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    Cohn-Bendit wirbt für Ja der Grünen zu Atomausstieg

    Europapolitiker: Sieg von Anti-Atom-Bewegung und Grünen

    Meistgelesene Artikel - Politik

    Der Grünen-Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit empfiehlt seiner Partei eine Zustimmung zum schwarz-gelben Atomausstieg bis 2022. "Dass endlich auch die konservativ-liberale Regierung aus der Atomenergie aussteigt, ist ein Sieg von Anti-Atom-Bewegung und Grünen", sagte Cohn-Bendit der "Berliner Zeitung". "Diesen Erfolg dürfen wir nicht aus taktischen Gründen über Bord werfen." Auch wenn man Details kritisiere und laut eigenem Beschluss bereits bis 2017 aussteigen wolle, sollten die Grünen den "historischer Moment würdigen", sagte Cohn-Bendit.

    "Der rot-grüne Ausstieg wäre auch nicht vor 2022 gekommen - das muss man einfach mal zur Kenntnis nehmen", sagte Cohn-Bendit. Auf einen Ausstieg bis 2017 zu bestehen, sei angesichts dessen, wie die Debatte in der Welt laufe, "nicht nur kleinlich, sondern es ist blind". Ein parteiübergreifender Konsens "wäre ein starkes Signal" innerhalb der EU, sagte der Europaparlamentarier.

    Die Grünen kommen am Samstag in Berlin zu einem Sonderparteitag zum Atomausstieg zusammen. Dabei will die Parteispitze die Basis auf ein Ja zum Ausstiegsgesetz der Regierung einschwören. In der Partei zeichnet sich aber Widerstand gegen den Kurs der Parteispitze ab.

    Grünen-Chefin Claudia Roth rief ihre Partei zur Geschlossenheit auf. "Dieser Ausstieg ist der Erfolg der Grünen. Wir haben gewonnen und die Atomlobby-Parteien haben ein Riesendesaster erlebt", sagte Roth im Bayerischen Rundfunk. Die Grünen-Chefin äußerte zwar Verständnis für Kritik an der Parteibasis an den Ausstiegsplänen der schwarz-gelben Bundesregierung bis 2022, warb aber dennoch um Zustimmung zu diesem Vorhaben. Sie sagte allerdings auch, der Ausstieg hätte aus Sicht der Grünen "schneller und ambitionierter" erfolgen können.

    Roth kündigte an, der Parteivorstand setze darauf, die schwarz-gelben Pläne nach einer für 2013 wieder erhofften Regierungsbeteiligung im Bund durch verschärfte Sicherheitsauflagen für Akw zu ergänzen. Die Grünen wollten dann "Nachrüstungen bestimmen und Sicherheitsstandards wieder hochsetzen". Von Atomkraftgegnern und Teilen der Parteibasis der Grünen gibt es erheblichen Widerstand gegen die Koalitionspläne.

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    7 Kommentare

    • Mitleser  •  vor 11 Monaten
      Cohn-Bendit ist ein Kinderschänder, frage mich warum er frei rumläuft. Glaubt ihr nicht...mal googlen!!!
      • Essweh83 vor 11 Monaten
        Der hatte mal ein Buch geschrieben um sich bei den Franzosen, die zu der Zeit mit dem Thema recht lax umgegangen sind, anzubiedern. Darin hat er von seinen dahingehenden "Heldentaten" im Kindergarten berichtet. Ob es wirklich so war oder er sich nur bei möglichen Wählern (Serge Gainsbourg-Fraktion) einschleimen wollte lässt sich schwer sagen, hier ist er jedenfalls ganz zu recht nicht mehr öffentlich zu sehen.
      • Siggy.Luzifer vor 11 Monaten
        Tja, warum läuft der wohl noch frei herum ???
        *Die kathol. Kinderschänder laufen ja alle noch frei herum und dürfen ihre Schw ein ereien und Verbrechen weitermachen !!!!!!
        Schönes WE
    • Essweh83  •  vor 11 Monaten
      Cohn Bendit - dass es den noch gibt, was für ein Pech für uns.
      Ein Ausstieg aus der Atomkraft bringt nur etwas wenn man deren bisherigen Grundlaststrom auch einsparen kann, sonst wird das Problem nur verlagert.
    • Jean-yves Nossin  •  vor 11 Monaten
      Die Ökologie ist die Revolte der Bürgergesellschaft auf die AKW-Industriegesellschaft, deren Gefährdung für die ganze Menschheit weltweit bekannt ist. Nicht dabei zu vergessen ist, jede Verlängerung ist gleich eine Unzahl an AKW-Mülle mit unbeantwortete natur- und umweltschädliche Entsorgungseffizienze.
      Es genügt jedoch nicht nur den Einfluss der AKW-Konzernen und -Lobbyverbände auf die Politik gesellschaftlich konsensbestimmt zu überwinden, sondern besonders der Teilnahme alle Bürger/innen an dem vor uns stehenden Wandeln der Gesellschaft in einer sozialökologischen Bürgergesellschaft politisch nachhaltig per Gesetze zu verankern. Die Ökologie-Gesellschaft muss eine offene Gesellschaft sein, wo Zeitverlagerung durch das Volk diskutiert und entschieden werden soll. Die angezeigte Betroffenheit der Politik ist sehr zu schätzen jedoch ohne an Populismus zu denken, ich denke, es wäre nicht falsch den Bürgern anzubeziehen, denn sie tragen die Last und die Folgekonsequenzen unseren (gut gemeinte) Fehlentscheidungen.
      Es müsste dabei an neue Formen der Teilnahme der Bürgergesellschaft an dem vor uns kommenden Wertesystemwandeln angedacht werden damit der Wandeln künftig nicht in einem zu langen Zeitwertverlagerungs-Prozess beharrt (Stichwort: 2022), sondern Zukunftperspektiven der Sozialökologie Gesellschaftsfähigkeit so schnell wie nur möglich verleiht.
      Die Zukunft sollte zu einer sozialökologische Qualifikation der Bürgergesellschaft beitragen und dies Generationen und Geschlechten sowie Glaubenssystemen, Bereiche, Branchen, Interessen und Grenzen übergreifend. Kurz, die Sozialökologie sollte nicht z.B. die konservative Politik der "Frauen-Quote" mitmachen, sondern der Geschlechterngerechtigkeit gerecht in der Mitte der soziologisch politische Wertemauserung unsere ökologische Zivilisation stellen.
      Ökologisches Denken und sozialpolitisches Handeln sind die Grundsteine einem historischen Wandeln der herrkömmlichen veralteten Wertesystemen der u.a. aktuelle AKW-Gesellschaft.

