Jena (dapd). Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Bundestag, Rainer Brüderle, hat gelassen auf die Herabstufung Frankreichs und anderer Eurostaaten durch die Ratingagentur Standard & Poor's reagiert. "Man (Other OTC: MAGOF.PK - Nachrichten) darf das nicht überbewerten", sagte Brüderle am Samstag am Rande einer FDP-Veranstaltung in Jena. "Wir machen ja keine Politik für die Ratingagenturen." Er verwies darauf, dass auch Industrieländer wie Japan (EUREX: FMJP.EX - Nachrichten) oder die USA nicht mehr mit der Bestnote AAA bewertet werden.
Trotzdem gelte es nach der Entscheidung von S&P umso mehr, einen neuen Stabilitätspakt für Europa auf den Weg zu bringen. "Und da ist es gut, dass Europa jetzt der deutschen Stabilitätskultur folgt", sagte er.
Die deutsche AAA-Bewertung sieht Brüderle nach der Neubewertung nicht gefährdet. "Da wackelt überhaupt nichts", sagte er. S&P hatte am Freitag bekanntgegeben, Frankreich und Österreich die Bestnote AAA zu entziehen und fortan nur noch mit AA+ zu bewerten. Die Kreditwürdigkeit Italiens wurde um zwei Stufen abgewertet: von A auf BBB+. Insgesamt stufte die Ratingagentur neun Staaten schlechter ein.
dapd


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