Berlin (dapd). Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, hat die geplante Rede von Papst Benedikt XVI. vor dem Deutschen Bundestag kritisiert. "Der Papst ist in erster Linie ein Religionsführer", sagte Beck der "Berliner Zeitung". Die religiöse und weltanschauliche Neutralität des Staates und des Bundestages werfe die Frage auf, "wen wir dann als nächstes einladen". Da der Bundestag aber entschieden habe, den Papst einzuladen, "gehen wir selbstverständlich hin und behandeln ihn als Gast mit dem gebührenden Respekt", sagte Beck.
Demokratiepolitisch habe er jedoch Schwierigkeiten damit, "Repräsentanten von Religionsgemeinschaften in den Bundestag als Redner einzuladen, weil dann die Gleichbehandlung gebietet, dass wir das auch bei anderen machen", sagte Beck.
dapd


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