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    Betreuungsgeld: Döring will keine weiteren Zugeständnisse machen

    Berlin (dapd). FDP-Generalsekretär Patrick Döring schließt weitere Ausgaben für die Familienpolitik nach der Einführung des umstrittenen Betreuungsgeldes aus. Seine Partei stehe zur Vereinbarung mit der CSU, 2013 das Betreuungsgeld einzuführen, sagte Döring der "Financial Times Deutschland". "Zusätzliche Ausgaben, um den Familienfrieden zwischen CDU und CSU zu sichern, werden wir aber nicht akzeptieren." Die Haushaltskonsolidierung habe Vorrang.

    FDP-Finanzexperte Florian Toncar forderte in dem Blatt, den Ausbau von Kita-Plätzen weiter voranzutreiben. Das Vorhaben, ab 2013 für gut ein Drittel der unter dreijährigen Kinder einen Betreuungsplatz anzubieten, reiche nicht aus. "Ich gehe davon aus, dass wir schon bald über eine Aufstockung des Versorgungsschlüssel auf 40 oder 50 Prozent reden müssen", sagte Toncar.

    Familienministerin Kristina Schröder (CDU) will am Mittwoch nach der Kabinettssitzung einen Zehn-Punkte-Plan zum Kita-Ausbau präsentieren. Unter anderem will sie die Bedingungen für Tagesmütter verbessern und Betriebs-Kitas fördern. Über das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, soll dann am 6. Juni im Kabinett beraten werden.

    dapd

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