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    Debatte um Aufstockung von Euro-Fonds ESM hält an

    Eurozone droht Griechenland mit Hilfszahlungsstopp

    In der Debatte über die Finanzausstattung des künftigen Euro-Rettungsfonds ESM erhöht sich der Druck auf Deutschland, einer Aufstockung zuzustimmen. IWF-Chefin Christine Lagarde erneuerte in einem Deutschlandradio-Interview offensiv ihre Forderung, die "Brandmauer" der Eurozone gegen die Krise zu stärken. Die Euro-Länder drohen Griechenland, dass es ohne weitere Sparbemühungen keine Hilfskredite mehr bekommt.

    Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Lagarde, forderte von der Eurozone, mehr Geld bereitzustellen, um eine "Brandmauer" gegen die Ausbreitung der Krise zu errichten: "der Rettungsschirm EFSF plus dem Stabilitätsmechanismus ESM". Gemeint ist damit, die restlichen Mittel aus dem bisherigen Euro-Rettungsfonds EFSF bei der Einrichtung des Dauerfonds ESM im Sommer nicht anzurechnen, sondern draufzuschlagen.

    Die EU-Finanzminister hatten sich erst am Montagabend auf den Vertragstext für den Nachfolger des derzeitigen Euro-Rettungsfonds geeinigt; demnach soll der ESM im Sommer in Kraft treten und 500 Milliarden Euro ausleihen können. Einem Beschluss der EU-Staats- und Regierungschefs zufolge soll diese Obergrenze im März überprüft werden. Bisher hatte die Bundesregierung stets darauf bestanden, dass die EFSF-Restmittel von rund 250 Milliarden Euro in den ESM übergehen.

    Die "Financial Times" berichtet am Dienstag jedoch, die Bundesregierung sei zur Addierung der EFSF-Mittel zum ESM bereit, wenn sich die Euro-Länder auf noch striktere Haushaltsregeln verpflichten, als sie bisher geplant sind. "Eine Entscheidung, den ESM auf 750 Milliarden Euro zu erhöhen, gibt es nicht", erklärte daraufhin jedoch Regierungssprecher Steffen Seibert.

    Der Druck auf Deutschland, dem größten Beitragszahler zum ESM, wächst jedoch. Die EU-Kommission befürwortet eine Stärkung der "Brandmauern" gegen die Eurokrise, und Lagarde deutete an, dass IWF-Mitgliedsländer von außerhalb Europas ihre Mittel für den Kampf gegen die Schuldenkrise nur erhöhen, wenn die Europäer ihren Rettungsfonds stärken.

    Erneut in den Fokus der Krise geriet bei dem Treffen der Finanzminister in Brüssel die Lage in Griechenland: Das Land liegt hinter den vereinbarten Sparzielen und steuert wegen der stockenden Verhandlungen mit seinen privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt und der schlechten Wirtschaftslage auf einen Staatsbankrott zu. "Es ist deutlich, dass das griechische Programm aus der Spur geraten ist", sagte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker.

    "Griechenland muss die vereinbarten Reformen und Maßnahmen umsetzen", forderte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Brüssel. Bei den Verhandlungen mit den Banken über einen Schuldenschnitt in Höhe von 100 Milliarden Euro mahnte er ebenfalls Fortschritte an, um einen nachhaltigen Schuldenstand bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Beides ist Schäuble zufolge Voraussetzung für ein zweites Hilfsprogramm für Athen in Höhe von 130 Milliarden Euro.

    Doch angesichts der anstehenden Wahlen in Griechenland im Frühjahr befürchtet die Eurozone, dass eine neue Regierung die ausgehandelten Beschlüsse nicht anerkennt. "Natürlich müssen alle griechischen Parteien den Maßnahmen und vor allem einem neuen Programm zustimmen, unabhängig vom Ausgang der Wahlen", sagte Schäuble klar. Ansonsten werde es keine weiteren Hilfen geben.

