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    Angriff auf deutsche Botschaft in Kairo

    Mann wirft Brandsätze - Keine Verletzten

    Aus Protest gegen Beleidigungen des Propheten Mohammed hat ein Ägypter einen Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kairo verübt. Der Täter habe am Morgen zwei selbstgebastelte Brandsätze auf das Gelände der Vertretung geworfen, bestätigte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin. Dabei sei die Pforte der Botschaft beschädigt worden, verletzt worden sei niemand.

    Der Mann wurde von der ägyptischen Polizei festgenommen. Es handelt sich um einen Ägypter, wie Vertreter der Sicherheitskräfte mitteilten. Der 54-Jährige habe zwei mit Schießpulver gefüllte Behälter auf das Botschaftsgelände geworfen. Nur einer der Brandsätze sei explodiert.

    Der Mann habe mit der Tat gegen "Beleidigungen" des Propheten Mohammed in Deutschland protestieren wollen, hieß es aus ägyptischen Sicherheitskreisen weiter. Am Sonntag hatte die rechte Gruppierung "Pro Deutschland" in Berlin eine Serie von islamfeindlichen Veranstaltungen abgehalten. Bei den Kundgebungen, die unter anderem vor Moscheen stattfanden, zeigten die "Pro Deutschland"-Aktivisten teils auch Mohammed-Karikaturen.

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