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    Bundesregierung stärkt Italien den Rücken

    Italien habe das volle Vertrauen der deutschen Bundesregierung. Auch Koalitionspolitiker stützen die italienische Regierung: Die Krise dürfe nicht herbeigeredet werden.

    Bundesregierung und Koalitionspolitiker haben Italien in der Euro-Schuldenkrise den Rücken gestärkt: Italien könne seine Probleme selbst lösen und brauche keinen Schutz des Euro-Rettungsschirms, hieß es in Berlin. Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, die Bundesregierung habe „volles Vertrauen, dass die italienische Regierung die notwendigen klaren Entscheidungen für einen Sparhaushalt treffen wird“.

    Deswegen seien darüber hinausgehende Spekulationen „ganz unangebracht“.

    Zu Berichten, der europäische Rettungsschirm sollte angesichts von Problemen Italiens aufgestockt werden, sagte Seibert, der Schirm sei gerade erst auf die volle Ausleihkapazität ertüchtigt worden, die nun auch real zur Verfügung stünde. „Das heißt, der Rettungsschirm ist gerade erst gestärkt worden.“

    Auch in den Koalitionsfraktionen wollte man von einem Krisenkandidaten Italien und einer Verdoppelung des Rettungsfonds nichts wissen. „Da wird aus spekulativen Gründen eine Katastrophe herbeigeredet“, sagte Unionsfraktionsvize Michael Fuchs „Welt Online“. Dies sei völlig unberechtigt. „Jetzt ziehen die internationalen Spekulantenhorden weiter, offenbar haben sie von Griechenland genug.“ „Da muss man dagegenhalten“, meinte Fuchs.

    Italien sei ein wohlhabendes Land, das Veneto die reichste Region Europas. Italien habe auch nicht so eine exorbitante Auslandsverschuldung wie Griechenland. Die Italiener hätten zudem bereits die Konsequenzen gezogen und ein Sparprogramm von 48 Milliarden Euro aufgelegt.

    „Deswegen halte ich es auch für falsch, von einer Verdoppelung des Rettungsschirms zu reden. Damit reden wir die Krise nur herbei“, warnte Fuchs. „Wir können keinen Schirm für Italien aufstellen, die Italiener können ihre Probleme selbst lösen.“

    Auch der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Norbert Barthle, meinte: „Derzeit ist einzig und allein die italienische Politik gefordert und nicht der Rettungsschirm. Jedes Land hat zuallererst seine Hausaufgaben zu machen.“

    Er gehe davon aus, dass die italienische Regierung alles dafür tun werde, ein Überspringen der Staatsschuldenkrise auf ihr Land zu verhindern. „Es sind deutliche Sparanstrengungen nötig, und diese wird das Land auch erbringen“, sagte Barthle der „Welt“.

    Ähnlich äußerte sich der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Klaus-Peter Flosbach. Er erwarte nicht, dass Italien Hilfe brauche. Eine Verdoppelung des Euro-Rettungsschirms sei „kein Thema“. Schließlich refinanziere sich Italien täglich noch selbst am Kapitalmarkt.

    Zwar habe Italien sicherlich eine hohe Verschuldung. Konkret seien aber bisher nur Griechenland, Irland und Portugal gefährdet. „Man darf nicht alle Länder in einen Topf werfen“, meinte der CDU-Finanzexperte.

    Die Opposition warnte vor einer Aufstockung des Rettungsschirms und forderte einen Strategiewechsel. SPD-Chef Sigmar Gabriel sagte im Deutschlandfunk, die Hilfen würden immer wieder angehoben, ohne dass es grundlegende Änderungen gebe. Dringend notwendig seien eine Umschuldung, die Einführung von Eurobonds und Investitionen in den finanziell angeschlagenen Ländern.

    Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin und der grüne Finanzpolitiker Gerhard Schick forderten ein „klares Signal an die Märkte, dass eine Spekulation gegen einzelne Länder sich nicht lohnt“.