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    21 Kommentare

    • Dieter  •  vor 3 Monaten
      "Es ist deutlich, dass das griechische Programm aus der Spur geraten ist", sagte Eurogruppen-Chef Jean Claude Juncker.
      Da der Staatsbankrott Griechenlands Realität ist, so sollte Griechenland endlich diesen Staatsbankrott eingestehen, zugeben und die Eurozone mit einer geordneten Schuldenregelung verlassen!
    • Cosmo  •  vor 3 Monaten
      Mann sollte den euro wider abschaffen er hat uns nur schulden und schande gebracht ! Die jenigen die sich den euro(müll) ausgedacht haben sollten zur verantwortung gezogen werden! natürlich auch die merkel die unsere steuergelder verballert an die grichen !
    • Charlie  •  vor 3 Monaten
      Das mit dem Schuldenerlass und den neuen Geldern ist die Mengenlehre und funktioniert folgendermaßen:
      Wenn in einem Bus 10 Fahrgäste sind und an der nächsten Haltestelle 13 Gäste aussteigen, dann müssen 3 wieder einsteigen, damit der Bus leer ist.
      Ist doch ganz einfach - oder? *ggg*
      • Henry Tadel vor 3 Monaten
        Das ist die neue deutsche Logik..
    • SLIMtronics  •  vor 3 Monaten
      "Natürlich müssen alle griechischen Parteien den Maßnahmen und vor allem einem neuen Programm zustimmen, unabhängig vom Ausgang der Wahlen", sagte Schäuble klar. Ansonsten werde es keine weiteren Hilfen geben."
      Da outet sich wieder mal ein echter Demokrat...
    • Moritz  •  vor 3 Monaten
      Es wird wohl "höheren Orts" vorgedacht, wie Frau Merkel zu handeln hat.
      Sie ziert sich noch, um ihr Gesicht vor den Deutschen zu wahren, aber letzten Endes
      wird sie einknicken und dieser Erhöhung des Euro-Rettungsschirms zustimmen.
      Deutschland ist nicht das Land, in dem die Finanzordnung der Welt geändert werden
      kann - wer das versucht, tut sich politisch schwer.
      Es ist nicht auszuschliessen, dass auch Präsident Wulff mit seiner Lindauer Rede
      vor 17 Nobelpreisträgern und zahlreichen Economisten angeeckt ist - so gut er es
      gemeint hat.
      Die Regeln werden in NY und in London gemacht - nicht in Berlin.
      Und danach wird nur Kosmetik zugelassen - grundsätzlich ändern soll sich nichts.
    • Tellerbunte Knete  •  vor 3 Monaten
      ESM : Elitäre Schutzgeld Mafia.
    • Willbur  •  vor 3 Monaten
      Den Griechen sollen jetzt von 360 Milliarden ca 250 Milliarde SCHULDEN erlassen werden, damit sie wider 130 Milliarden bekommen.Seit ihr EU Fanatiker jetzt total bekloppt ? Wenn das passiert, wird sich Griechenland über soviel europäische Blödheit kapputtlachen und ihre Bemühungen demnächst nur noch auf Betteln und fordern beschränken. Die Finanzspritze ist doch eine Belohnung für nicht eingehaltene Auflagen.
    • sagdiewahrheit  •  vor 3 Monaten
      Griechenland ist völlig unfähig, seine Finanzen zu konsolidieren. Die Griechen wissen nicht einmal, wie man die fälligen Steuern eintreibt und sie haben keine Beamten, die willens wären, das zu tun. Anstelle von Steuern will man Eu-Geld verbraten. Es wird noch ein zwei Jahre dauern bis Frau Merkel erkennt, dass das alles eine riesige Lügenmaschine ist, die unser Geld verschlingt. Und sollten die Sozis und Grünen die nächste Wahl gewinnen, dann gute Nacht, dann gibt es Freibier für alle auf Kosten der deutschen Steuerzahler.
    • Gegen Niedriglohnsklavere ...  •  vor 3 Monaten
      Wann endlich wacht unsere Regierung auf und kümmert sich um die Bevölkerung von Deutschland. Frau Merkel Sie sind Bundeskanzlerin von Deutschland und nicht von €uro-Europa.
      Setzen Sie endlich dem ganzen ein Ende und führen die D-Mark wieder ein.
      Stellen Sie die Souveränität in Politik, Wirtschaft und Finanzen für Deutschland wieder her und zahlen Sie bitte auch nicht mehr als Beitrag für die EU
      • Rocco vor 3 Monaten
        Hallo, wovon träumst Du? Unsere Regierung braucht nicht aufzuwachen, die wissen was sie tun. Die wollen in Geschichtsbücher. Der erste schwule Aussenminister! Wer damit rechnet, dass dieser vergrämte Rollifahrende Finanzminister etwas Gutes für uns Michel machen will ist komplett auf dem Holzweg. Diese Welt ist ein Gefängnis und unsere ReGIERungen sind unsere Capos oder Aufseher, nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Es gibt auf dieser Welt nichts für umme, und erst recht nicht solange für unseren "Luxus" andere Länder ausgebeuten, bombardieren und ein grosser Teil dieser Welt unter unseren teils schlechten Angewohnheiten leidet! Und mit "unser" meine ich nicht nur Deutschland!
