen. Das sollte möglich sein und darin sind wir mindestens genauso gut. Nur braucht das natürlich eine ziemlich lange Zeit, bevor sie die nötige Akzeptanz und das nötige Gewicht hat.
      Es muss letztlich aber so sein, dass die Amerikaner ihren enormen Einfluss verlieren und sagen und tun können, was sie wollen...und so ist es ja, die brauchen uns mehr als wir sie.
      Und wehe, es kommt jetzt wer und erinnert an den Marshallplan und die Dankbarkeit, die wir unseren amerikanischen "Freunden" auf Lebzeiten schulden!!!
    • Galya  •  vor 5 Monaten
      "Androhung von US-Ratingagentur stößt auf Unverständnis"
      Was heißt "Unverständnis"? Ist dies eine ganz leise Protestform? Wie wäre es mit:
      Abschaffen von US-Ratingsagenturen!
    • ichbinsauer  •  vor 5 Monaten
      Oh mein Gott... was sollen wir mit einer europäischen Ratingagentur? Der Euro ist eh Geschichte. Das Murksel arbeitet zwar immer noch an einem dauerhaften Rettungsschirm, hat dazu aber laut Urteil des BVG überhaupt keine Legitimation, da ein solcher Mechanismus zukünftige Parlamente dauerhaft in ihrer Arbeit behindert. Des weiteren gibt es ein Urteil, das Deutschland aus dem Euro raus muss, sobald die Eurozone zu einer Haftungsgemeinschaft verkommt. Dieser Punkt ist schon lange erreicht.
    • helaselva  •  vor 5 Monaten
      Der Antiamerikanismus in vielen Kommentaren ist sehr naiv. Es spielt keine Rolle, ob S&P ein amerikanisches oder ein hintertupferländisches Unternehmen ist.
    • kasimir  •  vor 5 Monaten
      dass ein land wie deutschland mit über 2 billionen euro staatsverschuldung keine top-bonität mehr besitzt, ist mir auch klar. doch dass eine profitorientierte privatfirma das schuldenprobelm eines ganzen kontinents auf die probe stellt und darauf direkten einfluss nehmen kann, ist für mich völlig unklar. hier sieht man in deutlichster form, dass wir nicht von regierungen sondern von kapitalisten in ihrer reinsten form regiert werden!
    • Ich  •  vor 5 Monaten
      Solange die Euro-Staaten allesamt fröhlich Schulden machen, nützt eine eigene Rating-Agentur absolut GAR NICHTS.
    • sagdiewahrheit  •  vor 5 Monaten
      Mitgefangen mitgehangen! Man lebt in den Euro-Staaten über die Verhältnisse und Deutschland bürgt dafür. Da gerät man ebenfalls in den Strudel!
    • Robert Leßig  •  vor 5 Monaten
      In dieser Welt, von der die Politiker noch 1989 ohne großen Widerspruch behaupten konnten, es sei die beste aller jemals geschaffenen Welten, geht zwanzig Jahre danach alles schief. Die Wirtschaft im Euroraum bricht zusammen. Nur die Deutschen halten sich noch, weil der Staat Milliarden in diese und in die Banken pumpte, um die Vormachtstellung durch Wirtschaftsleistungen über Resteuropa zu sichern. Eine Regierungschefin spielt die deutsche Karte und verbandelt sich mit einem Franzosen, der zwar klein, aber von sich maßlos überzeugt ist. Beide wollen Europa als Markt für sich retten. Doch die anderen Völkern spüren, worum es geht.
      Die Rating-Agenturen stufen die Eurozone ab und unterlaufen damit den Plan, der angeblich alles retten würde. Sie orientieren sich dabei an Fakten und übersehen die amerikanischen. Und das nicht ohne Grund.
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