Wien (dapd). Die Gewalt des syrischen Regimes gegen die Bevölkerung des Landes könnte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zufolge als Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewertet werden. "Wohngebiete werden willkürlich beschossen, Krankenhäuser als Folterzentren genutzt und Kinder, zum Teil nur zehn Jahre alt, werden angekettet und misshandelt", sagte Ban am Donnerstag am Rande einer Konferenz in Wien. Was sich in Syrien derzeit abspiele, sei "fast sicher ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Eine ähnliche Formulierung hatte am Montag bereits die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay in einer Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen gewählt.
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