    • Silke ☺  •  vor 3 Monaten
      Es wird endlich Zeit für Volksabstimmungen. Besonders wenn es um die deutschen Steuereinahmen geht und wofür unsere Politiker sie verballern. Die schmeißen mit Geld um sich, was sie nicht haben und ihnen nicht gehört.
      • Buck vor 3 Monaten
        Für die Schulden muss sowieso der deutsche Steuerzahler eintreten. Werden die Schuldenstaaten nicht gestützt, brechen die Banken zusammen, in deren Eigentum sich die Staatspapiere dieser Länder befinden. Diese Banken werden dann auch über deutsche Steuergelder gestützt. Man kann sich also drehen und wenden wie man will, diese Staaten und die Banken sind derart miteinander verflochten, dass die Insolvenz des einen die anderen mitreißt.
        Eine Volksabstimmung ändert daran nichts. Es gab ja auch keine "Volksabstimmung" als die Costa Concordia auflief.
    • der clever gesperrte Eric ...  •  vor 3 Monaten
      bla bla bla was wird uns das noch kosten
    • Buck  •  vor 3 Monaten
      Eine Insolvenz würde einen 100%-gen Schuldenschnitt bedeuten. Das sollte den kreditgebenden Banken klar sein. Aber vielleicht wäre genau dieses das Beste für Griechen land und eine Chance für einen Neustart.
    • Buck  •  vor 3 Monaten
      Die einzige Chance für Griechenland ist, das der Schuldenschnitt zu 100% erfolgt und dafür als Bedingung das deutsche Steuersystem und die deutsche Finanzverwaltung ohne Abstriche übernommen werden. Danach sollte über nicht rückzahlbare Fördermittel (GA-Mittel) ein wirtschaftlicher Aufbau finanziert werden.
    • klaus2go  •  vor 3 Monaten
      ACHTUNG! Hier werden Beiträge gelöscht!!
    • WolfWalter.Ms  •  vor 3 Monaten
      Ich habe schon an anderer Stelle geschrieben: "Was hat z.B. Monti von Deutschland zu fordern? Wir sind doch schon die Zahlmeister der EU. Und es wird endlich Zeit, daß auch mal etwas für die deutschen Länder und Kommunen aber auch für die mittleren und unteren Schichten der deutschen Bevölkerung getan wird. Es kann doch nicht sein, daß die deutsche Regierung auf der einen Seite hunderte Milliarden EUR für andere Länder hergibt - auf der anderen Seite aber z.B. den Rentnern im Gesundheitswesen immer tiefer in die Taschen gegriffen wird!" Und ich möchte hier noch hinzufügen: Wieso sollen wir etwas für Griechenland tun, wenn hier seit Jahr und Tag Verträge nicht eingehalten werden? Wieso unternehmen bestimmte Länder nicht genug, um aus den Schulden rauszukommen, sondern verlassen sich darauf, daß Ihnen Deutschland am Ende doch in irgendeiner Form helfen wird? Wie lange lassen sich die deutschen Politiker noch vera.schen (Entschuldigung!)? Wieso regiert die deutsche Bundesregierung gegen die Mehrheit der deutschen Bevölkerung?
    • jan-pit  •  vor 3 Monaten
      he christine-halt mal den ball flach denn du bist ein nichts und forderungen an wen wir bauen doch immer noch auf oder und in einer union sind doch alle gleich also jeder hat dann etwas für den topf beizu-steuern.aber da biste weit von entfernt--alle für einen und einer für alle aber dann auch ohne wenn und aber aber hört auf mit dem gesülze es its echt zum kotzen-sorry aber ist so.last den griechen ihr cloud 7 und die kommen schneller in die puschen denn es geht hier nict um das regime aber den dummen in der vbevölkerung-ohne sich zu beugen geht nun mal nichts-oder holt euch den drachmen zurück und ihr seid-sorry am #$%$
    • R  •  vor 3 Monaten
      prügelt die Merkel und ihr Gesoks ZUM TEUFEL:::::::man man da gehste ganzen tag arbeiten arbeiten arbeiten und kannst net mehr richtig einkaufen weil alles sooo teuer ist.....!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!
    • Manfred  •  vor 3 Monaten
      raus aus dem euro. der spass hat ausreichend gekostet.
      die blödmänner welche ihn eingeführt haben in den knast.
    • Marcus  •  vor 3 Monaten
      Ich kann es ballt nicht mehr höhren immer nur mehr Geld.so wohlen sie die Porbleme in den grif bekommen, das Geldsystems ist doch so gut wie am Ende. Habe LRS Danke.
    • Der Erleuchtete  •  vor 3 Monaten
      Unsere löbliche Obrigkeit wird es schon richten, habt keine Angst. Die sind dafür ausgebildet und Geldkundig. Deutschland ist das größte Deutschland aller Deutschländer und gesegnet mit sehr klugen Politikern. Sie werden die Welt erretten!
      Nun kniet nieder und betet für sie.
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