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    Heiter bis wolkig

    Endlich wird es wieder wärmer - der April macht trotzdem was er will

    Das Aprilwetter ist launisch: Mal gibt's Sonne, mal gibt's Regen. (Bild: Fotolia)

    Nach einer eiskalten Nacht zum Dienstag verspricht die laufende Woche endlich wieder höhere Temperaturen. Endlich - mag sich so mancher denken, aber der April bleibt trotzdem launisch. So wechseln sich kurze Regenschauer und Sonnenschein immer wieder ab. Für alle die den Sommer kaum mehr erwarten können, bleibt aber ein Hoffnungsschimmer: Ein besonders kalter April verspricht in der Regel einen heißen und trockenen Sommer.

    Die Nacht zum Dienstag war an vielen Orten sternenklar - da ist es kein Wunder, dass die Temperaturen deutlich in den Keller rutschten. Heute Morgen war deshalb wieder mal Scheibenkratzen angesagt. Die Tiefstwerte lagen in der Früh zwischen minus 6 und plus 4 Grad, unmittelbar am Erdboden wurden sogar minus 10 (!) Grad gemessen. Wohl dem, der seine Pflanzen gestern Abend warm eingepackt hat.

    Doch Erwärmung ist in Sicht! Der Osten bekommt ab Donnerstag sogar Tageshöchstwerte von bis zu 20 Grad ab. Das betrifft besonders die Regionen in Berlin und Brandenburg. Allerdings bleibt man auch dort nicht immer von Schauern verschont, denn das Aprilwetter geht in den kommenden 7 Tagen munter weiter. „Nachdem es am heutigen Dienstag vorübergehend mal kaum Schauer gibt, setzt das Wechselspiel zwischen Sonne, Wolken und Regenschauern ab Morgen wieder ein“ erklärt Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net.

    Der April ist bisher deutschlandweit um 1,1 Grad kälter als im langjährigen Mittel von 1961 bis 1990. „Für Freunde eines eher trockenen und warmen Sommers ist ein leicht zu kühler April statistisch gesehen allerdings ein gutes Zeichen. Auf 70 bis 80 Prozent aller zu kühlen Aprilmonate folgte in der Vergangenheit ein überwiegend warmer und eher zu trockener Sommer.“ erläutert der Diplom-Meteorologe.

    Beim Niederschlag hingegen sieht es in den Regionen Deutschlands sehr unterschiedlich aus. Insgesamt ist das Regensoll zu 40 Prozent erfüllt. Allerdings gibt es Regionen wie Franken, in denen das Niederschlagssoll gerade mal erst zu 10 Prozent erreicht ist. Nachdem hier bereits der Februar und der März extrem trocken waren, kann man von einer ungewöhnlichen Dürre sprechen.

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