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    Brüssel: Europas Wirtschaft droht Rezession

    Wachstum ist laut EU-Kommission zum Stillstand gekommen

    Meistgelesene Artikel - Politik

    Das Wachstum in Europa ist laut EU-Kommission zum Stillstand gekommen. "Es besteht das Risiko einer erneuten Rezession", warnte Wirtschaftskommissar Olli Rehn in Brüssel. Für den Arbeitsmarkt rechnet er deswegen mit keiner spürbaren Besserung, in Deutschland sieht die Prognose für beide Gebiete aber etwas besser aus als der EU-Durchschnitt.

    Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird laut Prognose in der gesamten Union "bis weit ins Jahr 2012 hinein stagnieren" und im gesamten kommenden Jahr nur mehr um 0,6 Prozent wachsen, gegenüber 1,6 Prozent für 2011. In den 17 Ländern mit dem Euro als Währung wird das BIP laut Prognose jeweils noch leicht unter den diesen Werten liegen: 1,5 Prozent Zuwachs 2011, 0,5 Prozent 2012. In Deutschland rechnet die Kommission 2012 mit einem Anstieg um 0,8 Prozent. Düster sieht es für den Krisenherd Griechenland aus, dort rechnet Brüssel mit einem Rückgang des BIP um 5,5 Prozent im laufenden und um 2,8 Prozent im kommenden Jahr.

    Auf dem Arbeitsmarkt sieht Brüssel ebenfalls insgesamt "keine reale Verbesserung" voraus, wie Rehn erklärte. Demnach wird die Arbeitslosenquote EU-weit von 9,7 Prozent 2011 auf 9,8 Prozent im kommenden Jahr steigen, in Deutschland allerdings von 6,1 Prozent auf 5,9 Prozent sinken. Der europäische Höchststand in Spanien - 20,9 Prozent Arbeitslosigkeit - werde sich halten.

    "Der Schlüssel zu erneutem Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum liegt darin, das Vertrauen in die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte und in das Finanzsystem wiederherzustellen" und Reformen voranzutreiben, mahnte Rehn. Ansonsten droht laut Kommission ein "Teufelskreis": Darin zögen sich zur Zeit der Finanzsektor, die schwächelnde Realwirtschaft und die unter Druck stehenden öffentlichen Haushalte gegenseitig nach unten.

    Die Schuldenberge der öffentlichen Haushalte wachsen weiter. In Griechenland könnten die gesamtstaatlichen Schulden laut Prognose 2012 auf 198,3 Prozent des BIP klettern. Die Verschuldung der EU-Staaten insgesamt dürfte sich demnach nächstes Jahr auf 84,9 Prozent des BIP belaufen. Für Italien bliebe sie auf hohem Niveau gleich - bei 120,5 Prozent. Rehn forderte von Rom politische Stabilität und Budgetkürzungen, damit die politische Lage nicht auf die Kreditvergabe und damit die Realwirtschaft durchschlage.

    Auch die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main rief die Regierungen der Euro-Zone zum Sparen und zu Reformen auf. Sie forderte in ihrem November-Bericht, es sei "von entscheidender Bedeutung, dass Haushaltskonsolidierung und strukturelle Reformen Hand in Hand gehen".

    Dass es tatsächlich zu einer Rezession kommt, steht für Brüssel nicht fest. Es sei auch denkbar, dass das Vertrauen etwa in die öffentlichen Haushalte schneller zurückkehre als derzeit angenommen und in der Folge zum Beispiel Unternehmer mehr investierten und Verbraucher mehr kauften, hieß es in der Kommissionsmitteilung. Darüber hinaus könnte die Weltwirtschaft der EU Schwung geben.

