Berlin/München (dapd). 40 Jahre "Playboy": Am Mittwoch (1. August) feiert die deutsche Ausgabe des Männermagazins ihren 40. Geburtstag. Nicht nur die Zeitschrift selbst, auch der Blick auf den "Playboy" hat sich mit den Jahren gewandelt. "Es ist zwar keine Mutprobe mehr, den 'Playboy' öffentlich zu lesen, aber es ist schon ein selbstbewusstes Statement", sagte Chefredakteur Florian Boitin im Interview der Nachrichtenagentur dapd.
Der US-Verleger Hugh Hefner hatte den "Playboy" im Jahr 1953 ins Leben gerufen. 19 Jahre später kam das Männermagazin mit dem Häschen-Logo auch nach Deutschland. "Das Alleinstellungsmerkmal ist nicht, dass wir nackte Frauen zeigen. Das war es aber auch noch nie", betonte Boitin.
Daher betrachte er die kostenlosen Erotikangebote im Internet auch nicht als Konkurrenz: "Man kauft sich den 'Playboy' aufgrund seiner Vielseitigkeit, und um besondere Frauen nackt zu sehen. Da zählt eben Exklusivität." Darüber hinaus sei das Heft zu einem Ratgeber geworden, der "Stil- und Spielregeln für Gentlemen" vermittele.
dapd


