Berlin (dapd). Schauspieler Dietmar Bär hat die Arbeit an dem Hörspiel-Mammutprojekt "Ulysses" vor eine besondere Herausforderung gestellt. "Ich glaube, 'Ulysses' zu lesen ist für jeden anstrengend", sagte der 51-Jährige in einem Interview dem "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Das Buch von James Joyce sei sehr facettenreich. "In manchen Kapiteln kann man schmökern und in anderen am Abend nur zehn oder zwanzig Seiten lesen. "Das ist teilweise Hochleistungsliteratur". Aber das sei auch der Ansatz gewesen: "Wir wollen das Unlesbare erlebbar machen", sagte der "Tatort"-Kommissar weiter.
Joyce beschreibt in dem 1922 erschienen Werk einen Tag, den 16. Juni 1904, im Leben des Leopold Bloom und dessen Irrgänge durch Dublin. Beim Kulturradio SWR2 lief das knapp 22-stündige Hörspiel am Samstag.
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