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    Bundestag billigt Verlängerung des Afghanistan-Mandats

    Zahl der Soldaten wird auf höchstens 4900 reduziert

    Meistgelesene Artikel - Politik

    Der Bundestag hat die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan mit einer verringerten Truppenstärke gebilligt. Der vom Parlament gefasste Beschluss sieht die Verlängerung des Mandats um ein Jahr vor, zugleich wird die Höchstgrenze für die einzusetzenden Soldaten ab Februar von bisher 5350 Soldaten auf höchstens 4900 Soldaten herabgesetzt. Der Abzug der Bundeswehr ist für 2014 vorgesehen.

    Für das neue Mandat stimmten 424 Abgeordnete. Es gab 107 Nein-Stimmen und 38 Enthaltungen. Gegen die Verlängerung wandte sich besonders die Linkspartei. Vorbehalte gab es aber auch bei den Grünen und einigen Abgeordneten der SPD.

    Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sicherte erneut zu, dass Deutschland auch nach dem offiziellen Abzug Ende 2014 in Afghanistan aktiv sein wird. "Wir werden mit Unterstützung, wohl auch mit Geld, aber auch mit Soldaten und wahrscheinlich auch mit Polizisten in der Ausbildung in sehr viel kleinerer Größenordnung nach 2014 bleiben", sagte de Maizière im ZDF-"Morgenmagazin". Wie viele deutsche Soldaten nach 2014 zu dem Zweck in Afghanistan bleiben sollen, sei aber noch nicht absehbar.

    2012 soll nach den Worten de Maizières das Jahr der Abzugsplanung werden. Dabei müsse gewährleistet werden, dass der Abzug weder die Sicherheit noch die sonstigen Fortschritte vor Ort gefährde.

    Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) erklärte, es sei notwendig, "dass dieser Einsatz verantwortungsvoll und ordentlich zu Ende geführt wird". An dem Zeitplan für eine Übergabe der Sicherheitsverantwortung in afghanische Hände bis Ende 2014 müsse festgehalten werden. Die Bundesregierung werde sich "mit größter Intensität dafür einsetzen, dass dieser Fahrplan konsequent umgesetzt wird".

    Auch NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen forderte die Verbündeten auf, sich an den Zeitplan zu halten. "Es ist wichtig für den Erfolg des Einsatzes, dass wir unsere Verpflichtung für diesen vereinbarten Plan beibehalten", sagte Rasmussen in Brüssel. Er reagierte damit auf Äußerungen des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, der einen früheren Abzug nach dem Tod von vier französischen Soldaten in Afghanistan am Freitag nicht ausgeschlossen hatte.

    Der Grünen-Menschenrechtsexperte Tom Koenigs forderte unterdessen mehr zivile Hilfe für Afghanistan. "Ich finde, der zivile Teil müsste viel eindeutiger sein, und die Festlegungen auf langfristige zivile Hilfe vor allem im Ausbildungsbereich müssten sehr viel deutlicher sein", sagte Koenigs im Deutschlandradio Kultur.

