Der nach eigenen Angaben vom Krebs geheilte venezolanische Präsident Hugo Chávez muss sich in den kommenden Tagen einer weiteren Operation unterziehen. Ihm werde eine kleine "Verletzung" im Beckenbereich entfernt, teilte Chávez im Staatsfernsehen mit. Sie sei am Wochenende bei einer Nachuntersuchung in Kuba entdeckt worden. Sie müsse entfernt werden, um zu sehen, ob sie gut- oder bösartig sei. Wo die Operation stattfinden soll, teilte Chávez nicht mit.
Chávez hatte sich nach der Entfernung eines Tumors im Beckenbereich Mitte 2011 in Havanna und Caracas einer Chemotherapie zur Bekämpfung seiner Krebserkrankung unterzogen. Mitte August sagte der 57-Jährige, er sei frei von Metastasen. Der seit 1999 amtierende linkspopulistische Politiker will bei der Präsidentenwahl im Oktober erneut antreten. Die Opposition hat den 39-jährigen Gouverneur des Bundesstaates Miranda, Henrique Capriles, als Gegenkandidaten aufgestellt.


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