München (dapd). Bayern denkt über die Errichtung einer Gedenkstätte für die Opfer der Zwickauer Terrorzelle nach. "Das ist ein interessanter Vorschlag", sagte ein Sprecher der Staatskanzlei am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd in München. Da die Gespräche dazu mit der Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der Opfer, Barbara John, noch ganz am Anfang stünden, gebe es aber noch keine Ergebnisse. John hatte in einem dapd-Interview erklärt, viele Hinterbliebene wünschten sich einen öffentlichen Gedenkort.
Am Donnerstag wird der Opfer der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle mit einer zentralen Feier in Berlin gedacht. Die Terrorgruppe wird für zehn Morde und zwei Nagelbomben-Attentate verantwortlich gemacht. Allein in Bayern soll sie fünf Menschen getötet haben.
dapd


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