Heiße Schlacht um das Web-Buffet: Der Online-Lieferdienst "Lieferheld" steht unter Verdacht, die Internetpräsenz seines Konkurrenten "Lieferando" mit Hackerangriffen mehrfach lahmgelegt zu haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft nahm bereits die Ermittlungen in dem Fall auf, wie "Der Spiegel" berichtet. Durch die angeblichen Sabotagen, die offenbar stets in den bestellintensiven Abendstunden stattfanden, sei "Lieferando" ein Schaden von rund 75.000 Euro entstanden. Christoph Gerber, Geschäftsführer von "Lieferando", behauptet, das Unternehmen habe die Attacken bis zu einem von "Lieferheld" genutzten Server zurückverfolgen können. Diese Vorwürfe dementierte Fabian Siegel, einer der vier Geschäftsführer von "Lieferheld". Die beiden Firmen setzen sich bereits seit Längerem wegen der ähnlich klingenden Namen vor Gericht auseinander. Im aktuellen Fall will "Lieferando" nun zivilrechtlich Schadensersatz in Millionenhöhe einfordern.
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