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    Bartsch distanziert sich vom Glückwunschschreiben an Castro

    Köln (dapd). Der Fraktionsvize der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat sich vom Glückwunschschreiben der Bundesvorsitzenden Gesine Lötzsch und Klaus Ernst an den früheren kubanischen Staatschef Fidel Castro distanziert. "Die Formulierungen sind nicht unbedingt der Stil, den ich gewählt hätte", sagte Bartsch am Dienstag im Deutschlandfunk. Er sei sich aber nicht sicher, ob ein Geburtstagsschreiben der richtige Platz für Kritik sei. Man hätte allerdings einen anderen Akzent legen können.

    Der Brief solle nicht überbewertet werden. Die Linke habe bei Besuchen auf Kuba mehrfach die Menschenrechtslage angesprochen.

    dapd

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    16 Kommentare

    • Rudi Ratlos  •  vor 9 Monaten
      Jetzt bin aber überrascht. Du, ein ehemaliger Linkenkreuzchenmacher? Wow! Müsste ich Dich nach Deinem Graumannposting politisch einordnen, würde ich Dich weit rechts von der Mitte ansiedeln. Aber ich muss ja nicht.
    • carlo  •  vor 9 Monaten
      nie wieder werde ich mein Kreuzchen bei den Linken machen. Es sind doch nur Wölfe im Schafspelz.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 9 Monaten
      Gesine Lötzsch ist für meinen Geschmack etwas zu Blond.Mit anderen Worten,die hat doch nichts in ihrer Birne!
    • Nesta  •  vor 9 Monaten
      Haben etwa CDU, CSU, SPD, Grüne und FDP Fidel Castro nicht zum Geburtstag gratuliert?

      Haben sie ihn nicht zu einer der geringsten Analphabetenraten der Welt gratuliert? Haben sie ihn nicht dazu gratuliert dass, nach offizieller UN- Statistik, Kubas Säuglingssterblichkeit seit vielen Jahren geringer ist als die in den USA?
      Haben sie ihn nicht zu seinem kostenlosen und hochwertigen Gesundheitswesen gratuliert und der beispielsweisen vorbildlichen Betreuung von AIDS- Kranken? Zu seinem kostenlosen und guten Bildungswesen? Zu den kubanischen Errungenschaften in Kultur und Sport? Zu der Tatsache, dass es in Kuba keine Armenviertel oder Slums gibt oder das kubanische Ärzte im Ausland die Armen versorgen? Und das alles trotz jahrzehntelangem US- Boykott...?

      Sie haben nicht gratuliert? Das nenne ich einen Skandal!
      • Helmut Felix vor 9 Monaten
        Hallo Nesta,
        In Kuba gibt es deshalb keine Armenviertel, weil Kuba insgesamt ein Armenhaus ist. Und weshalb sollte man Castro gratulieren, weil er eine rechte Diktatur durch eine linke ersetzt hat?
      • Michael S vor 9 Monaten
        Sehr richtig, Helmut Felix!
      • Nesta vor 9 Monaten
        Nein Helmut Felix, weil er die soziale Frage neu gestellt hat. Weil er, bei allen Problemen die es dort gibt, dem kubanischen Volk seine Selbstbestimmung wieder gegeben hat.
        Deshalb sollte man gratulieren....
    • Roland  •  vor 9 Monaten
      Sollte ich dem Mißfelder mal persönlich begegnen,kann es sein,daß der heute schon auf Krücken läuft.
      • Michael S vor 9 Monaten
        Roland, und was hat Mißfelder jetzt mit der Aussage von Bartsch zu tun?
        Da solltest du uns Leser schon aufklären.
      • Rudi Ratlos vor 9 Monaten
        Roland, Roland, das ist zu peinlich. Wo Du doch, wenn ich das richtig schnalle, so intelligent bist.
    • Wilfried  •  vor 9 Monaten
      Die LINKEN sind ein Totengräber der Demokratie. Die LINKEN benutzen die Demokratie, um an die Macht zu kommen, um dann die Demokratie abzuschaffen und die "Diktatur des Proletariats" zu errichten. Lest mal Lenins "Strategie und Taktik einer kommunistischen Partei", dann erkennt ihr das wahre Gesicht dieser Volksbetrügerpartei!
      • Joha1 vor 9 Monaten
        Die Demokratie ist länst abgeschafft,es regiert das Kapital.
      • Michael S vor 9 Monaten
        @ Wilfried:

        Sehr richtig, ich stimme dir voll und ganz zu!