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    85 Kommentare

    • ZG61  •  vor 3 Monaten
      De Maizière: Bundeswehr auch nach 2014 in Afghanistan
      ***
      Ist ja auch nicht sein eigener Kopf, der da hingehalten wird.
    • HB  •  vor 3 Monaten
      Große Sauerei seit 1945, Stellvertreterkrieg und Besatzung eines anderen Staates, im Auftrag der Besatzungsmächte von Deutschland.Ich sehe diese Mission als Söldnereinsatz.
      Die ökologischen Schäden in diesem Land werden nie benannt.Ökonomisch ist dieser Krieg für das Land ein Schaden.Wer aber verdient daran?Politisch ist es ein Skandal!!!!
      • Lasmiranda Densiewillja vor 3 Monaten
        hi HB du wohnst in brugg geil !!! dort habe ich vor 5 jahren gelebt
        beste grüsse aus dem kt. aargau
      • Joachim_1 vor 3 Monaten
        Ökonomisch? Wirtschaft? Wann hat das dort funktioniert? Bitte erkläre was Du meinst!
      • Hint vor 3 Monaten
        @Joachim, es funktionierte bis vor dem Einmarsch der Russen damals.
        Nicht jedes Land muß sich wirtschaftlich an BRD und Konsorten orientieren,
        auch wenn man es gerade der ganzen Welt aufdrücken wollen scheint.
        Völker sind verschieden, geographische Begebenheiten sind verschieden,
        so ist es auch richtig.
        Die Bundeswehr hat in Afghanistan NICHTS verloren, es ist in der Tat ein Stellvertreterkrieg für die Besatzungsmächte und eine Sauerei, da hat HB ganz recht. Die "westliche" Sicht der Dinge, oder besser gesagt, was die Medien uns glauben machen wollen es wäre die westliche Ansicht ist kein göttliches Gesetz, es hat weder etwas mit unseren Interessen, noch mit den Interessen des afghanischen Volkes zu tun was da passiert.
        Laßt die Menschen dort endlich zufrieden, Besatzungen weg und aufhören, die rivalisierenden Stämme dauernd mit Waffen zu versorgen.
        Leider ist es so, daß Kriege künstlich geschaffen und so lange wie möglich am Leben erhalten werden, gewisse Kreise verdienen einfach blendend damit.....
    • Joachim_1  •  vor 3 Monaten
      Warum ersetzt man die deutschen Soldaten nicht gegen welche aus islamischen Ländern? Wir könnten meinetwegen den Sold dieser übernehmen und hätten unsere Leute zuhause. Wäre sicher auch billiger für den Steuerzahler.
      • Wolfgang vor 3 Monaten
        Wir müssen unser Vaterland Afghanistan verteidigen, dass können nur Deutsche ... ;-)
      • Joachim_1 vor 3 Monaten
        Wenn sich die gegenseitig die Köpfe einschlagen, wäre natürlich schlimmer.
      • Hanna vor 3 Monaten
        Joachim, kein schlechter Vorschlag! Reiche ihn mal bei unserer Regierung ein! Soldaten aus islam. Ländern könnten sich bestimmt besser mit den Afghanen verständigen, auch die Mentalität besser verstehen.
    • alois  •  vor 3 Monaten
      wenn der schwur der soldaten s angelogen wird. ist der schwur nichtig. wiedersetzt euch derer lügen.
    • Al-Kabir Bahr Ad Din  •  vor 3 Monaten
      Alle verziehen sich aus dem Irak und Afghanistan, nur die Merkel, die bleibt dabei.

      Könnte es sein dass diese Person, bzw. unsere Politiker Sehnsucht nach den 1945 verlorenen Ostgebieten haben und deshalb den Anfang in Afghanistan suchen?!

      Das Geld das da zum Fenster raus geht, von den toten dt. Soldaten ganz zu schweigen, könnte hierzulande besser angelegt werden!
      • Joachim_1 vor 3 Monaten
        Stell Dir doch einfach vor die Linken bilden die Regierung. Haschisch etc. wird legalisiert. Es gebe einen neunen Boom in der BRD. Neben jedem Dönerladen wäre ein Haschischshop. Afghanistan wäre eine deutsche Kolonie. Drogen im Überfluss. Deutschland könnte sich nicht vor Drogentourismus nicht mehr retten. Die Wirtschaft boomt und alle sind glücklich! Phantasie kennt keine Grenzen :-)))
      • Kramer Andreas vor 3 Monaten
        hast also den selben verdacht wie ich al kabir
      • Al-Kabir Bahr Ad Din vor 3 Monaten
        @Joachim

        Der Haken an der Theorie ist nur, dass die Linken stets gegen den Afghanistaneinsatz waren und noch immer sind. Und nein, ich meine mit den Linken nicht die SPD. Die ist schon lange nicht mehr Links, die ist einfach nur *zensiert*!!!

        Apropos Drogen, im Falle von Afghanistan MOHN, es gäbe dafür einen wirtschaftlichen Vorteil und Nutzen.

        Dieser Stoff, wird von der chemischen und pharmazeutischen Industrie, sowie der Lebensmittelindustrie und der medizinischen Forschung, WELTWEIT, verwendet.

        Derzeit ist Tasmanien der weltweit größte Produzent von MOHN, die dortige Produktion, ist eine der fünf Eckpfeiler der tasmanischen Wirtschaft.

