Frankfurt/Main (dapd). Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sieht die geplante Aufstockung des Internationalen Währungsfonds (IWF) um bis zu 200 Milliarden Euro mit erheblichen Risiken für Deutschland verbunden. Wenn der IWF Euro-Schuldenländern unter die Arme greife, könne das auf Kosten bereits beschlossener Rettungsmaßnahmen gehen, sagte Weidmann dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten.
"Deshalb halten wir es für richtig, dass der Bundestag diese Überlegungen kennt und sich bewusst ist, dass wir diese Erwägungen der Bundesregierung vorgetragen haben", sagte Weidmann. EU-Spitzenpolitiker hatten am Freitag beschlossen, die IWF-Mittel aufzustocken. Der Anteil der Bundesbank läge bei 45 Milliarden Euro.
dapd


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