        @ Joha:

        So ein Blödsinn! Noch immer kann man bei uns frei wählen, auch die Linkspartei (!),
        in einem sozialistischen Land sind freie Wahlen eben NICHT möglich.
        Aber genau das wollen die Linken ja - KEINE Freiheit für alle!
        Da leb' ich lieber und vor allem BESSER im Kapitalismus, wobei wir in D. die soziale Marktwirtschaft haben, eine sozial abgefederte Form des Kapitalismus, sonst gäb's für viele Foristen hier kein Hartz-IV-Geld.
    • Karl  •  vor 9 Monaten
      Zum Geburtstag und zum Tod sagt man nur Gutes, zu allen Menschen also auch zu Castro, Obama, Merkel usw. nur Banausen tun bzw. verlangen etwas anderes.

      Unsere neuchristlichen, liberalen Regierungen haben schon Diktatoren der übelsten Sorte mit materiellen Geschenken, Wertschätzungen, Gratulationen und Waffenlieferungen hofiert - ohne einen mahnenden Zeigefinger. Besonders, wenn es ihnen persönlich oder ihrer Klientel materiellen Nutzen gebracht hat.

      Seit Merkel hat sich unser Waffenexport (auch an Dikatoren) verdoppelt.

      Kubas paranoide Reglementierung des Informationsflusses, die geändert werden muss, gründet natürlich auch auf den vielen Sanktionen gegen das Land und auf die Attentatsversuche auf Castro durch ausländische Geheimdienste, einen Invasionsversuch und Guantanamo (die demokratische Enklave der USA) auf der Insel.

      Jedes Land braucht persönliche Freiheiten, Achtung der Menschenrechte, freie Gewerkschaften und eine freie Presse. Dies ist leider auch in den Demokratien nicht immer gegeben. Wer will bei uns das Internet kontrollieren?

      Die USA basierte Bezahlsysteme (paypal und Co) verbieten Händlern über ihr System kubanische Waren zu bezahlen. Freie Marktwirtschaft?

      Sicher ist jedenfalls, dass von den 60 er bis Ende der 90 er Kuba das einzige Land Mittel- und Südamerikas, war in dem ein armer kranker Mensch, ohne Probleme und aufs Betteln angewiesen zu sein, eine angemessene medizinische Behandlung erhalten konnte. Es freut mich, dass Andere in der Region aufgeholt haben.

      Mißfelder von der CDU dagegen, meinte unsere Sozialsysteme seien „nicht dafür zuständig, dass die Rentner „fit für einen Rentner-Adventure-Urlaub“ seien. „Ich halte nichts davon, wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen“ - früher seien die Leute schließlich auch auf Krücken gelaufen, kritisierte die Gratulation an Castro besonders scharf. In den USA kommt es heute vor, dass kleine Delikte begangen werden, um im Gefängnis eine Krankenbehandlung zu erhalten.

      Prostitution in Kuba und anderswo - bezüglich sexuellen – und Machtreflexen hat sich die CDU gerade eben deutlich geoutet.
      • Michael S vor 9 Monaten
        @ Karl:

