München (dapd). DGB-Chef Michael Sommer sieht trotz der positiven Zahlen vom Arbeitsmarkt "viele Probleme". So seien die offiziellen Arbeitslosenzahlen nur bedingt richtig: "Viel aussagekräftiger ist die Statistik über die Unterbeschäftigung, dort sind circa eine Million Menschen mehr erfasst, die arbeitslos sind", sagte Sommer am Dienstag im ARD-"Mittagsmagazin".
Zudem gebe es ein deutliches Gefälle zwischen "guter und schlechter Arbeit", etwa im Servicebereich. Sommer fügte hinzu: "Es gibt sehr viel Arbeit, von der man nicht leben kann. Die einfach schlecht bezahlt wird. Aufgrund derer mehrere Jobs nötig sind, selbst wenn sie sozialversichert angemeldet sind." Außerdem bestünden immer noch massive Probleme bei älteren Arbeitslosen.
dapd


Bisher keine Kommentare vorhanden