        Die Anbaufläche übertrifft, die afghanischen Felder um ein Vielfaches!

        Wir sagen Mohn ist schlecht und kaufen dieses Jahr für Jahr in Tasmanien (Australien) ein. Warum geben wir den Afghanen nicht die Chance, ihren eigenen Mohn sinnvoller einzusetzen, als für Drogen?! Die Transportwege sind kürzer, die Kosten sind geringer und dieses ewige hin und her, vom abbrennen der Felder und den kläglichen Versuchen Weizen anzubauen hätten endlich ein Ende UND das einzige das in Afghanistan dann noch von uns herumlaufen würde, wären die Geschäftsleute der jeweiligen Industriezweige, aber keine Bundeswehr mehr!
    • Fly Robbi  •  vor 3 Monaten
      Der Anfang vom Ende dieses Wahnsinns ist gemacht. Das ist was zählt!
      Abgerechnet wird später...
    • Boguslaw P  •  vor 3 Monaten
      Verdammte , demliche H...söhne, menschliche Bestlen, die nichts lernen werden!
    • wolf  •  vor 3 Monaten
      Wie viele der Abgeordneten haben einen Sohn oder eine Tochter nach Afghanistan geschickt ??
      • Y. vor 3 Monaten
        Thema würde sich gut für eine kleine Anfrage im Bundestag eignen!
      • Lasmiranda Densiewillja vor 3 Monaten
        die selbe frage wurde auch schon in den USA gestellt!!! was hat es gebracht?? NICHTS
    • Wolfgang  •  vor 3 Monaten
      Westerwelle hält ja auch nicht seinen Kopf hin ... :-))
      • Otto vor 3 Monaten
        seine kanone steht nicht auf afghanen
    • Armin M  •  vor 3 Monaten
      Seit Jahren sind in jeder Umfrage rund 70% gegen diesen Einsatz, trotzdem bleiben wir da, das nennt man Demokratie.
    • Prozentebart  •  vor 3 Monaten
      Hoffe nur, daß die 424 Befürwortern im Bundestag dem Volk mit gutem Beispiel voran gehen und ihre Söhne, Töchter , sonstigen Verwandten für freiwillige Auslandseinsätze verpflichten! Noch anständiger wäre, diese 424 vor jedem Einsatz auf die Panzer zu binden! So wahr mir Gott helfe.
    • WOLF09  •  vor 3 Monaten
      Wem interessiert dieses Scheissland!! alle Soldaten sofort raus da,dafür sollten unsere Schwachmaten von Politiker dort hin die würde keiner vermissen.Diser Drogen Kasai bekommt fürs Drogen anbauen noch unsere Steuergelder hallo geht's noch oder sind die Politiker alle bekifft???
    • Jonny  •  vor 3 Monaten
      Al Kaida in Libyen von USA finanziert in Afghanistan angeblich bekämpft. Da lachen ja die Hühner
    • wolf  •  vor 3 Monaten
      Bei uns sind halt nur noch Spinner in der Politik !!
      Jeder Angehörige der jemanden in Afghanistan verloren hat oder verwundet wurde sollte diesen Kriegsminister physisch zur Rechenschaft ziehen !!
    • Jürgen Peter  •  vor 3 Monaten
      WIR KÖNNEN DORT NICHTS ÄNDERN
    • Jonny  •  vor 3 Monaten
      Da spielt das Gesindel wieder Krieg mit unserem Geld.
    • Andreas  •  vor 3 Monaten
      Ein Krieg der von der Bundeswehr auf Basis der Vereinbarung von vier Verbrechern geführt wird: Bush, Karsai, Gazprom Schröder, Joschka Fischer.
    • Rüpel  •  vor 3 Monaten
      Die Abgeordneten des Bundestags sollen heute erneut über eine Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr abstimmen.
      anstatt abzustimmen sollten sie selber die Rübe hinhalten
    • Clochard  •  vor 3 Monaten
      Unsere möchtegern Grossmacht macht sich nur lächerlich,alle hauen ab,nur der Deutsche Trottel bleibt bis zum Unergang.
    • Yahoo! Benutzer  •  vor 3 Monaten
      Millarden Euro Steuergelder weg und tote Soldaten und viele Unschuldige hat es erwischt !
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