        Aha, da outet sich mal wieder ein "strammer Sozialist".
        Ich könnte jetzt auf alle deine angesprochenen Kritikpunkte eingehen, dazu ist mir aber die Zeit zu schade.
        Nur soviel: Die Affäre Böttinger/CDU in Schleswig-Holstein hat mit Prostitution aber auch NICHT DAS GERINGSTE zu tun, während in deinem sozialistischen Paradies Kuba Tausende von Frauen gezwungen sind, der Prostitution nachzugehen, weil ihr sonstiges Einkommen hinten und vorne nicht für ein ordentliches Leben reicht!
        Reise mal in dein Traumland, dann kannst du die Frauen in Havanna, aber auch anderswo selbst sehen!
      • doomhit vor 9 Monaten
        Michael@ Und hier in Deutschland?? Wieviel Frauen Prostituieren sich um ihre Kinder satt zu kriegen? H4 lässt grüßen, dazu die Kapitalunterstützenden CDU/ CSU und FDP. Und wenn man es genau betrachtet sind so einige Millionen Arbeitnehmer in Zuhälterfirmen beschäftigt, sogenannten Leihfirmen mit Absegnung der Christlichen und Freien Parteien, die schon ihre Prozente davon abbekommen in form von Pöstchen. Michael manchmal wäre Kasper der richtige Name für Dich.
      • doomhit vor 9 Monaten
        Karl@ was soll man von einer partei halten die den BP stellt und der hat früher das Blindengeld gekürzt, so sozial ist die CDU, es sei denn man kann wieder irgend einem Gróßkapitalisten Kohle in den Hintern zu stopfen, gibt ja wieder Vorstandspöstchen später, genau wie bei der SPD denn die sind auch nicht besser.
    • Jan-Erik  •  vor 9 Monaten
      Wie schön waren die alten Tage, als Geburtstagsgrüße noch eine private Sache waren, in einen Umschlag gesteckt und verschickt wurden. Heute muss schon der Absender gleich mal seine Glückwünsche in die Welt rausplärren - und damit werden sie zum Politikum. Wobei auch ich zustimme, dass es wirklich bewegendere Themen geben sollte als die Selbstbeweihräucherung zwischen verschiedenen Alt- und Neukommunisten...
      • Uwe vor 9 Monaten
        dafür können die ja auch nix, wenn das schön alles breitgetreten wird von der springerpresse, darüber sollte man mal nachdenken, warum das so ist.
    • trier  •  vor 9 Monaten
      gott sei dank.....sie demontieren sich selbst........selbst schuld...dies lötzsch.....ist nicht zu überbieten.....so dummmmmm war noch keine - keiner
    • Dante  •  vor 9 Monaten
      Weg mit Lötsch und Ernst! Lang lebe Fidel! Und wie sie den finden oder nicht , ist Sache der Kubaner. Ansonsten wie immer viel Krawall, Käse, Heuchelei und was es sonst noch so gibt im politisch - medialen Kolonialwaren-Handel.
    • Hubert Fink  •  vor 9 Monaten
      Alte Nazis und Alte Linke sterben aus. Wen kümmern diese Gruftgesänge
    • Priesterkönig  •  vor 9 Monaten
      Na da wollen wir uns doch nicht gleich ins Hemdchen machen meine lieben Linken, Kohl,Schröder sowie Merkel haben ja noch schlimmeren zum Geburstag gratuliert und sind sozusagen gleich mit denen ins Bettchen gehupft, obwohl einen Unterschied gab es zwischen denen nie, peinlich sind alle diese Politiker gewesen, genau wie der Ramadanbeender Wulff, der pocht schon wieder auf den Islam, hoffentlich Konvertiert dieser Blindengeldkürzer bald damit man seine " wahre" bestimmung erkennen kann.
    • Essweh83  •  vor 9 Monaten
      Natürlich kann man dem Fidel Castro einen Geburtstagsbrief schreiben und ihm dort Gesundheit und Erfolg wünschen, man sollte dort drin nurnicht so einen Ton wie im NEUEN DEUTSCHLAND anschlagen, der arme Fidel denkt sonst noch die DDR sei wieder auferstanden.
      Die Lötzsch selber wird mit ihren Reminiszenzen an die DDR immer peinlicher für ihre Partei, die zwischendurch durchaus auch schonmal weiter war und sich als die neue linke Kraft präsentieren konnte, nun aber doch häufig den Eindruck eines muffigen DDR-Gedächtnisvereins macht.
    • Jürgen D  •  vor 9 Monaten
      Die Linkspartei demontiert sich selbst.
      Da kann man gleich SPD wählen und das wird im September in Berlin auch passieren. Diue Funktionärsclique um Bartsch, Lederer , Brie und andere bereitet sich wohl auf den Absprung vor.
      Als Brautgeschenk haben sie noch eine von Wählern verlassene Partei.
    • Hustenstorch  •  vor 9 Monaten
      So ein Wirbel um nichts.

      Hat sich irgendjemand von den anderen Parteien mal davon distanziert, daß sie jahrelang irgendwelchen Despoten und Kriegstreibern in den Hintern gekrochen sind? Was haben Westerwelle und Merkel vor nicht allzu langer Zeit noch über Mubarak gesagt, hä?

      Und wenn man noch ein bißchen sucht, finden sich da noch unzählige Beispiele. Den elenden Kriegstreiber G.W.B. zum Beispiel.

      Eine verlogene und heuchlerische Debatte. Wäre nicht in Berlin Wahlen, hätte das die breite Mehrheit und die Medien wahrscheinlich genauso interessiert, wie der Sack Reis, der eben in China umgefallen ist.

      Wir haben im Moment andere Probleme. Aber da kommt jede Ablenkung ja gerade recht. Dann bekommen die Leute wenigstens nicht mit, wie sie von Wirtschaft und Politik (Linke, CDU/CSU, SPD und den anderen beiden) nach Strich und Faden verarscht werden.
    • Tom  •  vor 9 Monaten
      "Der Brief solle nicht überbewertet werden. Die Linke habe bei Besuchen auf Kuba mehrfach die Menschenrechtslage angesprochen."

      ...und dabei auf die Menschenrechtserrungenschaften der DDR verwiesen.