An der Berliner Charité gibt es Zweifel an einer vollständigen Genesung der an einem schweren Bandscheibenvorfall leidenden ukrainischen Oppositionellen Julia Timoschenko. Es sei "nicht auszuschließen, dass bestimmte Störungen für immer bleiben", sagte Timoschenkos behandelnder Arzt von der Charité, Lutz Harms, der "Berliner Morgenpost" vom Montag. Wenn ein Nerv lange Zeit komprimiert sei, könne er am Ende zerstört sein. Die in der Ukraine in Haft sitzende Timoschenko könne ein Bein bislang kaum bewegen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass doch noch eine Operation nötig sei.
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