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    Heiter bis wolkig

    Erste Unwetterbilanz und die Frage: Wo ist eigentlich der Sommer?

    Wann kommt der Sommer zurück? (Bild: Fotolia)Wann kommt der Sommer zurück? (Bild: Fotolia)

    Die teils heftigen Niederschläge der letzten Tage haben zu vielen Überschwemmungen geführt. Die Temperaturen sanken dabei ebenso und es stellt sich die Frage, wie es mit dem Sommer wohl weitergeht.Wetterexperpte Jung von wetter.net ermuntert aber: „Der Sommer tastet sich langsam wieder zurück nach Deutschland."

    Tief Otto hat Süddeutschland und Ostdeutschland mächtig viel Regen gebracht. Absoluter Spitzenreiter ist bisher Franken und hier besonders die Region um Nürnberg und Erlangen. Örtlich kamen 110 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel und das in nur 12 Stunden. Das entspricht der doppelten normalen Monatsmenge. Hier kam es zu Überflutungen von Straßen, Autobahnen und Kellern sowie zu etlichen Stromausfällen.

    Aktuell ist das Regentief weiter nach Osten gezogen und sorgt über Polen und Tschechien für starken Regen. Seit gestern Morgen ist auch der äußerste Osten Deutschlands betroffen. Besonders stark hat es in den letzten 24 Stunden in der Oberlausitz geregnet. Auch hier fielen die angekündigten großen Regenmengen.

    Nachfolgend einige Niederschlagsmengen der letzten 24 Stunden:

    Bad Muskau/ Lausitzer Neiße         70 Liter Regen pro Quadratmeter
    Boxberg/ Spree                               100 Liter Regen pro Quadratmeter
    Kubschütz/ Spree                            110 Liter Regen pro Quadratmeter
    Görlitz/ Lausitzer Neiße                 60 Liter Regen pro Quadratmeter

    Durch den starken Regen sind die Pegel an einigen Flüssen stark gestiegen. Stellenweise ist bereits Meldestufe 3 von 4 möglichen Hochwasserwarnstufen erreicht. Für Ostsachsen sind nun sogar amtliche Warnungen vor extremen Unwettern ausgegeben worden: www.unwettercenter.de

    „Allerdings kommt das Dauerregengebiet nicht weiter nach Westen voran. So blieb es beispielsweise Richtung Berlin fast komplett trocken. Somit gibt es auf relativ kleinem Raum, große Unterschiede bezüglich der Regenmengen. Genau das macht Tiefdruckgebiete wie Otto so gefährlich" erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung die derzeitige Wetterlage.

    Wo ist eigentlich der Sommer?

    Der Sommer macht derzeit Urlaub. Helsinki — wohlgemerkt Finnland — schwitzt aktuell bei 31 Grad und reichlich Sonne nur so vor sich hin. Auch in Russland herrscht große Hitze weit über 30 Grad. In Südeuropa ist es ohnehin schon seit Wochen zwischen 30 und knapp 40 Grad heiß.

    Lesen Sie auch: Gender Agenda: Warum wir den Sommer so lieben

    Bei uns ist erstmal noch bis in die kommende Woche hinein Sparflamme angesagt. Unwettertief Otto hat unseren Sommer buchstäblich durcheinander geworfen. Während um uns herum quasi der Sommer auflebt, ist Deutschland in den letzten 72 Stunden so richtig eingenässt worden.

    Die Hoffnung liegt nun auf einem neuen Hoch, welches sich ab Wochenmitte auch nach Deutschland ausbreitet. Da es seinen Ursprung über den Azoren hat, wird es auch Azorenhoch genannt. Bis dahin heißt es aber erstmal noch: weiterhin teils kräftiger Regen und frische Temperaturen.

