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    Barroso wirbt für ergänzenden Wachstumsvertrag

    Brüssel (dapd). Die europäische Wirtschaft sollte nach dem Willen der EU-Kommission nicht durch einen Wachstumspakt, sondern einen zwischenstaatlichen Vertrag angekurbelt werden. Außerdem dürfe das Wachstum nicht über Schulden oder Inflation finanziert werden, sagte Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Mittwoch auf dem WDR Europaforum in Brüssel. Notwendig seien vor allem Verschiebungen im EU-Haushalt und Strukturreformen. Eine Neuverhandlung des Fiskalpakts schloss Barroso indes kategorisch aus.

    Mit Blick auf die siechende Wirtschaft Griechenlands sagte Barroso, das Land solle sich Deutschland zum Vorbild nehmen. "Einer der Gründe, warum Deutschland viel besser als andere Länder dasteht, ist, dass es die nötigen Strukturreformen schon durchgeführt und seine Wettbewerbsfähigkeit verbessert hat." In der Folge seien die Exporte deutlich angestiegen. Diesem Beispiel sollten die Griechen folgen, riet der Portugiese.

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