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    Heiter bis wolkig

    Tropenregen sorgt für schwere Schäden – weitere Unwetter in Sicht!

    Bild: thinkstockDer Dschungelsommer 2012 wird von Tag zu Tag seinem Namen mehr gerecht. Nach dem tropischen Regen, der Donnerstag in einigen Regionen des Landes niederprasselte, geht es auch die nächsten Tage dank Tief Mina mit den Unwettern weiter.

    Die Regenmengen, die sich lokal vom Himmel ergossen und das in nur einer halben Stunde bis Stunde, waren wirklich gigantisch. Auch Freitag geht es dank Tief Mina mit den Unwettern weiter. Besonders der Osten ist wieder betroffen. Im Westen ist die Luft schon wieder etwas frischer geworden, dort dürfte das gröbste durch sein.

    „In Brandenburg erwarten wir aber an der Grenze zu Polen noch mal Werte nahe der 35-Grad-Marke. Spätestens am Nachmittag gehen die Unwetter hier dann in die nächste Runde", warnt Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net.

    Ein Blick auf die Temperaturen der nächsten Tage -  es bleibt dabei durchgehend wechselhaft:

    Samstag: 22 bis 29 Grad
    Sonntag: 21 bis 32 Grad (dabei im Osten wieder am heißesten)
    Montag: 21 bis 27 Grad
    Dienstag: 20 bis 26 Grad
    Mittwoch: 18 bis 25 Grad
    Donnerstag: 17 bis 23 Grad
    Freitag: 18 bis 26 Grad

    Die gute Nachricht: Nach einer kleinen Abkühlung zur Wochenmitte wird es zum nächsten Wochenende wieder wärmer!

    Der Dschungelsommer 2012 - er wird sicher noch für einige unschöne Überraschungen gut sein. Er zeigt sich bisher durchaus sehr warm bis heiß und tropisch, aber auch sehr launisch und schadensträchtig. Der Langfristtrend von wetter.net geht von keiner großen Änderung der Wetterlage aus. "Ein stabiles Schönwetterhoch ist und bleibt nicht in Sicht", so Jung.

    Bisher gab es mehrere Todesopfer und Sachschäden in Millionenhöhe. Bleibt nur zu hoffen, dass sich nicht noch schlimmere Szenarien einstellen. Bei so einer festgefahrenen markanten Wetterlage ist einiges möglich wie ein Blick auf das Jahr 2002 zeigt. Damals kam es im Sommer in Ostdeutschland zum Elbhochwasser bzw. zur Jahrhundertflut.

    Damals stellte sich eine sogenannte 5b-Wetterlage ein. Aus dem Mittelmeerraum kam warme und feuchte Luft, diese traf bei uns auf kalte Luft aus Nordwesten und es kam zu heftigen Niederschlägen. Im Erzgebirge fielen dabei 311 Liter Regen pro Quadratmeter und das in nur einem Tag. Bei der aktuellen Ausgangslage wäre eine ähnliche Entwicklung denkbar - ist aber derzeit nicht in Sicht!




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