    Die Grünen forderten den Aufkauf von Staatsanleihen durch europäische Fonds. „Damit gibt es bei allzu krassen Abweichungen vom realen Wert jemanden, der gegen die Spekulanten angehen kann.“

     

    20 Kommentare

    • Yahoo! Benutzer  •  vor 10 Monaten
      wer italien unterst��tzt, unterst��tzt das organisierte verbrechen.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 10 Monaten
      der club of rome hat den b��rgerkrieg doch schon angek��ndigt.
      die jetzigen politiker k��nnen dem mob nicht einmal entfliehen,
      man wird sie ��berall finden und richten.
      ehrlich, mir graut es.
    • Erwin Lindemann  •  vor 10 Monaten
      Der Zirkus Berlusconi hat also Merkels Vertrauen. Die Ärmste!
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 10 Monaten
      finanziert der deutsche steuerzahler zukuenftig die liebesaffaeren
      von berlusconi
    • Karl  •  vor 10 Monaten
      Ihr habt ja alle recht!!!!!
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 10 Monaten
      eine verbrecherische regierung stärkt eine andere kriminelle!allein politiker haben ihre wähler an den abgrund gestellt und sich die taschen gefüllt!offizielle korruption ist der name!warum nehmt ihr alles hin?geht es euch noch zu gut?wenn ja,dann sicher nicht mehr lange wenn diese diebe weiterhin deutschland regieren!!!
    • Lasmiranda Densiewillja  •  vor 10 Monaten
      frage an euch alle !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      --------------------------------------------------

      gehörst du wohl auch zu den dummen deutschen!!!

      du stellst eine frage und beantwortest sie dann selbst

      ----Wie lange will der "dumme deutsche Michel" noch zuschauen-----

      solange es in deutschland nur dumme michels gibt wird der michel auch immer diese dummen fragen stellen. anstelle mal was zu ändern. mit fragen kommst du nicht weit.

      versuch doch mal eine interessengruppe zu bilden oder mach nen blog auf.
      • Yahoo! Benutzer vor 10 Monaten
        interessengruppe!
    • Kramer Andreas  •  vor 10 Monaten
      aks nächster steht belgien an da geht es nicht nur um den sprachstreit valonie flamen sondern weil die kassen dort leer sind ade € endlich wirst du eingesargt
    • Kramer Andreas  •  vor 10 Monaten
      wer im eigenen land kein rückhalt mehr hat holt sich die im ausland! kopfschüttel!
    • Tom  •  vor 10 Monaten
      Das hats bei Griechenland am Anfang auch geheissen,dass die das alleine schaffen...die Schwachköpfe in der Politik wissen genau,dass alles zusammenbricht....der Rettungsschirm schafft nur Zeit....Zeit,noch ihre Taschen vollzustopfen......
    • sabineffm  •  vor 10 Monaten
      ob man die krise noch herbeireden muss (kann)
      ich glaube die italiener sind pleite
      und einer der beteiligten ist auch noch der boss
      geiler gehts nicht
    • Osten  •  vor 10 Monaten
      Raus aus der EU! Wir sind nicht die Melkkuh von ganz Europa. Wenn "unsere"
      Politiker nicht mehr primär den Interessen des eigenen Landes dienen, müssen
      sie weg. Wie lange will der "dumme deutsche Michel" noch zuschauen, wie das
      eigene Land ausgeplündert wird?
      Was kann man eigentlich mit uns Deutschen alles machen, bis wir auf die
      Strasse gehen?
      • Lasmiranda Densiewillja vor 10 Monaten
        lol du gehörst wohl auch zu den dummen deutschen!!!

        du stellst eine frage und beantwortest sie dann selbst

        ----Wie lange will der "dumme deutsche Michel" noch zuschauen-----

        solange es in deutschland nur dumme michels gibt wird der michel auch immer diese dummen fragen stellen. anstelle mal was zu ändern. mit fragen kommst du nicht weit.

