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    Belgiens Justiz stuft erstmals Mord als homosexuellenfeindlich ein

    Schritt hat laut Gesetz aus 2006 strafverschärfende Wirkung

    Erstmals seit der Einführung eines Gesetzes mit strafverschärfender Wirkung im Jahr 2006 hat die belgische Justiz einen Mord als homosexuellenfeindlich eingestuft. Nach der Befragung von vier festgenommenen Verdächtigen traf ein Ermittlungsrichter im ostbelgischen Lüttich am Freitag diese Entscheidung. Drei der vier Männer waren bereits wegen Freiheitsberaubung und Gewaltanwendung angeklagt worden, ein vierter auch wegen Mords. Homophobie war jedoch noch nicht offiziell als Auslöser für die Tat benannt worden.

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