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    64 Kommentare

    • Peter  •  vor 6 Monaten
      Dieser verdammte EURO,angebliche TOP-Währung,hat so ziemlich alles zerstört,was Generationen vorher aufgebaut haben.
      SCHAFFT DIESE SCHEI... KOHLE WIEDER AB,HER MIT DEN ALTEN WÄHRUNGEN UND HÄNGT DIESE VERLOGENEN POLITIKER AM NÄCHSTEN BAUM AUF
      • Jost vor 6 Monaten
        Im Grunde genommen....kann ich dem nur zustimmen!!!
      • Rainer vor 6 Monaten
        vorher müssen sie aber noch ordentlich verprügelt werden
      • Rudolf vor 6 Monaten
        Nicht schimpfen ! Das Volk wollte den Euro. Auch dürft Ihr nicht vergessen wer den Euro eingeführt hat. Genau, der vollgefr.....ne Kohl, den Ihr du.....en Deutschen 16 Jahre, ich wiederhole 16 Jahre lang hingewählt habt. Und jetzt bekommt Ihr eure Strafe. Der Euro ist ein hausgemachtes Problem, also von deutschen Volk produziert.
    • Pinkelpause  •  vor 6 Monaten
      Die Diäten einmal ausgenommen, gibt es kein ewiges Wachstum.
    • Antifa  •  vor 6 Monaten
      Wachstum ist nicht unendlich. Unendliches Wachstum würde unendliches Rohstoffvorhandensein voraussetzen. Doch Rohstoffe auf unserem Planeten sind endlich. Öl, der Schmierstoff des Wohlstandes, geht langsam zur Neige. Das Vorhandensein anderer Rohstoffe stößt bald - Experten rechnen bis zum Ende diese Jahrhunderts - an seine Grenzen.
      Gerade konservative Politiker preisen unendliches Wachstum, nur unter ihrer Regentschaft, an. Nur sie könnens, die anderen nicht. Unendliches Wachstum wäre wider die Natur.

      Die wachsende Erdenbevölkerung wird auch einen schnelleren Rohstoffverbrauch nach sich ziehen und damit das schnelleren Ende der Rohstoffe herbeiführen. Andererseits braucht die Profitwirtschaft steigende Bevölkerungszahlen, denn mehr Menschen verspricht lukrativere Märkte und mehr Profit. Ein Teufelskreis ohne Ende. Am Ende steht das Ende der Menschheit.
    • Torsten  •  vor 6 Monaten
      lol was sie von sich geben nur noch wirklich a..r..s..c...h..l..ö..c..h...e...r vor einpaar tagen und gestern hies es anderst. man man entweder sind wir langsam reif für die insel(klapse) ich find bei denen keine worte mehr.
    • wolfgang j  •  vor 6 Monaten
      still ruht der See
      • lolita vor 6 Monaten
        JA
      • Querdenker vor 6 Monaten
        Ruhige Gewässer sind Tief - die in Brüssel sollten eigentlich Angst haben ...
    • Spartacusss  •  vor 6 Monaten
      brüssel die füllen sich die taschen und menschen in der Eu leben aus der mülltonne
      wie sklaven
      tasachen
      wollen sie fotos kein problem und tausende von zeugen auch kein problem
      wie 1945 die auswitz entkamen
      • Gerhard vor 6 Monaten
        wer hat dir denn ins Gehirn geschi...n ?
    • Ma  •  vor 6 Monaten
      CDU_CSU_GRÜNE_LINKE_SPD_FDP. Alle lebendig Begraben !
    • FDJ KarlMarxStadt  •  vor 6 Monaten
      so viel rezession, mehr als damals in der schönen ddr
      • lirpa vor 6 Monaten
        Volker Pispers sagte "50 % der US-Bürger wären froh wenn sie den Lebensstandard hätten wie in der ehemaligen DDR". Und die USA ist der Himmel des Kapitalismus.
      • X vor 6 Monaten
        dann geht ihr Abzocker-Scheißer doch wieder zurück. Die Mauer müsste noch 50 m höher sein, ihr dummtypen
    • weißnix  •  vor 6 Monaten
      In Deutschland soll die Arbeitslosenquote von 6,1 Prozent auf 5,9 Prozent sinken?
      Können wir uns soviele Förderungs-Massnahmen überhaupt leissten?
    • J.  •  vor 6 Monaten
      Wär hätte das gedacht, dass das Wachstum irgenwann mal zu Stillstand kommt ?!?!