        versuch doch mal eine interessengruppe zu bilden oder mach nen blog auf.
    • Ehrlich  •  vor 10 Monaten
      die Dummen (Deutschland) sterben nicht aus und zahlen immer weiter bis wir selbst pleite sind.
      Sie deutsche Regierung scheint genauso unfähig zu sein, wie die von Griechenland, Portugal und
      Italien.
      • Yahoo! Benutzer vor 10 Monaten
        wie können wir sie stoppen?
      • Yahoo! Benutzer vor 10 Monaten
        Wir sind doch schon PLEITE!!!!
    • Frank  •  vor 10 Monaten
      Wie kann man jemanden etwas stärken was man selbst nicht mehr hat.
    • E.T.  •  vor 10 Monaten
      Was heißt denn @#$% herbeireden? Steckt Italien nun in wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder nicht? Wahrscheinlich ist Berlusconi deshalb so amtsmüde!
      Will man uns wieder die Wahrheit häppchenweise beibringen?
      Unsere Politiker sollen endlich einen Schnitt machen, oder wir gehen noch am Euro zugrunde!!!
    • Carsten  •  vor 10 Monaten
      Ich kann diese Schei.. nicht mehr hören!
      Das ist nicht zu glauben für wie dumm unsere Politkasper das Volk hält!
      Jedesmal der gleiche Mist.
      Dann wieder etwas Ruhe einkehren lassen obwohl jeder genau erkennt wie und wohin es weiter geht.
      Eigentlich sollten wir zu hunderttausenden auf Berlin zumaschieren und die Verantwortlichen zur Rede stellen!!!
      Nur die Masse kann etwas bewegen!
      In den betroffenen Ländern gehen die Leute auf die Straße!
      In dem Land das bezahlt gehen die Leute sonstwo hin!
    • Ole  •  vor 10 Monaten
      Na logisch! Unsere Polit-Idioten klammern sich an den beschissenen Euro,als wär`s n letzter Strohhalm.Unverständnis meinerseits.Muss irgendwas mit den Bilderbergern zu tun haben.
    • eli  •  vor 10 Monaten
      Gut gebrüllt.
      • Ole vor 10 Monaten
        Musst schon konkret werden.Was meinst Du damit?
      • E.T. vor 10 Monaten
        Was heißt denn @#$% herbeireden? Steckt Italien nun in wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder nicht? Wahrscheinlich ist Berlusconi deshalb so amtsmüde!
        Will man uns wieder die Wahrheit häppchenweise beibringen?
        Unsere Politiker sollen endlich einen Schnitt machen, oder wir gehen noch am Euro zugrunde!!!
    • Meckerziege  •  vor 10 Monaten
      Jajaja - das volle Vertrauen hat auch bei GR, bei IR, bei PT damit geendet, dass die alle ein bis mehrere Wochen später ganz verschämt unter den Rettungsschirm schlüpfen mussten.

      Wann sagen unsere Volkszertreter endlich die Wahrheit - eine Währung, die gerettet werden muss, ist bereits tot ... zu mindestens totkrank !!!

      Und der Markt reagiert nur auf die tatsächlichen Gegebenheiten: ich würde auch Niemanden privat Geld leihen, von dem ich wüßte, dass der mich gar nicht in seinem Testament bedenken kann oder würde.

      Nicht alle Länder in einen Topf ? Ja Pustekuchen, wir hängen nun mal alle in dieser vermaledeiten €-Währung. Deshalb: raus da und die DM wieder einführen. Und komme mir keiner, dass es uns dann schlechter gehen würde. Norwegen, Schweden und die Schweiz haben den Euro nicht und denen geht es eben NICHT schlecht.

      Deshalb wohl auch die Eurobonds von den Hochverrätern CDUFDPSPDGRUENE, damit Deutschland dann gleich auch die insgesamt höheren Zinsen zahlen darf, die natürlich eingepreist werden.

      Wir haben es ja - vor allem hätten wir es übrig, wenn wir nicht 2.500 Milliarden in den letzten 10 Jahren in den Moloch EU hätten pumpen müssen.

      Tolles Geschäft das - ich kann gar nicht so viel fre..en wie ich ko..en möchte
    • simonola  •  vor 10 Monaten
      Es wäre mal schön wenn die Deutsche Bundesregierung auch für die eigenen Bürger soviel übrig hätte wie für die Pleitestaaten Europas. Bei den anderen Staaten und allen Konzernen der Wirtschaft die ihre Geschäfte im Ausland machen spielen sie Stiefelputzer und Speichellecker und den eigenen Bürgern treten sie dafür mit Stiefeln.
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