US-Präsident Barack Obama hat den großen, gelben Vogel Bibo aus der "Sesamstraße" als Wahlkampfhelfer entdeckt. Obamas Wahlkampfteam machte sich in einem Online-Video über die Ankündigung des republikanischen Herausforderers Mitt Romney lustig, dem öffentlich-rechtlichen Sender PBS - Bibos Heimat - die Fördergelder zu streichen. In den vergangenen Tagen hatte Obama das Schicksal von Bibo bereits in seine Wahlkampfreden eingeflochten.
"Es tut mir leid, Jim", hatte sich Romney bei der TV-Debatte vergangene Woche an den langjährigen PBS-Moderator Jim Lehrer gewandt. "Ich werde die Fördermittel für PBS stoppen." Zugleich beteuerte der Republikaner: "Ich mag PBS. Ich mag Big Bird (in der deutschen Sesamstraße: Bibo)."
"Mitt Romney weiß, dass man sich nicht über die Wall Street Sorgen machen muss, sondern über die Sesamstraße", sagt nun ein Sprecher in Obamas Video. Der Republikaner habe als einziger Mann den Mut, den Namen des "bösen Genies" hinter den Spekulationen an den Finanzmärkten auszusprechen - Bibo. Romney nehme die Feinde der USA ins Visier - "egal, wo sie ihr Nest bauen".


