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    Akku-Tipps: So halten Smartphone und Notebook länger durch

    Akku-Tipps: So halten Smartphone und Notebook länger durch (Bild: thinkstock)Akku-Tipps: So halten Smartphone und Notebook länger durch (Bild: thinkstock)Egal ob Smartphone oder Notebook — wenn den Geräten der Saft ausgeht, nützt die tollste Technik nichts. Mit folgenden Tipps hält Ihr Akku länger durch.

    Smartphones sind echte Wunderwerke: Telefon, Digitalkamera, Uhr, Kalender, Adressbuch und E-Mail-Postfach in einem hosentaschengroßen Gerät. Doch schnell ist es mit dem Spaß vorbei, wenn dem Telefon der Strom ausgeht. Auch wenn die Hersteller an immer längeren Laufzeiten basteln, müssen die Geräte bei vollem Einsatz manchmal täglich an die Steckdose. Auch Notebooks schwächeln schnell, wenn man den Akku nicht richtig pflegt und ein paar wichtige Tipps beachtet.

    „Generell haben wir festgestellt, dass die Akkus der Notebooks nicht mehr so anfällig sind, wie vor ein paar Jahren. Durch die regelmäßige Benutzung reduziert sich zwar nach einiger Zeit die Akkulaufzeit der Notebooks. Doch vor ein paar Jahren war dies noch deutlich stärker", sagt Dr. Kristin Wohlfahrt, Projektleiterin Multimedia bei der Stiftung Warentest. „Beim Kauf des Gerätes sollte auf eine möglichst lange Akkulaufzeit und eine hohe Kapazität des Akkus geachtet werden. In unseren Tests stellen wir regelmäßig fest, dass die Akkulaufzeit unter realen Bedingungen deutlich kürzer ist als vom Hersteller angegeben."

    Weniger ist mehr
    Egal ob beim Handy oder Notebook: Je weniger Funktionen aktiv sind, desto stärker schont man den Akku. Für den Laptop bedeutet das: Webcam, Internet oder Bluetooth ausschalten und beim Smartphone die Datenverbindungen für Telefon und E-Mail kappen, wenn die Akkuleistung mau wird und sie nicht gerade dringend benötigt werden. Auch ein heller Bildschirm „frisst" Strom. Bei Windows lässt er sich mit den Funktions-Tasten regeln und dimmen. Es hilft auch, die Belüftungsschlitze des Geräts sauber zu halten, damit die Ventilation nicht auf vollen Touren laufen muss. Das Smartphone verbraucht durch den Vibrationsalarm und Apps, insbesondere im Hintergrund laufende Social Networks wie Twitter und Facebook Strom.

    Energiespareinstellungen bei Smartphone und Laptop
    Die Hersteller haben in den Einstellungen verschiedene Energiesparszenarien vorgesehen, die der User auswählen kann: Bei geringer Akkuleistung fährt sich die Helligkeit des Bildschirms auf Wunsch automatisch runter. Verschiedene Funktionen sind dann nicht mehr verfügbar. Beim Windows-Notebook finden sich diese Einstellungen in der Systemsteuerung unter Energiesparoptionen, beim Mac-Notebook in der Systemeinstellung „Energie sparen".

    Gerät richtig laden
    Der „Memory-Effekt", den man von früheren Handy-Generationen kennt, ist bei modernen Akkus heute kaum noch gegeben. Das bedeutet, ein Akku muss nicht vollkommen entladen sein, bevor er wieder mit Strom versorgt wird. Auch die Gefahr des Überladens besteht bei modernen Geräten nicht. Sie haben eine automatische Sperre eingebaut und machen sich bemerkbar, sobald sie voll geladen sind. Um nicht unnötig Strom zu verschwenden, sollte man sie dann vom Netz nehmen. „Damit der Akku lange hält, kann man ihn schonen. Zum Beispiel kann man ein Notebook zu Hause auch ohne Akku über das Netzteil betreiben. Dann kann der Akku aus dem Gerät genommen werden", sagt Kirstin Wolfart.

    Neuer Akku nötig?
    Wenn der Akku eines Geräts nicht mehr seinen Dienst tut, dann muss ein Neuer her. Bei Notebooks liegen die Preise für Ersatzteile zwischen 80 und 150 Euro, bei Handys zahlt man bis zu 50 Euro. Dabei sollte man möglichst Original-Akkus verwenden, billige Nachbauten können das Gerät nachhaltig schädigen. „Wenn das Notebook noch gut erhalten ist und man es weiter nutzen möchte, ist ein Ersatzakku eine gute Alternative", sagt Kirstin Wohlfart. Im Hausmüll haben ausgediente Akkus allerdings nichts zu suchen. Sie müssen wie Batterien im Sondermüll entsorgt werden.