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    Aufstand in Tunesien kostete 338 Menschen das Leben

    Tunis (dapd). Der Aufstand in Tunesien, der zum Sturz von Präsident Zine El Abidine Ben Ali führte, hat nach Angaben einer unabhängigen Untersuchungskommission 338 Menschen das Leben gekostet. 2.147 Menschen seien bei der Revolution im Januar 2011 verletzt worden, listet der am Samstag veröffentlichte Bericht auf. Bisherige Schätzungen gingen von 300 Toten und 700 Verletzten aus.

    Zwei Drittel der Toten seien erschossen worden, heißt es in dem Bericht, der die Verantwortung dafür hauptsächlich Ben Alis Sicherheitskräften zuschreibt. Unterdessen verlängerte Tunesien den Notstand das sechste Mal in Folge. Er gilt nun bis Ende Juli.

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