Die umstrittene Parlamentswahl in Weißrussland zeigt einmal mehr, wie fest "Europas letzter Diktator" Alexander Lukaschenko im Sattel sitzt. Das wird sich auch so schnell nicht ändern, wenn sich die Opposition in Belarus nicht auf eine gemeinsame Strategie einigt - spätestens bis zu den Präsidentschaftswahlen 2015 sollte sie das tun.
Es waren Wahlen wie zu Sowjetzeiten, wobei die jüngsten Machtdemonstrationen Alexander Lukaschenkos in Weißrussland die Bezeichnung "Wahlen" genau genommen nicht verdient haben. Offiziell wurde vom Volk ein neues Parlament gewählt, das Ergebnis dürfte aber eher auf Lukaschenkos Mist als aus demokratischen Entscheidungsprozessen gewachsen sein.
Das Ergebnis: Wie bisher wird auch künftig kein einziger oppositioneller Abgeordneter im neuen weißrussischen Parlament sitzen. Lukaschenko, der die Macht seit 18 Jahren fest in den Händen hält, hat es offenbar einmal mehr geschafft. Was immer zu dem Ergebnis geführt hat, sei es die Einschüchterung und Blockade der
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