    Im Detail bedeutet dies für Deutschland in den nächsten Tagen:

    Samstag 16 bis 22 Grad
    Sonntag 12 bis 22 Grad
    Montag 13 bis 21 Grad
    Dienstag 17 bis 24 Grad
    Mittwoch 14 bis 16 Grad
    Donnerstag 19 bis 25 Grad
    Freitag 21 bis 29 Grad

    Das Wochenende ist ziemlich durchwachsen. Vor allem der Sonntag ist im Nordwesten schon wieder richtig nass, denn hier kann es kräftig regnen. Montag lassen die Regenfälle langsam nach und es gibt nur noch einzelne Schauer. Dann wird es von Tag zu Tag etwas besser und die Sonne kann sich wieder durchsetzen.

    Quizaction

     

    121 Kommentare

    • Helmut -1  •  vor 10 Monaten
      Kommentar von Helga (21.7.), auf den Rudi direkt geantwortet hat.

      Rudi:
      Mein jüngster Sohn ist Bj. 94. Die anderen Kinder sind um einiges älter. Ich selbst bin Bj.51.
      Im Nachhinein gesehen, (und das weiß ich nicht erst seit gestern) gehöre ich der Generation an, die - sofern sie im Westen aufgewachsen ist - die Möglichkeit gegeben war, die schönste und unbeschwerteste Kinder- und Jugendzeit zu erleben. Alles, was danach kam, nur 10 Jahre später, war schon mit Abstrichen verbunden.

      Es war die Zeit des Aufbruchs. Wirtschaftlich, gesellschaftlich. Uns (den Jugendlichen, so mit 16 und mehr Jahren) stand die Welt offen. Im wahrsten Sinne des Wortes . In jedes Land der Welt konnten wir reisen (außer so manchen asiatischen Ländern), auch um zu arbeiten, - keine Bürgen, keine riesige Banksumme als Garantie, etc.
      Geld haben wir mit "zwei Händen" verdient, aber auch mit denselben zwei Händen ausgegeben. Gemessen am Lebensstandard und der Kaufkraft, hatten wir damals mehr verdient als heute. Wenn ich mich noch erinnere- wir waren drei Kumpels - lebten in Mannheim. Sonntag nachmittag zum Kaffee nach Amsterdam, oder nach Innsbruck, oder in die "Spitze" (= altes Studentenlokal am Ku-damm) nach Berlin auf ein Bier, oder nach Wien zum Friseur, - spielte keine Rolle, Geld war ja da. Mädchen ohne Ende, niemand wußte, wie man das Wort "Aids" überhaupt schreibt.

      Wir hatten noch Sch. fabriziert, wo man richtig über andere lachen konnte, das würde heute alles Strafverfahren oder zumindest eine Ordnungswidrigkeit nach sich ziehen. Und ich weiß nur zu gut, was wir alles gedreht haben.....

      Ich bin meinem Schöpfer dankbar, daß ich gerade in diese Zeit hineingeboren wurde. Vielleicht auch einer der Gründe, warum ich mich gerade in Osteuropa engagiere, weil ich mir immer gesagt habe, das es nicht mein persönliches Verdienst war, auf dieser Seite des Eisernen Vorhangs geboren worden zu sein, und nicht auf der anderen Seite.
      Heute ist alles anders. Zumindestens vieles anders. Aber - das ist kein Grund, um zu resignieren. Aus Deinen paar Zeilen habe ich herauslesen können, daß Du beginnst, mit beiden Füßen auf dem Boden zu stehen, Deinen Platz zu suchen. Ich wünsche Dir, daß Du einen Vater, einen Onkel, oder sonst eine Person Deines Vertrauens hast, der noch ein gehöriges Stück weit über den Tellerrand sehen kann und Dir den Blick dafür formt.
      Auch wenn die Welt voller Kriege und Krisenherde ist, sie ist immer noch schön.