      Nach den Volkswirtschaftlern muss das Wachstum ja noch viele tausend Jahre weitergehen, sonst droht ja der wirtschaftliche Kollaps...........
    • wolli m  •  vor 6 Monaten
      Vor wenigen Tagen hieß es noch, dass der Aufschwung auch bei der unteren Schicht angekommen sei, die deutsche Wirtschaft wächst besser als erwartet, Steuer plus, die Deutschen in Kauflaune, dass Weihnachtsgeschäft wird boomen usw.
      Ich kann dass ganze verlogene Geschwafel von den s.g.Experten,Volksvertretern und Umfrageheinis nicht mehr hören.Für mich steht fest, dass die EU so nicht mehr lange existieren wird und das diese Politikerkaste Europa in ein Armenhaus verwandeln werden!!!!!!!!!!!!!
    • R  •  vor 6 Monaten
      dort schmeißen sie Milliarden sinnlos aus dem Fenster und hier stehen immer mehr Menschen an der Hunger-tafel weil sie sich nicht mehr richtig ernähren können und diese Politverbrecher streiten über ihr 20000 Eurogehalt.....................................................!!!!!
    • SLIMtronics  •  vor 6 Monaten
      Stimmt doch gar nicht; wir haben immer mehr Wachstum...jedenfalls bei Armut, Verschuldungsgrad und Groesse der EUro-wahnsinnigen Rettungsschirme.
    • Neuling  •  vor 6 Monaten
      und die ARMUT geht weiter ihr Idioten von Politik!!!!!! Man sollte euch das ganze Geld streichen was ihr als Gehalt bekommt. Aber nein immer mehr wollt ihr und schaut das die Reichen immer noch mehr bekommen. Schäumt euch und lasst euch nicht wieder für Neuwahlen aufstellen.
    • Testa Rossa  •  vor 6 Monaten
      65% der deutschen Wähler sind der Meinung, dass die deutschen Abgeordneten keine weiteren Euro-Rettungspakete schnüren sollen. Die jüngste Abstimmung über die neue EU-Schuldenregelung war ein klassischer Betrug am deutschen Volk und nichts weiter als eine neue Bankenrettung.
    • Roland Ferling  •  vor 6 Monaten
      Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende!
    • Schmutzfink  •  vor 6 Monaten
      Daß eine Produktsättigung der Wachstumshype eine Ende bereitet haben könnte, scheint nicht in die Birnen der Finanzexperten zu passen.
      Schulden werden schließlich dann zum Problem, wenn ein wirtschaftlicher Leistungsknick eingetreten ist.
      Jedenfalls mit Produkten, die keiner wirklich braucht, läßt sich allenfalls noch ein Strohfeuer anzünden.
      Da wundert es denn auch kaum, daß die Spekulaties die landwirtschaftliche Nutzflächen und Nahrungsmittel als finanzielle Daumenschrauben entdeckt haben.
      CO2-Zertifikate gibt es längst, wann kommt der Atem-Sauerstoff als Geldvermehrer dran?
    • modus.vivendi  •  vor 6 Monaten
      US-Papier enthüllt deutsche Euro-Fehleinschätzung..
      Erschreckende Ahnungslosigkeit und grobe Fehleinschätzungen werden der unfähigen Bundesregierung in der Griechenland- und Eurokrise durch ein WikiLeaks-Papier attestiert. Wie die Welt berichtet, handelt es sich bei dem Dokument um Informationen der US-Botschaft in Berlin Anfang 2010 an die Regierung in Washington. In der wertenden Zusammenfassung des Papiers schrieben die Diplomaten, Bundesregierung, EZB und private deutsche Ökonomen spielten den Ernst der griechischen Zwangslage und ihre Auswirkung auf die Stabilität des Euro herunter. Überaus bemerkenswert seien Aussagen, mit denen der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Mayer, zitiert wird. Im Gespräch mit dem US-Botschafter Murphy soll er schon 2010 etwa auf reale Ausstiegsmöglichkeiten Deutschlands aus der Eurozone hingewiesen haben.

      Dabei bezog er sich angeblich auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus den 90er-Jahren. Demnach sei ein Ausstieg Deutschlands möglich, »wenn die Währungsunion zu einer Inflationszone« oder der deutsche Steuerzahler der »De-facto-Retter« würde.

      Quelle: WELT
    • lirpa  •  vor 6 Monaten
      Entweder sie erzählen "wir haben einen wirtschaftlichen Aufschwung und dürfen ihn nicht mit Lohnerhöhungen gefährden" oder "die Rezession verschlimmert sich wenn es zu Lohnerhöhungen kommt", Es gibt ca. 5 Millionen Unternehmen und diese 5 Mio. Firmenchefs erpressen die restlichen 75 Millionen Bürger (große Mehrheit). Und das soll eine Demokratie sein.
    • Quirin Minou  •  vor 6 Monaten
      Was haben wir schon für Prognosen gehabt: Alle Unsinn,dann die Wirtschaftsweisen,90%
      deren Prognosen sind Kaffeesatzlesereien. Seltens hat da eine Prognose gestimmt.
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