München (dapd). Bei der Technik hat das iPad3 gegenüber Android-Geräte in vielerlei Hinsicht die Nase vorn. Beim Preis-Leistungsverhältnis sind sie jedoch eine echte Alternative, wie die Zeitschrift "PC-Welt" in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 06/2012) nach einem Vergleich des Apple-Tablets mit neun Android-Geräten berichtet. Das iPad3 punktete vor allem mit seinem hochauflösenden, scharfen, farbstarken und kontrastreichen Retina-Display. Zudem würden die flüssige Touch-Bedienung des Bildschirms, die Akku-Laufzeit und der große interne Speicher mit 64 GB nicht übertroffen, berichten die Tester. Allerdings bietet das iPad kaum Anschluss-Möglichkeiten für externe Geräte, kann nur wenige Video-Formate abspielen und ist mit 800 Euro auch das teuerste Tablet.
Bei der Bildschirm-Qualität könne das Sony Tablet P immerhin annähernd mithalten, berichtet "PC-Welt". Bei der Helligkeit und beim Kontrast haben auch andere Android-Geräte aufgeholt. Zudem seien sie oft deutlich schmaler und leichter als das iPad3. Und sie bieten in der Regel mehr Anschlussmöglichkeiten, etwa über (Micro-)USB oder Micro-HDMI. Android-Tablets könnten auch mehr Datei-Formate ohne Umwandlung nutzen, was bei der Musik- oder Film-Wiedergabe vorteilhaft ist.
Während das iPad3 insgesamt klar als Testsieger hervorging, wurde das Iconia Tab A200 von Acer der "PC-Welt-Preis-Leistungs-Sieger". Es kostet rund 350 Euro und konnte vor allem mit der Kombination des Betriebssystems Android 4.0 sowie der eigenen Bedienoberfläche "Acer Ring" überzeugen. Dadurch sei ein schneller Zugriff auf Apps und Browser-Lesezeichen möglich. Minuspunkte bekam das Modell, weil ihm eine Kamera, ein 3G-Modem sowie eine HDMI-Schnittstelle fehlen und das Display verglichen mit der Konkurrenz recht dunkel ist.
dapd


