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    Britischer Medienmagnat Black aus US-Haft entlassen

    67-Jähriger kam wegen guter Führung vorzeitig frei

    Wegen guter Führung ist der frühere Medienmagnat Conrad Black in den USA vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Black verließ ein Gefängnis im Bundesstaat Florida und wurde anschließend umgehend nach Kanada abgeschoben, wie die Behörden mitteilten. Der 67-Jährige hatte acht Monate einer 13-monatigen Reststrafe abgesessen, zu der er wegen Betrugs und Behinderung der Justiz verurteilt worden war.

    Der gebürtige Kanadier mit britischer Staatsbürgerschaft war 2007 zunächst zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er mit drei Mittätern gut 60 Millionen Dollar (42 Millionen Euro) zu Lasten von Aktionären unterschlagen haben soll. Gegen das Urteil setzte sich Black zur Wehr. Der Oberste US-Gerichtshof gab ihm 2010 teilweise recht.

    Der frühere Konzernmanager kam daraufhin gegen eine Kaution von zwei Millionen Dollar auf freien Fuß, während die Justiz seinen Fall erneut verhandelte. Ein Chicagoer Gericht verurteilte Black dann unter geringeren Vorwürfen zu 42 Monaten Haft. Abzüglich der 29 Monate, die Black bereits im Gefängnis verbracht hatte, blieb eine Reststrafe von 13 Monaten.

    Black war zeitweise der drittgrößte Zeitungsherausgeber der Welt. Zu seinem Imperium gehörten Zeitungen wie der Londoner "Daily Telegraph", die kanadische "National Post", die "Jerusalem Post" und die "Chicago Sun-Times". Der Medienmagnat umgab sich gern mit Politikern und Stars und pflegte einen aufwändigen Lebensstil.

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