Venezuelas Präsident Hugo Chávez ist nach einer erneuten Chemotherapie-Behandlung in Kuba wieder in sein Heimatland zurückgekehrt. "Ich kann Euch sagen, dass wir in den vergangenen Tagen diese Runde der Strahlentherapie erfolgreich beendet haben", sagte der 57-Jährige bei seiner Ankunft auf dem Flughafen von Maiquetia einem lokalen Fernsehsender. Damit enden Tage der Gerüchte um den Zustand des Staatschefs, der bei der Präsidentenwahl Anfang Oktober für eine weitere sechsjährige Amtszeit kandidieren will.
Die jüngsten Spekulationen wurden durch Innenminister Tareck El Aissami ausgelöst, der am Dienstag erklärte, Chávez werde "innerhalb der nächsten Stunden" zurückkehren. Als dies nicht geschah, sprossen Gerüchte über eine Verschlechterung des Zustandes des Präsidenten.
Im Juni 2011 hatte sich Chávez in Kuba einen Tumor im Beckenbereich entfernen lassen. Nach der Therapie erklärte er, er sei frei von Metastasen. Bei einer neuerlichen Operation in Kuba wurde Chávez Ende Februar ein zweiter bösartiger Tumor aus dem Becken entfernt. Außerdem reiste Venezuealas Staatschef mehrmals für Chemotherapie-Behandlungen in das kommunistische Land.