      Die Auflistung von Helga im Hauptkommentar gibts übrigens in verschiedenen Formen als Slide-show (pps). Wenns Dich interessiert, dann schicke ich sie Dir (helmutnovak2006@yahoo.de).
      Was ich Dir mitgeben kann, weil es ein Schlüssel zum Leben sein kann, ist die Betrachtung über die Zeit. Vielleicht gibts das auch als Slide-show, ist mir aber nicht bekannt.
      ---
      1.NIMM DIR ZEIT (Die zwölf goldenen Regeln für ein erfülltes Leben)

      1)Nimm dir Zeit zum Arbeiten - Arbeit ist der Preis für Erfolg.
      2)Nimm dir Zeit zum Denken – Es ist die Quelle derMacht
      3)Nimm dir Zeit zum Spielen – Es ist das Geheimnis der Jugend
      4)Nimm dir Zeit zum Lesen – Es ist die Grundlage des Wissens
      5)Nimm dir Zeit zur Andacht – Sie ist der Weg zu Ehrfurcht und wäscht den Staub der Erde von unseren Augen
      6)Nimm dir Zeit, deinen Freunden zu helfen und ihre Anwesenheit zu genießen – Dies ist die Quelle des Glücks
      7)Nimm dir Zeit zu lieben – Das ist das Sakrament des Lebens
      8)Nimm dir Zeit zum Träumen – Es verknüpft die Seele mit den Sternen
      9)Nimm dir Zeit zum Lachen – Es läßt dich die Lebenslast leichter ertragen
      10)Nimm dir Zeit für Schönheit – Sie ist überall in der Natur
      11)Nimm dir Zeit für Gesundheit – Sie ist echter Reichtum und die größte Kostbarkeit des Lebens
      12) Nimm dir Zeit zum Planen – Es ist das Geheimnis, in der Lage zu sein, für die ersten elf Dinge Zeit zu haben....
      ---
      Alles Gute!
    • none  •  vor 10 Monaten
      ohne sommer keine miniröcke...ohne sommer keine bikinis...@#$% lass es bald wieder richtig warm werden
    • Jacqueline  •  vor 10 Monaten
      Danke, für deinen tollen Beitrag...

      ja, ich bin auch vor 1970 aufgewachsen....und ich sage dir, ich war als Kind stundenlang mit meinen Freundinnen allein im Wald unterwegs...
      und das ohne Handy, ohne essen und trinken...
      niemand fand das irgendwie komisch oder gefährlich....
      hab immer wieder heil nach Hause gefunden. nun bin ich selber Mutter und ich würd es meinen Kindern nicht erlauben.... die Zeiten haben sich eben geändert-oder haben wir uns nur zu sehr verändert?
      Liebe Grüße aus Hannover
    • Peter  •  vor 10 Monaten
      Stimmt, irgendwie war mann glücklicher
    • pit  •  vor 10 Monaten
      Antwort auf Deine Frage Helga.

      Ja auch ich wurde vor 1970 geboren und muss wohl sagen, Hurra wir leben noch ...und das ganz ohne all das elektronische Gedöse und die Desinfektionsmittel von heute.

      Ich erinnere mich noch genau, fiel dir mal der Apfel in den Dreck, hast du ihn am Gartenschlauch agespritzt und dann weitergegessen. Wir haben ihn uns auch geteilt, durfte jder mal abbeißen.

      Schon irre, dass wir das überlebt haben (ironisch gemeint) oder......

      Auch bei mir hieß es, wenns dunkel wird kommst du nach Hause und wir sind damals auch alleine ins Schwimmbad, warte mal, wie alt war ich da, ich glaube so 8 Jahre alt. Meine Freundin, gleichaltrig, konnte nicht mal schwimmen und nach Hause hatten wir auch immer ein ganzes Stück zu laufen.

      An all das was Du schreibst erinnere ich mch auch noch und es war eine toll Zeit. Kinder waren noch Kinder....

      Schon Wahnsinn oder.......
    • Frischling  •  vor 10 Monaten
      Früher haben wir bei diesem Wetter ein Blatt Papier und Buntstifte rausgeholt und losgemalt:-))
    • Groschi Barockmöbelfan  •  vor 10 Monaten
      Mut zu mehr Gelassenheit
    • Michael Kugler  •  vor 10 Monaten
      Es wäre hier ein guter Grund für die Regierung das Regenwasser oder zumindest das Wetter insgesamt zu versteuern. Dazu könnten Zähler an der Dachrinne angebracht werden die die Menge und die Durchflußgeschwindigkeit messen könnten. Die Einnahmen könnten dann in die Länder geschickt werden, wo die Einheimischen keine Steuern zahlen brauchen, weil dort der Staat zu dämlich ist, diese zu kassieren.

