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    Heiter bis wolkig

    Kühlster Junistart seit 20 Jahren: Erster Ausblick auf das EM-Wetter

    Bild: dpaBild: dpa

    Gerade liegt der zweittrockenste Frühling der vergangenen Dekade hinter uns, da startet der meteorologische Sommer mit einer kleinen Kältewelle und kräftigen Regenfällen. Landwirtschaft und Natur können aufatmen, während sich Freunde sonniger Stunden in Geduld üben müssen: Genauso kühl und wechselhaft wird es nämlich auch in den nächsten Tagen erst einmal weitergehen. Erst Donnerstag gibt es einen neuen Wärmeschub - und das EM-Public-Viewing am Wochenende wird voraussichtlich auch nicht ins Wasser fallen.

    Besonders nass zeigte sich der vergangene Sonntag. Verbreitet kamen gestern bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. Das war mehr als mancherorts im gesamtem Mai 2012 fiel.  Der Landregen wurde dringend benötigt, da vielfach Felder und Wiesen richtig ausgetrocknet waren. Auch die Waldbrandgefahr ist nun vorerst gebannt!

    „Am Sonntagmorgen wurde in Norddeutschland sogar Bodenfrost gemessen. Das war damit der kälteste Junistart seit rund 20 Jahren. Viele Feste wie der Hessentag in Wetzlar, der Rheinland-Pfalz-Tag in Ingelheim oder etwa das Großevent Rock am Ring erlebten quasi einen meteorologischen Super-Gau. Ungemütlicher hätte es für die Jahreszeit kaum noch kommen können", erklärt Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal www.wetter.net.

    Kühl und wechselhaft geht es in diesem Tagen auch erstmal weiter. Die weitere Entwicklung im Detail:

    Montag: besonders im Süden fällt dank Tief Bergit anfangs noch starker Regen, später ziehen auch im Nordwesten neue Regenwolken auf, dazwischen ist es zeitweise freundlich, 10 bis 19 Grad
    Dienstag: vielfach kann sich vorübergehend die Sonne durchsetzen und es gibt kaum noch Schauer, 14 bis 21 Grad
    Mittwoch: neue Wolken ziehen heran und die bringen zeitweise Regen, 13 bis 21 Grad

    Erst ab Donnerstag gibt es einen neuen Wärmeschub. Dieser treibt die Werte am Donnerstagnachmittag südlich des Mains auf 24 bis 28 Grad, im Norden bleibt es wechselhaft und kühler. Auch der Freitag bringt bei 16 bis 25 Grad einzelne Schauer. Am Wochenende wird es wieder etwas kühler und die Temperaturen erreichen 16 bis 22 Grad.

    Fazit: In den nächsten Tagen dauert das vielfach feuchte Wetter an, nur die Temperaturen steigen vorübergehend auch mal in sommerliche Gefilde. Sonst erinnert die Großwetterlage eher an April als Juni.

    Die gute Nachricht: Zum deutschlandweiten Großereignis „Public Viewing" am kommenden Samstagabend und dem Spiel der deutschen Mannschaft lockern die Wolken auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Das Schauer- und Gewitterrisiko ist vielfach gering und Hitzschlaggefahr besteht keine.

    Nachfolgend das Public Viewing Wetter für das Spiel Portugal-Deutschland zum Anstoß am Samstagabend um 20.45 Uhr für einzelne deutsche Städte:

    Berlin: viel Sonne, kaum Wolken, Regenrisiko 10 Prozent, 18 Grad
    Hamburg: mal Sonne, mal Wolken, Regenrisiko 40 Prozent, 15 Grad
    Köln: mal Sonne, mal Wolken, Regenrisiko 30 Prozent, 14 Grad
    Frankfurt: viele Wolken, einzelne Schauer möglich, Regenrisiko 50 Prozent, 16 Grad
    München: freundlich, Mix aus Sonne und Wolken, Regenrisiko 20 Prozent, 15 Grad
    Stuttgart: Sonne und Wolken im Wechsel, Regenrisiko 30 Prozent, 15 Grad
    Saarbrücken: viele Wolken, örtlich Regen, Regenrisiko 60 Prozent, 14 Grad
    Rostock: viel Sonne, Regenrisiko 10  Prozent, 15 Grad
    Dresden: freundlich mit Sonne, Regenrisiko 5 Prozent, 15 Grad
    Erfurt: mal Sonne, mal Wolken, Regenrisiko 10 Prozent, 16 Grad
    Wiesbaden: viele Wolken, etwas Regen möglich, Regenrisiko 50 Prozent, 17 Grad
    Düsseldorf: Mix aus Sonne und Wolken, Regerisiko 40 Prozent, 15 Grad

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