Frankfurt/Main (dapd). Acht Jahre nach dem Tod von Jassir Arafat hat der arabische Fernsehsender Al Dschasira nach eigenen Angaben Hinweise auf eine mögliche Vergiftung des Palästinenserführers aufgedeckt. Schweizer Wissenschaftler hätten unter anderem auf Kleidungsstücken des einstigen PLO-Chefs Spuren von Polonium nachgewiesen, hieß es am Mittwoch in einem Bericht auf der Internet-Seite des Senders. Auf den persönlichen Sachen Arafats sei eine erhöhte Konzentration des radioaktiven Stoffs gemessen worden, wird François Bochud vom Institut de Radiophysique in Lausanne zitiert.
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Die Gegenstände wurden Al Dschasira zufolge von der Witwe Suha Arafat zur Verfügung gestellt. Für genauere Untersuchungen habe sie eine Exhumierung gefordert, hieß es in dem Bericht weiter. Arafat starb im November 2004 in einem Militärkrankenhaus bei Paris.
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