      Unser Staat rettet jeden - wer rettet uns?
    • antje  •  vor 10 Monaten
      wenn ich an meine kinheit zurück denke die sommer waren immer schön und warm aber heute? das sind keine sommer mehr!!! höchstens 1 schöne woche 2 kalte wochen mit regen usw.. da kann es einem vergehen!!
    • seschfilz  •  vor 10 Monaten
      ich habe heute meinen arbeitskollegen in der arbeit getroffen.später gibts spagetti.
    • blipasol  •  vor 10 Monaten
      kann mich erinnern das frueher die Sommer zwar auch Waermegewitter auf heisse Tage folgten. Aber das es so 'rein und raus aus die Kartoffeln' gegangen waere: heiss im Fruehling, geradewegs fruehjahrsmaessig/herbstlich kuehl dann heiss, abwechselnd, ueber den Sommer - kann ich mich nicht so dran erinnern. Das den Skigebieten der Schnee ausbleibt scheint auch ein Novum der letzten Jahre. Das in den suedlichen Laendern im Hochsommer kuehle Naechte und bewoelkte Tage auftreten, bzw als anderes Extrem heissfeuchtes Wetter a'la Indien, auch eher ungewoehnlich. Das Westeuropa hochsommerliche Fruehlingstemperaturen aufweist, 30Grad im Maerz/April, wohl eher neu. An dem Klimawandel is wohl was dran, abgesehen vom Medienzirkus.
    • Heinz  •  vor 10 Monaten
      Mann, ihr habt doch euren Sommer gehabt, erinnert euch mal, im April! Drei Tage! Über 25 Grad!
      Und was habt ihr euch beklagt! Diese Hitze! Und das Eis in Grönland! Und die Pinguine in der Antarktis!
    • kratzbaum  •  vor 10 Monaten
      achja es ging ja hier ums Wetter.....es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung
    • ChristianV  •  vor 10 Monaten
      Da wars im Februar irgendwie wärmer und schöner.
    • kratzbaum  •  vor 10 Monaten
      ja Helga...genauso war das...du bist Spitze....ich bin noch etwas älter,als du...aber auch ich hab so mein Leben gelebt, habs überlebt und bin eine Persönlichkeit geworden....heute wird alles soooo hochgespielt, dass man Angst haben muss, wenn da einer abstürzt....der Aufprall wäre fatal
    • Mausi  •  vor 10 Monaten
      unser Wetter ist immer noch besser zu ertragen als die Dürre in Afrika, also wollen wir uns mal nicht beklagen!
    • Timothee  •  vor 10 Monaten
      Stimmt, nur die USA kann das Wetter ändern, aber das liegt weit weg ^^
    • Hans-Jürgen  •  vor 10 Monaten
      Dreckwetter
    • Josef  •  vor 10 Monaten
      Was jammert Ihr den ? ,wenn es wieder 4 Tage 25 grad Warm ist dann geht das Jammern wieder Los es ist zu Heiss .Die Presse macht auch die Leute verrückt mit Ihren Meldungen .Diese Woche kam die Meldung das es auf der Zugspitze schneit ,die Diskutierten den ganzen Tag darüber ,dabei ist es ja normal das es um diese Jahreszeit auf der Zugspitze schneit .Denkt auch mal daran wie Notwendig wir das Wasser brauchen ,der Grundwasserspiegel ist weit gesunken ,also für etwas ist der Regen auch gut ,macht das Beste daraus .
      • otto vor 10 Monaten
        Genau so isses....................

        da gibt ,s en gutes altes deutsches sprichwort

        watt den ehn sien Uhl iss det and,ren sien Nach tigall...............!
    • Dieter  •  vor 10 Monaten
      Wollte heute auf meinen Campingplatz fahren,aber bei so einem Wetter kann ich das vergessen.
      Ich hoffe das der Sommer noch nicht vorbei ist.
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