Gehöriger Dämpfer: Facebooks lange erwarteter Börsengang lief weder für das IT-Unternehmen noch für die Technikbörse Nasdaq erwartungsgemäß. Zum Start am vergangenen Freitag war die Software der vollständig computergesteuerten Börse mit dem Ansturm der Investoren überfordert, sodass die Händler zeitweise keine Übersicht über ihre Transaktionen hatten. Infolgedessen fiel der Wert der Aktien so rapide ab, dass die Bank Morgan Stanleys eine nicht unerhebliche Menge Wertpapiere erwerben musste, um den Kurs nicht unter den Abgabepreis von 38 US-Dollar (etwa 30 Euro) sinken zu lassen. Die US-Börsenaufsicht SEC kündigte bereits an, die Vorgänge unter die Lupe zu nehmen. Experten vermuten, dass der Werteinbruch der Anteilsscheine nicht nur mit den technischen Schwierigkeiten zusammenhing: Facebook habe zu viele Aktien auf den Markt geworfen und würde zu wenig Umsatz mit der personalisierten Werbung im Sozialen Netzwerk machen. Noch ist das Gröbste allerdings nicht überstanden: Zum Wochenbeginn verlief der Kurs der Aktie ebenfalls eher holprig.
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