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    • Wenn man heutzutage an sexuell übertragbare Krankheiten (sexually Bildquelle: Fotoliatransmitted diseases, STDs) denkt, dann fallen einem sofort prominente Vertreter ein: HIV, HPV und Hepatitis-B als Viruserkrankungen oder Tripper und Syphilis als bakteriell verursachte Infektionen, die beim Sex von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Eine sehr weit verbreitete, relativ unbekannte und auf jeden Fall ernstzunehmende sexuell übertragbare Krankheit ist die Chlamydien-Infektion. Wie kann man sich infizieren? Gibt es Symptome? Warum können Frauen nach einer Infektion unfruchtbar werden und was hat eine Chlamydien-Infektion eigentlich mit Rheuma zu tun? Felix Gussone klärt die wichtigsten Fragen:

      Chlamydien (griechisch Chlamydos = Mantel) sind winzige kugelförmige Bakterien, die so klein sind, dass sie sich in unseren Körperzellen als Zellparasiten einnisten können.  Die Regionen, die sie am liebsten bewohnen, sind die Schleimhäute. Deswegen ist es auch möglich, dass Chlamydien nach Schmierinfektion nicht nur den Genitalbereich, sondern auch Augen- und Atemwege besiedeln und dort Probleme verursachen.
      Wegen den weitreichenden Folgeschäden besitzt die Chlamydien-Infektion im Uro-Genitaltrakt aber die größte Relevanz. Noch vor Tripper und Syphilis ist die Infektion mit Chlamydien einer der häufigsten Geschlechtskrankheiten überhaupt: Je nach Altersgruppe sind bis zu zehn Prozent der Bevölkerung mit Chlamydia trachomatis infiziert.

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    • Cholesterin: Freund oder Feind?

      Cholesterin ist ein lebenswichtiger Bestandteil unseres Körpers. VielBildquelle: Fotolia bekannter sind jedoch seine negativen Auswirkungen auf Gefäße und Gesundheit. Aber ist Cholesterin wirklich so ungesund und "gefährlich"? Darf ich morgens mein Ei ohne schlechtes Gewissen essen? Wie reguliert mein Körper den Cholesterinwert und kommt wirklich der Großteil über die Nahrung? Diese und weitere Fragen rund um Cholesterin beantwortet Felix Gussone für Yahoo! Nachrichten.

      Als Forscher im Ägyptischen Museum in Kairo für eine Studie 20 Mumien untersuchten, entdeckten die Wissenschaftler bei einigen der  3.500 Jahre alten Körper Folgendes: Bei den Mumien zeigten sich in der Computertomographie Ausprägungen der Arteriosklerose in den Gefäßen und Defekte im Herzgewebe. Bereits damals gab es chronisch zerstörerische Prozesse im Körper. Dem Cholesterin wird in diesem Zusammenhang häufig eine schlechte Rolle zugeschrieben, als ungesunder Stoff aus tierischen Lebensmitteln, der unsere Gefäße verkalken lässt und uns krank macht.

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