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    BASF am Pranger

    Brasilia (dapd). In einem schwebenden Verfahren gegen den Ölkonzern Shell (London: RDSB.L - Nachrichten) und die Tochterfirma des deutschen Chemieunternehmens BASF hat die brasilianische Staatsanwaltschaft sofortige Entschädigungszahlungen gefordert. Ein Gericht solle die Unternehmen zur Einzahlung von 500 Millionen Dollar (rund 400 Millionen Euro) in einen Fonds verpflichten, aus dem Hunderte kranker Arbeiter einer Firma für landwirtschaftliche Chemikalien in der Stadt Paulinia entschädigt werden sollen, teilte die Staatsanwaltschaft im benachbarten Campinas am Mittwoch mit.

    In ihrem Jahresbericht 2011 hatte BASF (TLO: 323600.TI - Nachrichten) bestätigt, dass die Produktionsanlage "erheblich kontaminiert" war. Zwei Gerichte hatten die Unternehmen bereits zu Entschädigungszahlungen verurteilt, derzeit läuft ein Berufungsverfahren.

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