      Die AKW-Gesellschaft fundiert nicht auf das Prinzip der Schonung der Natur und des Energie-Sparen, sondern umgekehrt auf der Ausrottung der natürlichen Ressourcen sowie auf dem überdimensionierten Energieverbrauch um der Profitwille. Profit und Ökologie sind Widersprüche, weil die Natur lässe sich nicht in technisches Können umstellen sowie renditemäßig umsetzen.
      So die Natur ähnlich der Mensch. Der Mensch der Zukunft ist ein sozialökologisches Wesen.
      Er sollte nicht mehr auf der Grundlage von Umsatz und Konsumgrandiosität bewertet werden, sondern durch ein gesellschaftliches Selbstverständnis um der Einheit zwischen Mensch und Natur Zukunftperspektiven ausrichten, können. Nur nicht die Probleme unsere heutige AKW-Gesellschaft werden dadurch überwunden, sondern die künftige Probleme werden sich nicht mehr verselbständigen können und Druck auf dem Alltagsleben bewirken. Warum? Weil der sozialökolgische Mensch ein Subjekt ist und als solche ist er nicht mehr klein zu machen
      oder unzeitgemäß auszureden.
      Kann ein zeitwertwandeln gemäße Subjekt bis 2022 warten? Meine Frage ist dabei, worum geht es, worum handelt es sich bei so einer grosszügige Schenkung an der Industrie der Vergangenheit? Du, u.a. Daniel Cohn-Bendit, kannst Du/könnt Ihr mir eine Antwort geben??!!
      • Josch vor 11 Monaten
        So 'nen Blödsinn hab ich schon lange nicht mehr gehört!
        Jawohl, ab in die Steinzeit und rein in die Höhle! Ihr seid doch die Ersten die jaulen, wenn kein Strom mehr da ist. Wenn ich auf 'nem Kuchenberg sitze kann ich leicht "Weg mit dem Kuchen!" brüllen!
    • Weltklimaunrat  •  vor 11 Monaten
      B4!
    • Goldmann  •  vor 11 Monaten
      Es kann und darf keinen Ausstieg aus der Kernenergie geben solange noch keine vernünftige Alternative da ist. Alles ander ist ein Spiel mit dem Lebensstandard der Menschen und der Sicherheit des Wirtschaftstandortes.Die bestehenden Netze sind vom Verbraucher bezahlt ,wer aussteigen will soll dann auch die Kosten tragen.Diese Gelder wäre mit Sicherheit besser in der Weiterentwicklung der Nukleartechnik angelegt.Man kann alles verändern und verbessern ,auch die Sicherheit von Kraftwerken.Aber sich vorher eine Schlinge um den Hals legen lassen und unsinnige und zerstörerrische Zugeständnisse zu machen ist Verrat am Volk.Auf welcher Seite steht die Regierung eigentlich? Nicht mehr auf Seite des Volkes. So unsicher wie im Moment war die Zukunft Deutschlands noch nie.
    • Thomas  •  vor 11 Monaten
      "Das machen wir später" bedeutet in der Praxis oft "Das machen wir nie". Bis 2022 kann viel passieren. Atomausstiegt jetzt oder nie!
    • Susanne  •  vor 11 Monaten
      Endlich! (tiefer Seufzer)

      "...laut eigenem Beschluss bereits bis 2017 aussteigen wolle..."
      Auf dem langen Weg von links Unten nach rechts Oben angekommen zeigt sich gleich sein demokratisches Verständnis, indem er mehrheitlich gefasste Beschlüsse verrät.
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